Veranstaltungskalender Münster
Veranstaltungsinfo
BACHFEST J.S. Bach - Die Apokalypse
Die Oper, die Bach nie geschrieben hat
Mittwoch, 22.5.2024, 19.30 Uhr
Theater Münster, Großes Haus
Neubrückenstraße 63
Die Oper, die Bach nie geschrieben hat – Nach Musik von Johann Sebastian Bach & Panos Iliopoulos
Eine "Bach-Oper" aus Den Haag – mit einem alt-münsterschen, zugleich brandaktuellen Thema, vom innovativen Opernlabel OPERA2DAY und den international namhaften Bach-Expert:innen der Nederlandse Bachvereniging produziert. Denn Johann Sebastian Bach, der Komponist so tief emotionaler Kantaten und Passionen, wäre gewiss auch ein großer Opernkomponist gewesen. Von dieser Idee inspiriert, entstand "die Oper, die Bach nicht geschrieben hat". Nach einer Idee von Shunske Sato trägt "J. S. Bach – Die Apokalypse" Bachs Musik in historisch informierter Aufführungspraxis in einen neuen Kontext. Dafür hat Panos Iliopoulos ergreifende Ausschnitte aus Bachs Werken zusammengestellt und mit eigener Musik sowie dem Libretto von Thomas Höft zu einem durchkomponierten Ganzen verwoben.
"J. S. Bach – Die Apokalypse" erzählt eine wahre Geschichte: das Lebensdrama des niederländischen Täufers Jan van Leiden. Der niederländische Schauspieler, Kneipenwirt und Schneider war im 16. Jahrhundert Anführer der (von der Kirche so genannten) "Wiedertäufer", die nur die Erwachsenentaufe gelten ließen, den Untergang der Welt verkündeten und in Münster, mit Jan van Leiden als "König", einen Staat gründeten, der die Erlösung versprach – und sich zur Diktatur entwickelte. Die Oper folgt Jan bis zu seinem letzten Geständnis in der Todeszelle, von seiner anfänglichen Begeisterung für das Täufertum bis zu seiner so extravaganten wie rücksichtslosen Herrschaft in Münster und dem blutigen Untergang des fundamentalistischen Terrorregimes. Populismus, Polarisierung, Radikalisierung. Endzeiterwartung und Apokalypse: In den 1530er Jahren in der westfälischen Domstadt. 2024: Wo?
Karten sind an der Theaterkasse (Tel.: 5909-100) oder online erhältlich.
Eine "Bach-Oper" aus Den Haag – mit einem alt-münsterschen, zugleich brandaktuellen Thema, vom innovativen Opernlabel OPERA2DAY und den international namhaften Bach-Expert:innen der Nederlandse Bachvereniging produziert. Denn Johann Sebastian Bach, der Komponist so tief emotionaler Kantaten und Passionen, wäre gewiss auch ein großer Opernkomponist gewesen. Von dieser Idee inspiriert, entstand "die Oper, die Bach nicht geschrieben hat". Nach einer Idee von Shunske Sato trägt "J. S. Bach – Die Apokalypse" Bachs Musik in historisch informierter Aufführungspraxis in einen neuen Kontext. Dafür hat Panos Iliopoulos ergreifende Ausschnitte aus Bachs Werken zusammengestellt und mit eigener Musik sowie dem Libretto von Thomas Höft zu einem durchkomponierten Ganzen verwoben.
"J. S. Bach – Die Apokalypse" erzählt eine wahre Geschichte: das Lebensdrama des niederländischen Täufers Jan van Leiden. Der niederländische Schauspieler, Kneipenwirt und Schneider war im 16. Jahrhundert Anführer der (von der Kirche so genannten) "Wiedertäufer", die nur die Erwachsenentaufe gelten ließen, den Untergang der Welt verkündeten und in Münster, mit Jan van Leiden als "König", einen Staat gründeten, der die Erlösung versprach – und sich zur Diktatur entwickelte. Die Oper folgt Jan bis zu seinem letzten Geständnis in der Todeszelle, von seiner anfänglichen Begeisterung für das Täufertum bis zu seiner so extravaganten wie rücksichtslosen Herrschaft in Münster und dem blutigen Untergang des fundamentalistischen Terrorregimes. Populismus, Polarisierung, Radikalisierung. Endzeiterwartung und Apokalypse: In den 1530er Jahren in der westfälischen Domstadt. 2024: Wo?
Karten sind an der Theaterkasse (Tel.: 5909-100) oder online erhältlich.
Weitere Informationen: www.theater-muenster.com
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