Stadt Münster: Tiefbauamt - Pressemeldungen

Pressemitteilungen

12.01.2026

Programm des Stadtmuseums: Neujahrsempfang, Filmabend, Führung durch Postkarten-Ausstellung

Filmabend im Stadtmuseum Münster zeigt „Questions“

Münster (SMS) Am Mittwoch, 14. Januar, zeigt das Stadtmuseum Münster um 18 Uhr in seinem Museumspädagogischen Zentrum einen 60-minütigen Dokumentarfilm über das internationale Theaterprojekt „Questions“. Das Projekt wurde von der Theatergruppe „Cactus Junges Theater" aus Münster in Zusammenarbeit mit zwei Jugendgruppen aus Ghana realisiert.

Die Filmvorführung findet im Rahmen der Sonderausstellung „Themenraum Kolonialismus“ statt, an der „Cactus Junges Theater" mit 14 weiteren Kooperationspartnern beteiligt ist. Im Anschluss an die Filmvorführung berichten Projektbeteiligte über die Entstehung des Theaterprojektes sowie über dessen Resonanz in Ghana und Deutschland. Die begleitenden Vorträge des Abends werden von der Landesregierung NRW gefördert.

Zwei Monate lang arbeiteten Jugendliche aus Münster, Accra und Tamale zusammen, um ein Theaterstück zu entwickeln. Dieses beschäftigt sich mit Kolonialismus, Dekolonialismus, Armutsbekämpfung und den Ungleichgewichten zwischen Globalem Süden und Globalem Norden. Der Dokumentarfilm porträtiert den Projektverlauf, der im August 2024 in Tamale begann und unter anderem einen Besuch des Cape Coast Castle, einer Gedenkstätte des transatlantischen Sklavenhandels, umfasste. Die Projektgruppe setzte ihre gemeinsame künstlerische Arbeit im Oktober 2025 in Münster fort.

Foto: Die Jugendlichen bei ihrer Arbeit auf der Theaterbühne. Foto: Cactus Junges Theater. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Foto: Schauspielerinnen und Schauspieler aus Ghana und Deutschland. Foto: Cactus Junges Theater. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Öffentliche Führung: „Münster auf alten Postkarten. Rund um den Bahnhof"

Münster (SMS) Das Stadtmuseum Münster lädt am Samstag, 17. Januar, um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung „Münster auf alten Postkarten” ein. Im Fokus der Ausstellungsreihe, die bereits zum sechsten Mal aufgelegt wird, stehen nun historische Postkartenansichten des Stadtgebiets rund um den Bahnhof. Die Führung beleuchtet den Wandel dieses Stadtbereichs, der sich zwischen der Warendorfer Straße im Norden und dem Hansaring im Süden erstreckt. Besucherinnen und Besucher können längst verschwundene Straßen und Plätze in Augenschein nehmen – mit Hilfe von Originalen und stark vergrößerten Postkarten.

Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

Foto: Gäste der Ausstellung „Münster auf alten Postkarten“ können auf einer historischen Parkbank im Ausstellungsraum Platz nehmen und eindrucksvolle Bilder aus der Zeit zwischen 1900 und 1930 betrachten. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Neujahrsempfang des Fördervereins Stadtmuseum Münster e. V.

Münster (SMS) Das Stadtmuseum Münster lädt am Sonntag, 18. Januar, alle Interessierten um 18 Uhr zum traditionellen Neujahrsempfang des Fördervereins Stadtmuseum Münster e. V. ein. Unter der Leitung des Vorsitzenden, Dr. Mathias Kleuker, wird der Abend eröffnet. Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Tilman Fuchs sprechen Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, Präsident der Kunststiftung NRW, und Prof. Dr. Frank Druffner, stellvertretender Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, über den Erwerb des Stammbuchs von Marianne von Gallitzin im Jahr 2025. Marianne, Tochter der Fürstin Amalie von Gallitzin, bewegte sich in einflussreichen Kreisen. Politiker wie Franz von Fürstenberg, Gründer der Universität Münster, und Dichter wie Graf Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg und Johann Wolfgang von Goethe trugen sich in ihr Stammbuch ein. Durch die Unterstützung der Kulturstiftung NRW und die Kulturstiftung der Länder konnte der Förderverein des Stadtmuseums die Anschaffung realisieren.

Ein Höhepunkt des Abends ist die erste musikalische Darbietung auf einem Knake-Flügel aus den 1860er-Jahren nach dessen Restaurierung durch den Förderverein. Pianist Hannes Sonntag wird zwei Werke der romantischen Klavierliteratur auf dem historischen Instrument spielen. Museumsleiterin Dr. Barbara Rommé gibt zudem einen Ausblick auf das Museumsjahr 2026. Zur Vorbereitung des Neujahrsempfangs schließt das Stadtmuseum Münster am Sonntag, 18. Januar, um 15 Uhr.

Vom 16. Januar bis zum 15. Februar zeigt das Stadtmuseum Münster das Stammbuch von Marianne von Gallitzin. Durch seine digitale Aufarbeitung können Museumsgäste das Stammbuch erstmals digital durchblättern und mehr über die Geschichte der politisch bewegten Epoche erfahren.

Foto: Der frisch restaurierte Konzertflügel des Klavierbau-Unternehmens Knake wird am 18. Januar wieder erklingen. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Studientage zum „Themenraum Kolonialismus“

Münster (SMS) Antworten auf wichtige Fragen rund um den deutschen Kolonialismus bekommen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II an speziellen Studientagen im „Themenraum Kolonialismus“ des Stadtmuseums Münster. Die Sonderausstellung lädt sie von Dienstag, 3. Februar, bis Donnerstag, 5. Februar, jeweils von 10 bis 14 Uhr dazu ein, diesen Teil der deutschen Geschichte kritisch zu erforschen. Der „Themenraum Kolonialismus“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von 15 Kultur- und Bildungseinrichtungen Münsters unter der Leitung des Stadtmuseums, des Historischen Seminars und des Instituts für Didaktik der Geschichte der Universität Münster. Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.

An allen Studientagen begleiten Studierende der Universität Münster die Klassen und stehen als Ansprechpersonen zur Verfügung. Die Ausstellung beleuchtet nicht nur die historische Perspektive, sondern auch die aktuellen spürbaren Auswirkungen der einstigen Kolonialzeit. Dafür hat das Eine Welt Netz NRW eigens Gemälde in Auftrag gegeben. Diese verdeutlichen künstlerisch, wie sich koloniale Spuren heute noch zeigen.

Für die Studientage kann auch ein anliegender Arbeitsraum zum gemeinsamen Diskutieren und Vertiefen genutzt werden. Dieser ist mit einem Whiteboard ausgestattet und bietet Platz für eine kreative Gruppenarbeit. Für die Nutzung dieses Raumes bittet das Stadtmuseum um eine vorherige Anmeldung unter 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de.

Interessierte Fachlehrerinnen und – lehrer finden zudem weitere Informationen unter www.stadt-muenster.de/museum/ausstellungen/themenraum-kolonialismus

Foto: Die Bilder von Naseer Alshabani, an dem die kolonialen Spuren in der Gegenwart kritisch betrachtet werden können. In Kooperation mit Serge Palasie für Eine Welt Netz NRW. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Das Straßennetz rund um den Buddenturm im Schaufenster Stadtgeschichte

Münster (SMS) Manche Straßenzüge in der münsterischen Innenstadt würde man heute ohne markante Bauwerke gar nicht wiedererkennen – so auch die Umgebung des Buddenturms im Januar 1960. Die Fotografie im Schaufenster Stadtgeschichte des Stadtmuseums Münster zeigt diese Woche die Straßen rund um diesen ehemaligen Wehrturm, die 1960 verbreitert wurden. Dadurch wurde eine durchgehende Verbindung vom Neutor bis zum Mauritztor geschaffen. Der Straßenverkehr hatte trotz zunehmender Motorisierung damals offenbar nur geringe Ausmaße: Der Kreuzungsbereich kam noch ohne jede Ampelanlage aus.

Die Fotografie kann ab Freitag, 16. Januar, im Großformat im Schaufenster Stadtgeschichte an der Salzstraße betrachtet werden.

Foto: Im Januar 1960 liefen die Bauarbeiten zur Verbreiterung der Straßenzüge rund um den Buddenturm. Foto: Stadtmuseum Münster, Sammlung Hänscheid. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Theaterprojekt „Questions“

Theaterprojekt „Questions“

Theaterprojekt „Questions“

Theaterprojekt „Questions“

Postkarten-Ausstellung

Postkarten-Ausstellung

Knake-Flügel

Knake-Flügel

Themenraum Kolonialismus

Themenraum Kolonialismus

Buddenturm 1960

Buddenturm 1960
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Kontakt

Birgit Jaskowiak
Tel. 02 51/4 92-66 09