Veranstaltungskalender Münster
Veranstaltungsinfo
5. Sinfoniekonzert - Kompositionsauftrag des Sinfonieorchester Münster
Arbeit ist das beste Mittel gegen Verzweiflung
Mittwoch, 10.1.2024, 19.30 Uhr
Theater Münster, Großes Haus
Neubrückenstraße 63
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906–1975)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)
ROBERT SCHUMANN (1810–1856)
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (1841/51)
Schostakowitsch und Schumann schufen ihre Kompositionen unter schwierigsten Lebensumständen. Schostakowitsch musste zwischen den Zeilen versteckt zur Sprache bringen, was inmitten der Propaganda und unter dem Druck der allgegenwärtigen Zensur nicht gesagt werden durfte. Schumann litt unter einer schweren Psychose und starb in der psychiatrischen Klinik in Endenich bei Bonn, nachdem er einige Jahre zuvor vergeblich den Freitod im Rhein gesucht hatte. Schostakowitsch widmete sich Schumanns Werken als Arrangeur und (Neu-)Instrumentator; unter anderem bearbeitete er für Rostropowitsch das Cellokonzert. Aber Schumann konnte sich selbstverständlich nicht auf Schostakowitschs Werke beziehen, die Verbindung muss also einseitig bleiben. Oder nicht?
Mit einem Auftragswerk wird genau dieser Frage nachgegangen: Wie könnte eine wechselseitige Verbindung und Beeinflussung zwischen beiden Komponisten klingen? Unterstützt durch die Freunde und Förderer des Sinfonieorchester Münster
Eine Stunde vor jedem Konzert gibt es eine Einführung im Foyer Großes Haus.
Karten sind an der Theaterkasse (Tel.: 5909-100) oder online erhältlich.
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)
ROBERT SCHUMANN (1810–1856)
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (1841/51)
Schostakowitsch und Schumann schufen ihre Kompositionen unter schwierigsten Lebensumständen. Schostakowitsch musste zwischen den Zeilen versteckt zur Sprache bringen, was inmitten der Propaganda und unter dem Druck der allgegenwärtigen Zensur nicht gesagt werden durfte. Schumann litt unter einer schweren Psychose und starb in der psychiatrischen Klinik in Endenich bei Bonn, nachdem er einige Jahre zuvor vergeblich den Freitod im Rhein gesucht hatte. Schostakowitsch widmete sich Schumanns Werken als Arrangeur und (Neu-)Instrumentator; unter anderem bearbeitete er für Rostropowitsch das Cellokonzert. Aber Schumann konnte sich selbstverständlich nicht auf Schostakowitschs Werke beziehen, die Verbindung muss also einseitig bleiben. Oder nicht?
Mit einem Auftragswerk wird genau dieser Frage nachgegangen: Wie könnte eine wechselseitige Verbindung und Beeinflussung zwischen beiden Komponisten klingen? Unterstützt durch die Freunde und Förderer des Sinfonieorchester Münster
Eine Stunde vor jedem Konzert gibt es eine Einführung im Foyer Großes Haus.
Karten sind an der Theaterkasse (Tel.: 5909-100) oder online erhältlich.
Weitere Informationen: www.theater-muenster.de
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