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Handlungsfeld "Mobilität":

Thema:
Akzeptanzanalyse der Mobilitätszentrale "mobilé"
Stadt: Münster
Handlungsfeld: Stadtverträgliche Mobilitätssteuerung
Kurzbeschreibung:

mobilé
Die Mobilitätszentrale "mobilé", Service-Zentrum für clevere Verkehrsnutzung, in der Innenstadt von Münster informiert und berät seit März 1998 verkehrsmittelübergreifend und systemneutral rund um das Thema "Mobilität & Verkehr". Stadt- und regionsbezogene, aber auch bundesweite Informationen und Auskünfte zu den Nutzungsmöglichkeiten der verschiedenen Verkehrsmittel (Bahn, Bus, Pkw, Rad) werden hier neutral gebündelt, um dem Bürger als Verkehrskunden einen "Rund-um-Service aus einer Hand" zu bieten, von der Information bis zum Ticket-Verkauf für Bus und Bahn. Ziel ist es u. a., durch umfassende und zentrale Informationen über alle Verkehrsmittel und ihre Verknüpfungsmöglichkeiten die Verkehrsmittelwahl zugunsten des Umweltverbundes zu beeinflussen.
mobilé
Die Begleitforschung und Studie zur bisherigen Wahrnehmung und Bewertung des Service-Zentrums dient zur Optimierung und ggf. Erweiterung der Angebote und somit der Ableitung von Maßnahmen zur Akzeptanzsteigerung von mobilé. Aus der Befragung ergab sich u.a., dass neben dem zentralen Innenstadtstandort und dem persönlichen Kundenservice v.a. das zentral gebündelte Angebotsspektrum positiv bewertet wurden. Zur Bekanntmachung haben die "Mund-zu-Mund-Propaganda" sowie Anzeigen und Presseberichte in den Tageszeitungen wesentlich beigetragen.
Nach 1 ½ Jahren Betrieb wurden bereits 50.000 Kundenanfragen registriert. Trotz dieser hohen Nachfrage sind aber gerade bei Nichtnutzern die Angebote und Beratungsleistungen von mobilé noch zu wenig bekannt. Dies hat die Befragung von Passanten ergeben.
Generell wird mit mobilé in einem hohen Maße die Beratungsleistung im Bereich ÖPNV assoziiert. Dort wird die Kompetenz der Einrichtung gesehen. Hier stellt die Mobilitätszentrale eine wichtige, personifizierte Kontaktstelle zu ÖPNV-Trägern dar, was durch die hohe Bedeutung nicht nur der Auskunfts- oder Verkaufsleistung, sondern auch der Annahme und Weiterleitung von Beschwerden belegt wird. Die Beratung hat bislang bei etwa 8 % der Kunden einen Umstieg vom PKW überwiegend auf den ÖPNV bewirkt.
mobilé

Aktueller Stand: Über die Befragung der Benutzer von mobilé und von Nichtnutzern (Passanten) liegt der Endbericht vor.
Verknüpfungen mit anderen Bausteinen in der Modellstadt: Die Beratung kann insbesondere die Fragestellungen und Wirkungen der anderen beiden mobilitätsbezogenen Bausteine "Akzeptanzförderung zentraler ÖV-Umsteigepunkt Hauptbahnhof/ Fahrradstation Berliner Platz" und Akzeptanzanalyse des Car-Sharing-Angebotes unterstützen.
Ansprechpartner Modellstadt: Dr. Helga Kreft-Kettermann, Tel. 02 51/ 4 92-61 70, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Beauftragte Dritte: ILS, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes NRW, Dortmund
Laufzeit: 1999 - 2000
Zusatzinformationen: Stadt Münster (Hrsg.): Maßnahmen zur Akzeptanzsteigerung von mobilé. Wahrnehmung und Bewertung der Mobilitätszentrale Münster. Beiträge zur Stadtforschung Stadtentwicklung Stadtplanung 3/2000. Münster
www.muenster.de/mobile

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