Veranstaltungskalender Münster
Veranstaltungsinfo
A-Z Architekten: Heinrich Rüschenschmidt
Vortrag über sein Leben und seine Werke
Mittwoch, 18.10.2023, 19.00 Uhr
Ehem. Hotel Schnellmann, Atrium
Hüfferstraße 75
Als Sohn eines Bauunternehmers in Albersloh geboren, erhielt der junge Rüschenschmidt schon früh Einblicke in das Baufach. Auch den unternehmerischen Geist sollte er erben. So konnte er schon bald nach praktischer Ausbildung und Zurückkehrt von ersten Militärdienstjahren im westpreußischen Graudenz (1898-1900) private Um- und Neubauten im Münsterland ausführen. Besonders zahlreich entstanden repräsentative Gutshöfe auf dem Land und vorstädtische Unternehmervillen. Zu seinen Auftraggebern zählten überwiegend Gutsbesitzer, höhere Beamte und Politiker, sowie Unternehmer, Rechtsanwälte und Ärzte. Doch auch Banken und Verwaltungsbauten, Schulen und Institute sowie Wohnanlagen und Hotels entstanden.
Während sich frühe Bauten an barocken und klassizistischen Vorbildern der Region orientierten, verwendeten spätere Bauten wie das ehemalige Hotel Schnellmann Elemente des Neuen Bauens. Von 1919 bis 1938 arbeitete er mit Heinrich Schräder (1884-1951) als Bürogemeinschaft "Rüschenschmidt & Schräder" zusammen. Mit dem Band "Architekturen" erschien 1926 eine erste Monografie.
Die Bauten übersetzten das bürgerliche Selbstverständnis trotz unruhiger Zeiten zumeist in eine materialgerechte wie schlicht-sachliche Architektursprache. In Münster reichen die Beispiele von der Villa von Bönninghausen (1914/15), heute: Museum für Lackkunst, über das ehemalige Hotel Schnellmann (1930/31) bis hin zum Wohnhaus Ostmarkstraße 36 (1935), welches Rüschenschmidt auch bis zuletzt bewohnte.
Der Vortrag wird erstmals eine Übersicht über Leben und Werk geben.
Während sich frühe Bauten an barocken und klassizistischen Vorbildern der Region orientierten, verwendeten spätere Bauten wie das ehemalige Hotel Schnellmann Elemente des Neuen Bauens. Von 1919 bis 1938 arbeitete er mit Heinrich Schräder (1884-1951) als Bürogemeinschaft "Rüschenschmidt & Schräder" zusammen. Mit dem Band "Architekturen" erschien 1926 eine erste Monografie.
Die Bauten übersetzten das bürgerliche Selbstverständnis trotz unruhiger Zeiten zumeist in eine materialgerechte wie schlicht-sachliche Architektursprache. In Münster reichen die Beispiele von der Villa von Bönninghausen (1914/15), heute: Museum für Lackkunst, über das ehemalige Hotel Schnellmann (1930/31) bis hin zum Wohnhaus Ostmarkstraße 36 (1935), welches Rüschenschmidt auch bis zuletzt bewohnte.
Der Vortrag wird erstmals eine Übersicht über Leben und Werk geben.
Weitere Informationen: www.stefan-rethfeld.de
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