Veranstaltungskalender Münster
Veranstaltungsinfo
Rigoletto
Oper von Giuseppe Verdi, Libretto von Francesco Maria Piave
Mittwoch, 31.5.2023, 19.30 Uhr
Theater Münster, Großes Haus
Neubrückenstraße 63
Am herzoglichen Palast von Mantua sorgt der Hofnarr Rigoletto für die Belustigung der feinen Gesellschaft. Was niemand bei Hof weiß: dass er ein Doppelleben führt und sich hinter dem spottenden Narren ein strenger Vater verbirgt, der seine Tochter Gilda vom gesellschaftlichen Leben abgeschirmt aufwachsen lässt, um sie vor dem wollüstigen Herzog zu beschützen. Doch auch der Herzog von Mantua hat mehrere Gesichter. Getarnt als Student schleicht er zu Gilda, um ihr seine wahre Liebe zu gestehen.
Ob schließlich der Fluch vom Grafen Monterone gegen Rigoletto und den Herzog schuld ist an dem tragischen Ende oder ob es Rigolettos Uneinsichtigkeit als strenger Vater ist, bleibt offen. Fest steht, dass im Spiel der Gefühle letztlich niemand gewinnt: Am Ende ist Gilda tot, Rigoletto verliert seine Tochter und der Herzog seine große Liebe. Die tragische Vater-Tochter-Geschichte, die auf dem Drama Le roi s'amuse von Victor Hugo basiert und von Giuseppe Verdi mittels Orts- und Namensänderungen geschickt durch die Zensur manövriert wurde, reiht sich in das Spielzeitthema Generationen ein. Verdi gelingt es, mit seiner Musik eine Geschichte über Liebe, Sehnsüchte und falsches Spiel zu schreiben, die noch immer aktuell ist und wahre Opernhits wie La donna è mobile oder Zitti, zitti bereithält.
Die Regisseurin Cordula Däuper, die ein Gespür für das Zusammenspiel von Musik und Situationskomik hat, inszeniert Verdis beliebte Oper als große Maskerade. Die Hauptfiguren haben jeweils ein Attribut, welches ihnen vom Schicksal zuteilworden ist und das sie für Treffen in der Öffentlichkeit anlegen. Doch nicht nur sie, auch jeder Höfling verbirgt sein Gesicht hinter einer Maske, die nicht nur für Ausgelassenheit am Hof sorgt, sondern auch als Schutz dient. Durch den Kontrast von öffentlicher und privater Seite bringt Däuper uns die Menschlichkeit und Ambivalenz der Figuren näher.
Karten sind an der Theaterkasse (Tel. 5909-100) oder online erhältlich.
Ob schließlich der Fluch vom Grafen Monterone gegen Rigoletto und den Herzog schuld ist an dem tragischen Ende oder ob es Rigolettos Uneinsichtigkeit als strenger Vater ist, bleibt offen. Fest steht, dass im Spiel der Gefühle letztlich niemand gewinnt: Am Ende ist Gilda tot, Rigoletto verliert seine Tochter und der Herzog seine große Liebe. Die tragische Vater-Tochter-Geschichte, die auf dem Drama Le roi s'amuse von Victor Hugo basiert und von Giuseppe Verdi mittels Orts- und Namensänderungen geschickt durch die Zensur manövriert wurde, reiht sich in das Spielzeitthema Generationen ein. Verdi gelingt es, mit seiner Musik eine Geschichte über Liebe, Sehnsüchte und falsches Spiel zu schreiben, die noch immer aktuell ist und wahre Opernhits wie La donna è mobile oder Zitti, zitti bereithält.
Die Regisseurin Cordula Däuper, die ein Gespür für das Zusammenspiel von Musik und Situationskomik hat, inszeniert Verdis beliebte Oper als große Maskerade. Die Hauptfiguren haben jeweils ein Attribut, welches ihnen vom Schicksal zuteilworden ist und das sie für Treffen in der Öffentlichkeit anlegen. Doch nicht nur sie, auch jeder Höfling verbirgt sein Gesicht hinter einer Maske, die nicht nur für Ausgelassenheit am Hof sorgt, sondern auch als Schutz dient. Durch den Kontrast von öffentlicher und privater Seite bringt Däuper uns die Menschlichkeit und Ambivalenz der Figuren näher.
Karten sind an der Theaterkasse (Tel. 5909-100) oder online erhältlich.
Weitere Informationen: https://www.theater-muenster.com
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