14.06.2007
"Voll ist out": Infomobil am Domplatz
Städtische Drogenhilfe beteiligt sich an bundesweiter Aktionswoche "Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze"
Münster (SMS) In Deutschland trinkt jeder Erwachsene durchschnittlich mehr als vier Gläser Alkohol täglich. Jede vierte Gewalttat und jeder dritte Verkehrsunfall geschehen unter Alkoholeinfluss. Das Team der Präventionskampagne "Voll ist out" des städtischen Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien beteiligt sich an der aktuellen bundesweiten Aktionswoche "Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze" mit einem Infomobil: Vor dem Bankhaus Lampe am Domplatz machen die Fachleute am Samstag, den 16. Juni von 10 bis 14 Uhr besonders auf die Risiken des Alkoholkonsums junger Menschen aufmerksam.
Veranstalter der Aktionswoche vom 14. bis 18. Juni sind die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und viele weitere Partner (www.suchtwoche.de). Schirmherrin ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing: "Über 10 Millionen Menschen betreiben einen riskanten Konsum, 1,6 Millionen Menschen gelten als alkoholabhängig. Das macht deutlich, dass in Deutschland noch zu viel und zu regelmäßig Alkohol getrunken wird." Während der Woche finden mehr als 2000 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet statt.
"Auch wenn die absolute Menge des Alkoholkonsums Jugendlicher nicht dramatisch ansteigt, gibt es doch eine Gruppe junger Menschen, die uns mit ihren Konsumgewohnheiten Sorge bereiten", so Georg Piepel, Leiter der städtischen Suchtvorbeugung. Er spricht damit den Trend zum "Koma-Saufen", das gezielte Rauschtrinken an, das von Jugendlichen aller Schichten praktiziert wird.
Wer sich für die Kampagne interessiert, ist am Infomobil willkommen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.vollistout.de oder bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung (Tel. 4 92-51 85).
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Die jüngste Motivkarte der Präventionskampagne "Voll ist out" setzt beim Thema Alkohol und Straßenverkehr auf Emotionen. Foto: Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.