Veranstaltungskalender Münster
Veranstaltungsinfo
Film: "Die Möllner Briefe"
Interkulturelle Wochen 2025
Mittwoch, 1.10.2025, 19.00 Uhr
Cinema & Kurbelkiste
Warendorfer Straße 45-47
Ein Film über den Umgang mit der Erfahrung rassistischer Gewalt, vergessene Solidarität und die Rolle der Überlebenden beim Erinnern.
Mit Protagonist Ibrahim Arslan (Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992), moderiert von Stefan Querl (Leiter der Villa ten Hompel)
Im November 1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von Ibrahim Arslan und seiner Familie. Die Anschläge in Mölln waren die ersten rassistischen Angriffe im wiedervereinigten Deutschland, die drei Menschen das Leben kosteten: die 10- jährige Yeliz Arslan, die 14-jährige Ayse Yilmaz sowie die 51-jährige Bahide Arslan. Der 7-jährige Ibrahim Arslan überlebte das Feuer.
Nun 30 Jahre nach den rassistischen Angriffen in Mölln entdeckt er vergessene Briefe der Solidarität. Denn: in der Folgezeit erhielt die Stadt hunderte von Solidaritätsschreiben, die archiviert wurden und fast drei Jahrzehnte lang in Vergessenheit gerieten.
Der Film begleitet Ibrahim und seine Geschwister und zeichnet ein sensibles Portrait des anhaltenden Traumas, das ihr Leben bis heute prägt. Durch seinen Kampf gegen Rassismus und den Einsatz für die Opfer hat Ibrahim einen Weg gefunden, seinen Schmerz zu kanalisieren. Sein Bruder Namik hingegen kämpft immer noch mit den emotionalen Narben der Vergangenheit.
DIE MÖLLNER BRIEFE verschafft nicht nur den Überlebenden und Opfern mehr Gehör, sondern deckt auch die verborgene Solidarität auf, derer sie sich jahrelang nicht bewusst waren. Der Film rückt die Geschichten der Überlebenden in den Mittelpunkt und sorgt dafür, dass sie den Raum und die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.
Interkulturelle Wochen – In Kooperation mit Villa ten Hompel, Gegen Vergessen Für Demokratie e.V. und Integrationsrat der Stadt Münster
Mit Protagonist Ibrahim Arslan (Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992), moderiert von Stefan Querl (Leiter der Villa ten Hompel)
Im November 1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von Ibrahim Arslan und seiner Familie. Die Anschläge in Mölln waren die ersten rassistischen Angriffe im wiedervereinigten Deutschland, die drei Menschen das Leben kosteten: die 10- jährige Yeliz Arslan, die 14-jährige Ayse Yilmaz sowie die 51-jährige Bahide Arslan. Der 7-jährige Ibrahim Arslan überlebte das Feuer.
Nun 30 Jahre nach den rassistischen Angriffen in Mölln entdeckt er vergessene Briefe der Solidarität. Denn: in der Folgezeit erhielt die Stadt hunderte von Solidaritätsschreiben, die archiviert wurden und fast drei Jahrzehnte lang in Vergessenheit gerieten.
Der Film begleitet Ibrahim und seine Geschwister und zeichnet ein sensibles Portrait des anhaltenden Traumas, das ihr Leben bis heute prägt. Durch seinen Kampf gegen Rassismus und den Einsatz für die Opfer hat Ibrahim einen Weg gefunden, seinen Schmerz zu kanalisieren. Sein Bruder Namik hingegen kämpft immer noch mit den emotionalen Narben der Vergangenheit.
DIE MÖLLNER BRIEFE verschafft nicht nur den Überlebenden und Opfern mehr Gehör, sondern deckt auch die verborgene Solidarität auf, derer sie sich jahrelang nicht bewusst waren. Der Film rückt die Geschichten der Überlebenden in den Mittelpunkt und sorgt dafür, dass sie den Raum und die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.
Interkulturelle Wochen – In Kooperation mit Villa ten Hompel, Gegen Vergessen Für Demokratie e.V. und Integrationsrat der Stadt Münster
Weitere Informationen: www.cinema-muenster.de
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