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Besuch der Kulturstrolche in der Westfälischen Schule für Musik

„Boah Ey! - 103 Dezibel!, das Schlagzeug ist am lautesten“ triumphierend verkündet Alihan den vom mitgebrachten Messgerät abgelesenen Wert den anderen Kulturstrolchen. 16 Jungs und Mädchen sind auf ihrer Reise durch Münsters Kulturlandschaft in der Westfälischen Schule für Musik an der Himmelreichallee gelandet und hören den fünf Musikern der „Junior Jazz Connection“ zu. Die sind kaum älter als die Strolche und improvisieren gerade was das Zeug hält über „Summertime“.

„Was ist ‘Jazz’?“ ruft Sophie mitten hinein in die ausklingende Musik; „Jazz, das kann die Nacherzählung einer Geschichte sein, die du schon mal gelesen hast und nun mit deinen eigenen Worten jemand anderem erzählst“ - „Und was ist ‘Improvisation’?“ wollen drei andere Kinder wissen, „Improvisation, das sind lauter eigene, musikalische Geschichten, deren Ende man noch nicht genau kennt während man die Geschichte erzählt“, versucht Christoph Berndt, der Betreuer der Band, den Kindern anschaulich zu erklären.

Und die sollen nun mal selbst probieren wie das geht - schnell hat die Pianistin Letizia einen Klavierstrolch neben sich auf der Bank, die noch etwas schüchtern wirkende Paula B. haut nach kurzer Einweisung munter in die Tasten.

Am Schlagzeug entbrennt fast ein Kampf um die Stöcke, Schlagzeuger Maximilian gibt den Hocker frei für Maximilian und Nicola, die nun abwechselnd Felle und Becken am Drumset bearbeiten.

Ganz so leicht wie es aussieht ist es dann doch nicht - „Wie lange spielt Ihr schon?“ wollen die meisten Strolche von den jugendlichen Musikern wissen. „Ich spiele seit ich vier bin Geige, und dann habe ich mit sechs noch Klavier begonnen“ berichtet Letizia, der 15-jährige Christoph am Sopransaxophon erzählt, dass er seit fünf Jahren spielt, und so erfahren die Kulturstrolche, dass man schon sehr früh mit einem Instrument beginnen kann, aber nicht muss, um Spaß und Erfolg mit Musik haben zu können.

„Was ist denn besonders wichtig, wenn man so gut sein will wie ihr?“ fragt Paula G. „Üben, üben, üben“, Yan an der Trompete spricht das Geheimnis des Erfolgs aus, und Philipp am Bass ergänzt: „Spielen, spielen, spielen“.

Zum Abschied spielt die Band das berühmte „Take Five“ und die Kulturstrolche schwärmen: „Jazz ist cool!“. Fast einstimmig ist Philipp am Bass zum coolsten Bandmitglied erkoren.

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