Veranstaltungskalender Münster
Veranstaltungsinfo
prinzipiell vorhanden (wenn auch reduziert) - Evelyn Deller & Selena Knoop
24. Januar bis 04. April 2024
Mittwoch, 24.1.2024,
Wewerka Pavillon - Ausstellungsraum der Kunstakademie
Kardinal-von-Galen-Ring / Annette-Allee / Aasee-Uferweg
Eröffnung: Dienstag, 23. Januar 2024, 19 Uhr
Einführung: Jule Weber (Bochum)
Mit der Ausstellung "prinzipiell vorhanden (wenn auch reduziert)" kreieren Evelyn Deller und Selena Knoop eine Szenerie, die sich sinnlich mit unterschiedlichen Perspektiven auf Themen rund um den Bereich Krankheit, Behinderung, und Einschränkung auseinandersetzt. Der intime Einblick, im Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, auf ein Leben mit Krankheit wird in den verschiedenen Elementen der Installation referenziert. Bei Tageslicht können zunächst diverse Materialitäten betrachtet werden der lose gehangenen Stoffe betrachtet werden, deren Sanftheit wiederum durch die Härte der Metallgestelle und der fleischig anmutenden Latexhäute gebrochen wird. Bei Dunkelheit wird weiteres sensorisches Material erfahrbar und auf den Oberflächen werden Projektionen verschiedener Super 8 Filme und Textfragmente sichtbar. Dabei bewegen sich die visuellen Eindrücke zwischen Alltag und Ekel, zwischen Transparenz und Opazität, zwischen Form und Formlosigkeit. Die lyrischen Texte stehen dabei teils im direkten, teils im indirekten Dialog mit den Bildern der Filme. Die Betrachter*innen werden mit einer klinischen Auseinandersetzung konfrontiert, welche zunächst durch ihren anklagenden und voyeuristischen Charakter durchaus unangenehm rezipiert werden kann. Dabei verlieren sich die Künstler*innen jedoch nicht in Pessimismus und zeigen alternative Verhandlungen mit Krankheit auf.
Einführung: Jule Weber (Bochum)
Mit der Ausstellung "prinzipiell vorhanden (wenn auch reduziert)" kreieren Evelyn Deller und Selena Knoop eine Szenerie, die sich sinnlich mit unterschiedlichen Perspektiven auf Themen rund um den Bereich Krankheit, Behinderung, und Einschränkung auseinandersetzt. Der intime Einblick, im Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, auf ein Leben mit Krankheit wird in den verschiedenen Elementen der Installation referenziert. Bei Tageslicht können zunächst diverse Materialitäten betrachtet werden der lose gehangenen Stoffe betrachtet werden, deren Sanftheit wiederum durch die Härte der Metallgestelle und der fleischig anmutenden Latexhäute gebrochen wird. Bei Dunkelheit wird weiteres sensorisches Material erfahrbar und auf den Oberflächen werden Projektionen verschiedener Super 8 Filme und Textfragmente sichtbar. Dabei bewegen sich die visuellen Eindrücke zwischen Alltag und Ekel, zwischen Transparenz und Opazität, zwischen Form und Formlosigkeit. Die lyrischen Texte stehen dabei teils im direkten, teils im indirekten Dialog mit den Bildern der Filme. Die Betrachter*innen werden mit einer klinischen Auseinandersetzung konfrontiert, welche zunächst durch ihren anklagenden und voyeuristischen Charakter durchaus unangenehm rezipiert werden kann. Dabei verlieren sich die Künstler*innen jedoch nicht in Pessimismus und zeigen alternative Verhandlungen mit Krankheit auf.
Weitere Informationen: https://www.kunstakademie-muenster.de
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