02.02.2026

Zwei Veranstaltungen zum Themenraum Kolonialismus, Reparaturarbeiten am Aufzug und Lindenfällungen im Schaufenster Stadtgeschichte

Programm des Stadtmuseums

Öffentlicher Workshop: „Geschichte in vier Gemälden – Der Kolonialismus und sein Erbe“

Münster (SMS) In einem Workshop im Stadtmuseum Münster können Interessierte am Freitag, 6. Februar, um 16 Uhr die bis heute wirkenden Folgen der Kolonialzeit diskutieren. Fachpromotor Serge Palasie (Eine Welt Netz NRW) leitet die Veranstaltung, die zur Ausstellung „Themenraum Kolonialismus“ angeboten wird. Der Workshop ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Unter Anleitung Palasies schuf der Künstler Naseer Alshabani für die Ausstellung vier Gemälde. Im Workshop werden diese Werke gemeinsam entschlüsselt und eingeordnet. Im Vordergrund steht dabei die Frage, welche Staaten, Institutionen und gesellschaftlichen Gruppen in welcher Weise und in welchem Zeitraum vom Kolonialismus profitiert haben. Eine Anmeldung zum Workshop ist telefonisch unter 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de möglich. Treffpunkt ist der „Themenraum Kolonialismus“ in der zweiten Etage.

Foto: Blick in den Ausstellungsraum des Stadtmuseums Münster, wo die Gemälde von Naseer Alshabani und Serge Palasie im Original zu sehen sind. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei. 

Öffentliche Führung gibt Einblicke in den „Themenraum Kolonialismus“

Münster (SMS) Am Samstag, 7. Februar, bietet das Stadtmuseum Münster um 16 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Themenraum Kolonialismus“ an. Diese lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, sich intensiv mit der Geschichte und den Auswirkungen des deutschen Kolonialismus in Münster auseinanderzusetzen. Zwischen 1884 und 1918 besaß Deutschland Kolonien in Afrika, dem pazifischen Raum und China. Viele Menschen in Münster profitierten von der Unterdrückung und Ausbeutung. Der „koloniale Blick“, der die Menschen in diesen Regionen als minderwertig betrachtete, hat bis heute seine Spuren hinterlassen.

Der „Themenraum Kolonialismus“ ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von 15 Kultur- und Bildungseinrichtungen Münsters unter der Leitung des Stadtmuseums, des Historischen Seminars und des Instituts für Didaktik der Geschichte der Universität Münster.

Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

Foto: Ein Besuch in der Ausstellung „Themenraum Kolonialismus“ Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Lindenfällung an der Promenade im Schaufenster Stadtgeschichte

Münster (SMS) In einer Fotoreihe mit der Überschrift „Keine Angst um Münsters Linden“ berichtete die Tageszeitung im Februar 1964 darüber, wie auf der Promenade im Bereich des Kanonengrabens Bäume gefällt wurden. Die betroffenen Exemplare waren innen weitgehend hohl und die Wurzeln morsch und zerfressen, sodass sie bei einem stärkeren Sturm umzustürzen drohten. Die Holzfäller rodeten insgesamt 20 Linden auf einer Länge von 200 Metern. Da die münsterische Bevölkerung diese Arbeiten kritisch beobachtete, berichteten die lokalen Medien ausführlich über die Maßnahmen und erklärten diese. 

Die Fotografie kann ab Freitag, 6. Februar, im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden.

Foto: Holzfäller mussten im Februar 1964 an der Promenade tätig werden. Foto: Westfälische Nachrichten, Sammlung Krause. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Information zur Barrierefreiheit im Stadtmuseum Münster

Münster (SMS) Seit Montag, 2. Februar, ist im Stadtmuseum Münster der barrierefreie Zugang zum 2. Obergeschoss (inkl. Fürstenbergsaal) nicht möglich. Grund dafür sind Instandsetzungsarbeiten im Bereich des Schwerlastenaufzugs. Das 1. Obergeschoss und das Untergeschoss sind weiterhin barrierefrei zugänglich. Dort steht ein Personenaufzug zur Verfügung. Die Reparaturarbeiten dauern voraussichtlich vier Wochen. Das Stadtmuseum Münster bittet um Verständnis.

Foto: Dieser Aufzug fährt Besucherinnen und Besucher weiterhin in die erste Etage des Stadtmuseums

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Workshop Kolonialismus

Workshop Kolonialismus

Führung Kolonialismus

Führung Kolonialismus

Lindenfällung Stadtmuseum

Lindenfällung Stadtmuseum

Aufzug Stadtmuseum

Aufzug Stadtmuseum
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