Veranstaltungskalender Münster
Veranstaltungsinfo
Voices of Many Voices - Julia Heyward
Eröffnung
Mittwoch, 11.3.2026, 11.00 -19.00 Uhr
Westfälischer Kunstverein
Rothenburg 30
Eröffnung: Fr, 6. März, 18 Uhr
Performance: Sa, 7. März, 18 Uhr gemeinsam mit Perry Hoberman
Die Künstlerin und Performerin Julia Heyward (geb. 1949, US) beschreibt ihren Umgang mit Sprache als "verworren, assoziativ, fieberhaft und didaktisch." Damit führte sie in den 1970er Jahren eine hochgradig affektive und zu jener Zeit ungewöhnliche Form des Schreibens ein, die - wie sie häufig zitiert wird - "closer to the way we think than the way we speak" sei. Ihre theatralische, von Slapstick durchzogene Ästhetik griff mitunter auf das Vaudeville-Theater, Jodeln, mongolischen Kehlkopfgesang, Ventriloquismus (Bauchreden) und Onomatopoesie (Lautsprache) zurück. Sie machte von diesen Techniken Gebrauch, um sprachliches Material und in der Folge Bedeutung selbst untersuchen, sezieren und exponieren zu können.
Voices of Many Voices rückt Julia Heywards frühe Solo-Performances in den Fokus, in denen sie von Beginn an Monologe, Live-Musik, Videoprojektionen und später interaktive Visuals integrierte, die mühelos zwischen Spoken-Word-Performance, Konzert und Theaterinszenierung migrierten. Anstatt sich auf ein einzelnes Medium zu beschränken, übersetzte sie ihre Arbeit kontinuierlich und konsequent in unterschiedliche Formate, wodurch eine fortlaufende, medienübergreifende wie -reflexive Erforschung von Sprache, Musik und Bildern entstand.
Performance: Sa, 7. März, 18 Uhr gemeinsam mit Perry Hoberman
Die Künstlerin und Performerin Julia Heyward (geb. 1949, US) beschreibt ihren Umgang mit Sprache als "verworren, assoziativ, fieberhaft und didaktisch." Damit führte sie in den 1970er Jahren eine hochgradig affektive und zu jener Zeit ungewöhnliche Form des Schreibens ein, die - wie sie häufig zitiert wird - "closer to the way we think than the way we speak" sei. Ihre theatralische, von Slapstick durchzogene Ästhetik griff mitunter auf das Vaudeville-Theater, Jodeln, mongolischen Kehlkopfgesang, Ventriloquismus (Bauchreden) und Onomatopoesie (Lautsprache) zurück. Sie machte von diesen Techniken Gebrauch, um sprachliches Material und in der Folge Bedeutung selbst untersuchen, sezieren und exponieren zu können.
Voices of Many Voices rückt Julia Heywards frühe Solo-Performances in den Fokus, in denen sie von Beginn an Monologe, Live-Musik, Videoprojektionen und später interaktive Visuals integrierte, die mühelos zwischen Spoken-Word-Performance, Konzert und Theaterinszenierung migrierten. Anstatt sich auf ein einzelnes Medium zu beschränken, übersetzte sie ihre Arbeit kontinuierlich und konsequent in unterschiedliche Formate, wodurch eine fortlaufende, medienübergreifende wie -reflexive Erforschung von Sprache, Musik und Bildern entstand.
Weitere Informationen: https://www.westfaelischer-kunstverein.de/ausstellungen/julia-heyward-voices-of-many-voices
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