Stadt Münster, Amt für Grünflächen und Umweltschutz: Klimaschutzbilanz

Münsters Klimaschutzstrategie

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Markus Duscha, IFEU-Institut, erläutert das städtische
Klimaschutzkonzept (Januar 2010)

Klimaschutz wird in Münster seit mehr als 20 Jahren intensiv betrieben und die Stadt Münster ist sowohl mit dem Titel „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 1997 und 2006“ als auch mit dem European Energy Award in Gold 2005 und 2009 ausgezeichnet worden. Doch die Zeit bleibt nicht stehen und die Herausforderungen der Zukunft werden größer.

Bereits 1990 wurde der Beschluss gefasst, das erste Klimaschutzkonzept für Münster aufzustellen. Der Beirat für Kima und Energie bestehend aus fünf bundesweit renomierten Wissenschaftlern arbeitete von 1992 bis 1995 an dem Konzept und legte 1995 den "Endbericht des Beirates für Klima und Energie" dem Rat der Stadt Münster vor. Nach Abschluss dieser Arbeit installierte die Stadt 1995 die Koordinierungsstelle für Klima und Energie (Klenko), die die Empfehlungen des Beirats zu einem Handlungskonzept zusammenstellte und seitdem mit Erfolg für ihre konsequente Umsetzung sorgt. Parallel wurde 1995 das damalige Klimaschutzziel mit einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 25% bis 2005 verabschiedet.

Mit der Klimabilanz 2005 konnte zwar ein erster Erfolg in Sachen Klimaschutz verzeichnet werden, doch die Herausforderungen der Zukunft sind deutlich gestiegen. Im März 2008 beschloss der Rat der Stadt Münster das ehrgeizige Klimaschutzziel bis 2020 die CO2-Emissionen um mindestens 40% zu reduzieren und 20% erneuerbare Energien bis 2020 zu erreichen. Das neue Klimaschutzkonzept 2020 zeigt die Handlungsmöglichkeiten zur Erreichung dieser großen Herausforderung auf, die die Stadt nicht alleine bewältigen kann. Alle Akteuere in der Stadt und die Bürger müssen mitmachen, dies wurde auf zwei Klimakonferenzen in Münster umfassend diskutiert und eine große Bereitschaft aller Aktuere wurde signalisiert.  

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