Die Feuerwehr wurde mit Silvesterraketen beschossen

01.01.2026

Mit Ausnahme des Zwischenfalls vergleichsweise ruhige Silvesternacht / Stadtrat Wolfgang Heuer dankt den Einsatzkräften

Münster (SMS) Einsatzkräfte der Feuerwehr sind in der Silvesternacht bei einem Löscheinsatz in Angelmodde mit Feuerwerksraketen beschossen worden. Verletzt wurde niemand, es gab keinen Sachschaden. „Ich bin froh, dass unsere Kräfte diesen bösartigen Angriff unbeschadet überstanden haben. Der Dank gilt allen für ihren Einsatz in der Silvesternacht,“ nimmt Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer Stellung. Abgesehen von diesem Zwischenfall verzeichneten Feuerwehr und Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) eine vergleichsweise ruhige und weitgehend friedliche Silvesternacht.

Nach Einschätzung der Stadt hat das Konzept der starken Präsenz in der Innenstadt sehr gut gegriffen. In den Feuerwerksverbotszonen auf dem Domplatz und dem Prinzipalmarkt war es ruhig, um Mitternacht hatten sich rund 200 Personen auf dem Domplatz versammelt. Im Randbereich wurde verhältnismäßig wenig Pyrotechnik abgefeuert. Wenn doch einmal Personen Pyrotechnik mit sich führten, wies der KOD sie auf das Verbot hin und sie zeigten sich einsichtig.

Demgegenüber war insbesondere der Hafenplatz stark von Feiernden besucht und Schauplatz massiver Pyrotechnik. Hier galt kein Feuerwerksverbot.

Rettungsdienst verzeichnet übliche silvesterbedingte Einsätze

Die Feuerwehr wurde in der Silvesternacht zu 18 Brandschutz- und 63 Rettungsdiensteinsätzen alarmiert. Der Rettungsdienst verzeichnete die üblichen silvesterbedingten Einsätze. Besonders schwere Verletzungen gab es nicht.

Im Brandschutz erreichten die Leitstelle um kurz nach Mitternacht vier nahezu parallele Meldungen zu zwei Balkonbränden in Coerde sowie zwei vermeintlichen Wohnungsbränden an der Wolbecker Straße. Auf einem Balkon in Coerde war ein Müllsack in Brand geraten. Der zweite Einsatz war auf die Rauchentwicklung von dem ersten Einsatz zurückzuführen. Die beiden an der Wolbecker Straße gemeldeten Feuer entpuppten sich als Nebel aus einer Nebelmaschine. Hier waren keine Maßnahmen erforderlich.

Bei den 14 weiteren Einsätzen mussten vorwiegend Mülltonnen, Müllhaufen oder Strauchwerk gelöscht werden. Einen Einsatzschwerpunkt gab es nicht.

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