Münster (SMS) Beim Rosenmontagszug in Münster am 16. Februar gibt es auch in diesem Jahr wieder zwei besonders geschützte Bereiche: den glasfreien Bereich am Alten Steinweg und die familienfreundliche Zone an der Engelenschanze.
Das Glasverbot besteht am Rosenmontag ganztägig im Bereich der Kreuzung Alter Steinweg / Asche / Julius-Voos-Gasse sowie der Büchereigasse und des Alfred-Flechtheim-Platzes. Auch auf der Fläche zwischen dem Kiffe-Pavillon und den angrenzenden Restaurants gilt das Glasverbot – die Inhaber des privaten Areals haben ihr Hausrecht für diesen Tag an die Stadt übertragen.
Im vergangenen Jahr haben rund 80.000 Menschen Münsters Rosenmontagszug gesäumt. Erfahrungsgemäß feiern und trinken besonders viele vor allem junge Menschen rund um die Stadtbücherei, so dass dort ein besonders starkes Gedränge herrscht. Zersplitterte Flaschen und Trinkgläser können dabei Mensch und Tier ernsthaft verletzen. Das Ordnungsamt wird deshalb das Mitführ- und Benutzungsverbot von Glasbehältnissen konsequent kontrollieren und empfiehlt, mitgebrachte Getränke in Plastikbehälter umzufüllen.
Familienfreundliche Zone
Die familienfreundliche Zone befindet sich zwischen der Bushaltestelle Engelenschanze und der Abzweigung zur Schorlemerstraße und wird durch Plakate und Banner klar gekennzeichnet. Innerhalb des Abschnitts sind E-Zigaretten (die sogenannten Vapes), Tabakzigaretten, Joints und alkoholische Getränke tabu. Einige Bänke im Areal können als provisorischer Wickeltisch genutzt werden, außerdem stehen Toilettenhäuschen in der Nähe der Bushaltestelle Engelenschanze. Der Rosenmontagszug wird den familienfreundlichen Bereich ab etwa 14.30 Uhr passieren. Die vorbeifahrenden Karnevalisten wollen in der familienfreundlichen Zone in diesem Jahr besonders viele Süßigkeiten werfen.
Wie in den Vorjahren ist die städtische Alkoholpräventionskampagne „Voll ist out“ des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien am Rosenmontag nicht nur in der familienfreundlichen Zone, sondern auch anderswo in der Innenstadt präsent. Drei Teams von „Voll ist out“ werben bei gleichaltrigen Jugendlichen für einen maßvollen Alkoholkonsum und kümmern sich um hilfebedürftige junge Karnevalisten. Das „Voll ist out“-Zelt steht im Rathausinnenhof wie gewohnt neben dem Zelt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Es bietet einerseits eine Anlaufstelle für Jugendliche, um sich bei Heißgetränken, Wasser und Snacks aufzuwärmen, bietet aber auch Unterstützung, falls sich jemand unwohl fühlt oder so viel Alkohol getrunken hat, dass er betreut werden muss.
Awareness-Team in pinken Westen unterwegs
Darüber hinaus ist ein städtisches Awareness-Team im Straßenkarneval als Ansprechpartner unterwegs, wenn Menschen sich unwohl fühlen, weil sie zum Beispiel eine Diskriminierung oder einen Übergriff erfahren haben. Das Team ist von 13 bis 21 Uhr im Einsatz und an pinken Westen mit der Aufschrift „Awareness“ erkennbar. Die Anlaufstelle des Teams befindet sich im Stadthaus 1 links neben dem Haupteingang und der Tourist-Information (Heinrich-Brüning-Straße 7). Außerdem können Hilfesuchende sich unter der Mobilnummer 0175 / 25 29 125 melden. Das Projekt wurde 2024 vom Nachtbürgermeister-Tandem, dem Amt für Gleichstellung und dem Ordnungsamt initiiert.
Weitere Infos rund um den Rosenmontagszug in Münster - inklusive einer Karte, auf der zum Beispiel die Standorte von Toiletten und Gastronomieständen zu finden sind - gibt es online unter www.stadt-muenster.de/aktuelles/karneval-in-muenster.
Bild: Bunt und fröhlich war der Rosenmontagszug 2025 in Münster. Auch in diesem Jahr gibt es mit der familienfreundlichen Zone an der Engelenschanze und dem glasfreien Bereich am Alten Steinweg zwei besonders geschützte Bereiche für Feiernde. Foto: Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Karte: Am Rosenmontag gibt es in der Innenstadt verschiedene Servicepunkte und Sicherheitszonen. Grafik: Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

