Veranstaltungskalender Münster
Veranstaltungsinfo
Aufruhr 500
Drei Projektionen für Münster
Mittwoch, 18.2.2026,
Haus der Niederlande im Krameramtshaus
Alter Steinweg 6/7
Unter der Leitung des münsterischen Regietrios Max Wigger, Peter Maria Volkhardt und Mareike Fiege schuf das Kollektiv des guten Willens die raumeinnehmende Drei-Kanal-Videoinstallation "Aufruhr 500", die vom 30. Januar bis zum 1. März im Zunftsaal des Krameramtshauses gezeigt wird.
Der historische Ausgangspunkt sind die deutschen Bauernkriege, die im Mai 1525 ihren Höhepunkt erreichten und die erste unvollendete soziale Revolution auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands waren. In der Schlacht bei Frankenhausen erhoben sich zehntausende Bauern, Bäuerinnen und Leibeigene, um unter der Regenbogenflagge des Predigers Thomas Müntzer gegen Ausbeutung, Feudalherrschaft und Leibeigenschaft aufzubegehren. 500 Jahre später hat das Kollektiv des guten Willens die Bauernschlacht am Fuße des Panoramamuseums in Bad Frankenhausen gemeinsam mit Statist*innen und Live-Action-Role-Play-Gruppen neu inszeniert. Das anachronistische Reenactment wurde von drei Kamerateams begleitet. Entstanden sind drei Filme, die sich bewusst einer historischen Darstellung entziehen. Stattdessen setzen sie sich inhaltlich und formal mit der Konstruktion von Geschichte auseinander. So sind unter anderem Zeitreisende zu sehen: Jakobiner*innen, SED-Funktionär*innen, Occupy-Wall-Street-Protestierende und Freelancer*innen aus dem Kulturbereich, die sich in ihrem Handeln auf die Bauernkriege und ihr Erbe beziehen. In diesem intentionalen und perspektivischen Chaos verschwimmt die historische Begebenheit.
Das Kollektiv des guten Willens ist ein freies, offenes Künstler*innen-Netzwerk, das sich 2020 gegründet hat und projektbasiert organisiert ist. Das Kollektiv arbeitet an der Schnittstelle der bildenden und darstellenden Künste.
Das Kulturamt Münster und die Künstler*innen laden Sie herzlich zur Ausstellung ein. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag-Freitag, 12-18 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen, 10-16 Uhr
Der historische Ausgangspunkt sind die deutschen Bauernkriege, die im Mai 1525 ihren Höhepunkt erreichten und die erste unvollendete soziale Revolution auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands waren. In der Schlacht bei Frankenhausen erhoben sich zehntausende Bauern, Bäuerinnen und Leibeigene, um unter der Regenbogenflagge des Predigers Thomas Müntzer gegen Ausbeutung, Feudalherrschaft und Leibeigenschaft aufzubegehren. 500 Jahre später hat das Kollektiv des guten Willens die Bauernschlacht am Fuße des Panoramamuseums in Bad Frankenhausen gemeinsam mit Statist*innen und Live-Action-Role-Play-Gruppen neu inszeniert. Das anachronistische Reenactment wurde von drei Kamerateams begleitet. Entstanden sind drei Filme, die sich bewusst einer historischen Darstellung entziehen. Stattdessen setzen sie sich inhaltlich und formal mit der Konstruktion von Geschichte auseinander. So sind unter anderem Zeitreisende zu sehen: Jakobiner*innen, SED-Funktionär*innen, Occupy-Wall-Street-Protestierende und Freelancer*innen aus dem Kulturbereich, die sich in ihrem Handeln auf die Bauernkriege und ihr Erbe beziehen. In diesem intentionalen und perspektivischen Chaos verschwimmt die historische Begebenheit.
Das Kollektiv des guten Willens ist ein freies, offenes Künstler*innen-Netzwerk, das sich 2020 gegründet hat und projektbasiert organisiert ist. Das Kollektiv arbeitet an der Schnittstelle der bildenden und darstellenden Künste.
Das Kulturamt Münster und die Künstler*innen laden Sie herzlich zur Ausstellung ein. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag-Freitag, 12-18 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen, 10-16 Uhr
Weitere Informationen: www.stadt-muenster.de/kulturamt
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