Die größte Sorge nach einem Brandschaden - ob bei Privatpersonen oder Firmenangehörigen - gilt zumeist giftigen oder reizenden Stoffen, die eventuell nicht gleich zu erkennen sind. Tatsächlich entstehen bei einem Brand gesundheitsgefährdende Stoffe. In welchem Umfang, das hängt davon ab, welche Mengen verbrannt sind, wie der Brand verlaufen ist und wie der Rauch abziehen konnte.
Eine unmittelbare Gefahr besteht nicht generell. Schadstoffe sind nur dort vorhanden, wo deutlich sichtbare Brandverschmutzungen vorliegen. Dennoch sollten beim Reinigen und Entsorgen gewisse Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden - gute Lüftung und die Abdeckung rußbedeckter Flächen mit Folien sind in jedem Fall notwendig. Angebrannte Lebensmittel gehören übrigens nicht in die Biotonne, sondern in den Restmüll.
Die Tips der Feuerwehr richten sich sowohl an die Geschädigten selbst als auch an Fachfirmen, die besonders bei größeren Schäden mit der Sanierung beauftragt werden. Das in Zusammenarbeit mit dem Presse- und Informationsamt herausgegebene Faltblatt informiert über Sofortmaßnahmen, beschreibt die Reinigung bei Kleinbränden, Schutzvorkehrungen bei größeren Bränden und nennt als Ansprechpartner zur Brandschadenbeseitigung Fachleute von der Feuerwehr, zum Thema Abfallentsorgung Spezialisten vom städtischen Umweltamt. Interessenten bekommen es in der Bürgerberatung, Heinrich-Brüning-Straße 9, im Stadthaus II, Ludgeriplatz 4, oder bei der Feuerwehr, York-Ring 25.