Kriegschronik Münster im Ersten Weltkrieg

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1915 - Versorgung

Wohlfahrt

Chronikeintrag vom 30. Januar 1915

'Die Sammlung von übriggebliebenem Kommißbrot brachte in 10 Tagen 950 Pfund ein, die an Arme abgegeben wurden.'


Frauenvereine richteten 1914 vier Krippen ein zur Betreuung von Kindern bis zum 2. Lebensjahr. Im Oktober 1915 werden diese Krippen zu einer Zentralkrippe zusammengelegt.

Chronikeintrag vom 23. Juni 1915

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vergrößernKriegskindergarten, 1915

'In der Stadtverordnetensitzung bewilligten die Stadtverordneten u. a. eine Vorlage zur Einrichtung von Kindertagesheimen, in denen Kinder von solchen Kriegerfrauen aufgenommen und beköstigt werden, die tagsüber einem Erwerbe nachgehen müssen.'


Chronikeintrag vom 15. November 1915

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vergrößernMilchverkauf für Kriegerfrauen

'In dem früheren Geschäftsraume der Postnebenstelle Warendorfer Straße 11 und im Viktoriasaal Steinfurter Straße 10 wird durch die 'Freiwillige Kriegshilfe' jetzt täglich billiges Essen ausgegeben, das Liter zu 20 Pfennig.'


Chronikeintrag vom 15. Dezember 1915

'In einem warmherzigen Aufsatz: 'Schule, Fett und Petroleum' hatte der Lehrer und Schriftsteller Karl Wagenfeld im Münsterischen Anzeiger vom 27. Oktober um Geldspenden gebeten, damit den Kindern, die an Fettmangel kranken, Lebertran gegeben werden könne. Der Rheinisch-Westfälische Frauenverband, Ortsgruppe Münster, hat daraufhin sich für die Beschaffung von Lebertran durch freiwillige Spenden, unter denen sich ein Betrag von 5.000 Mark befand, erfolgreich betätigt.'



 

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