05.01.2026

Historischer Flügel von Steffi Stephan und der Abriss des Diözesanmuseums Münster im Schaufenster Stadtgeschichte

Programm des Stadtmuseums

Klaviergeschichte im Stadtmuseum: Knake-Flügel von Steffi Stephan

Münster (SMS) Der in Münster geborene Musiker Steffi Stephan hat dem Stadtmuseum Münster einen historischen Klavierflügel aus der Pianofortefabrik Gebrüder Knake übergeben, der ab sofort bis Ende Januar 2026 im zweiten Obergeschoss des Stadtmuseums zu sehen ist.

Stephan hatte das Instrument im Jahr 2000 für eigene Kulturprojekte erworben und 2022 als Schenkung an das Museum übergeben. Nach Restaurierungsarbeiten am Gehäuse wird der Flügel nun ausgestellt. Begleitend wird ein Kurzfilm gezeigt, in dem Stephan über seine musikalische Laufbahn, seine Zusammenarbeit mit Udo Lindenberg sowie die Geschichte des Klaviers berichtet.

Besucherinnen und Besucher können die Restaurierungsarbeiten auf bebilderten Texttafeln nachvollziehen und Einblicke in die Arbeit des Museums gewinnen.

Bild: Dr. Edda Baußmann (hinten v.l.) freut sich mit dem Restauratorenteam, Maja Schiotka und Caspar Anczykowski, über den Besuch von Steffi Stefan (vorne) im Stadtmuseum Münster. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
 

Öffentliche Führung gibt Einblicke in den „Themenraum Kolonialismus“

Am Samstag, 10. Januar, bietet das Stadtmuseum Münster um 16 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Themenraum Kolonialismus“ an. Diese lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, sich intensiv mit der Geschichte und den Auswirkungen des deutschen Kolonialismus in Münster auseinanderzusetzen. Zwischen 1884 und 1918 besaß Deutschland Kolonien in Afrika, im pazifischen Raum und in China. Viele Menschen in Münster profitierten von der Unterdrückung und Ausbeutung. Der „koloniale Blick“, der die Menschen in diesen Regionen als minderwertig betrachtete, hat bis heute seine Spuren hinterlassen. 

Der „Themenraum Kolonialismus“ ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von 15 Kultur- und Bildungseinrichtungen Münsters unter der Leitung des Stadtmuseums, des Historischen Seminars und des Instituts für Didaktik der Geschichte der Universität Münster. 

Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. 

Bild: Ein Besuch in der Ausstellung „Themenraum Kolonialismus“. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
 

Der Abriss des Diözesanmuseums Münster im Schaufenster Stadtgeschichte

Münster (SMS) Anfang 1966 war der Abriss des um 1864 fertiggestellten Diözesanmuseums an der Westseite des Domplatzes bereits weit fortgeschritten. Das Gebäude lag zwischen dem früheren Ludgerianum und dem Bischöflichen Palais und hatte den Zweiten Weltkrieg ohne allzu große Schäden überstanden. Der Abriss geriet in die Schlagzeilen, als bei den Bauarbeiten eine Mauer unkontrolliert auf den Gehweg stürzte und dabei ein parkendes Auto beschädigte.

Die Fotografie kann ab Freitag, 9. Januar, im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden.

Bild: Anfang Januar 1966 war der Abriss des Diözesanmuseums Münster schon weit fortgeschritten. Foto: Westfälische Nachrichten, Sammlung Krause. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Klavierflügel Steffi Stephan

Klavierflügel Steffi Stephan

Themenraum Kolonialismus

Themenraum Kolonialismus

Schaufenster Stadtgeschichte: Abriss des Diözesanmuseums

Schaufenster Stadtgeschichte: Abriss des Diözesanmuseums
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