Kriegschronik - Münster im Zweiten Weltkrieg

Kriegschronik - Münster im Zweiten Weltkrieg

Luftschutz

Bunker

Während eines Fliegeralarms stehen Passanten am Eingang des Luftschutzbunkers am Aegidiitor.

Eintrag in der Chronik Juli 1943:

"Man lagert sich zu beiden Seiten des Bunkers in der Sonne, um das Ende des Alarms abzuwarten."


Luftschutzmaßnahmen an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule

Eintrag in der Chronik Juli 1943:

"Steht man an dem Hause des Handwerksmeisters und Handwerkskammerpräsidenten 'Kittken Wagner' - so heißt er allgemein - , so erkennt man die mächtigen Erdaufschüttungen, die hier in den letzten Wochen vor dem Luftschutzkeller der benachbarten Töchterschule angefahren sind. Der dortige Luftschutzkeller ist der beste und sicherste im ganzen Stadtviertel, wie die Leute sagen."


Eintrag in der Chronik August 1943:

"Am Eingang der Wolbeckerstraße werden vor dem Eisenbahngebäude große Zementrohre in die Erde hineingebracht, die zur Herrichtung von Luftschutzbunkern dienen."


Eintrag in der Chronik Oktober 1943:

"Ein halbfertiger Splittergraben in der Aegidiipromenade. Nur noch wenige Münsteraner fühlen sich in den Splittergräben sicher, weil mehrere von ihnen den Bomben nachgegeben haben."


Erdbunker in der Umgebung Münsters

Eintrag in der Chronik November 1943:

"Als die Flaksplitter zu summen beginnen, sehe ich die Bauern über einen kleinen Bach in ihre nahen Erdbunker türmen."


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