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Im Aquarium befinden sich:
Außerdem sind z. Zt. noch als Gäste in Pflege:
Die Skalare habe ich sehr klein (ca. 10-Pfennigstück groß) gekauft. Es waren zunächst 3 Stück (von unterschiedlichen Händlern), die als sie klein waren, immer zusammen durchs Becken schwammen. Als sie größer wurden und sich die Geschlechtsreife einstellte, bildete sich ein Pärchen heraus, das dann gemeinsam ein starkes Revierverhalten gegen den dritten Skalar (ein Männchen) zeigte. Da das überzählige Männchen (ein wunderschönes Exemplar) offensichtlich stark unterlegen war, habe ich es sofort an einen befreundeten Aquarianer verschenkt. Das Pärchen ist mittlerweile ca. 1 1/2 Jahre alt und laicht ca. alle 2 bis 3 Wochen ab. Eine Aufzucht ist mir leider noch nie gelungen, da nach anfänglich guter Pflege durch die Eltern, spätestens nach ca. 30 Stunden, alle Eier von den Eltern gefressen werden. Die Ursache dafür ist mir noch nicht bekannt. Ich glaube aber nicht, daß es sich um ein Fehlverhalten der Skalare durch Überzüchtung handelt, sondern eher das Gegenteil der Fall ist. Ich vermute, daß die Eier nach einer gewissen Zeit durch eine mir noch nicht bekannte Ursache absterben und die Elterntiere das sofort merken. Um die übrigen Eier vor Verpilzung zu schützen, werden dann die abgestorbenen Eier sofort gefressen und irgendwann sind dann keine Eier mehr da. Sobald ich die Ursache für das Absterben der Eier gefunden habe, werde ich darüber berichten. Skalare und rote Neon halte ich problemlos zusammen. Allerdings habe ich die roten Neon wesentlich früher als die Skalare gekauft und dann auch schon als ziemlich ausgewachsenen Tiere. Die Skalare sind dann als Jungtiere, wie oben erwähnt, hinzugekommen. Die roten Neon waren somit schon an die Umgebung gewöhnt, während die Skalare sich erst einmal einfinden mußten. Außerdem schieden die Neon, da sie schon groß, die Skalare aber noch klein waren, als Futtertiere für die Skalare aus. Das ist auch bis heute so geblieben. Obwohl die Skalare heute beträchtlich größer sind und einen Neon mit einem Happen verschlingen könnten, haben sie noch nie einem Neon nachgestellt. Die Neon zeigen auch keinerlei Angstverhalten gegenüber den Skalaren. Würde ich erkennen, daß sich hier eine Jäger - Beutebeziehung einstellt, würde ich die Fische sofort trennen. Die siamesischen Rüsselbarben waren die ersten Fische im seinerzeit neu eingerichteten Aquarium. Ich hatte sie als Algenvertilger eingesetzt.Ursprünglich waren es 4 Stück gewesen. Aber zwei davon sind, als ich nicht dabei war, aus dem Becken gesprungen. Das Becken ist mit Glasscheiben eigentlich gut abgedeckt. An den Seiten ist aber zur Be- und Entlüftung ein 1 cm breiter Spalt. Außerdem gibt es Ausschnitte im Bereich der Heizung und der Filterein- und Ausläufe. Diese Fische können erstens sehr gut springen und haben außerdem scheinbar ein außerordentliches Gespür für solche Lücken. Denn nur hier können sie durchgesprungen sein, was dazu geführt hat, daß der eine auf den Glasscheiben im Leuchtkasten und der andere hinter dem Aquarium vertrocknet ist. Um weiterhin genügend Algenfresser im Aquarium zu haben, habe ich dann die 4 Ottocinclus Affinis gekauft. Ich habe mich für diese Tiere entschieden weil man ihnen ebenso gute Algenfresserqualitäten nachsagt, wie den siamesichen Rüsselbarben. Im Gegensatz zu diesen sind sie aber wesentlich kleiner (nur ca. 4 cm). Während Skalare und rote Neon sich eher ruhig, die Skalare schon fast majestetisch, dahinbewegen, "wuseln" die Rüsselbarben ständig durch das Becken. Das stört irgendwie das ansonsten harmonische Bild. Die Ottocinclus sind zwar nicht weniger aktiv als die Rüsselbarben, fallen aber durch ihre geringere Größe fast gar nicht auf. Die Panzerwelsgruppe ist auch seit Anfang an dabei. Leider sieht man sie selten, da sie sich lieber an den "beschatteten" Plätzen im Hintergrund aufhält. Ansonsten hält die muntere Truppe meinen Boden in Ordnung. Den Feuerschwanz habe ich seit einem 3/4 Jahr. Als ich ihn bekam war er 3 cm groß. Heute ist er auf ca. 10 cm herangewachsen. Nach meiner Erfahrung sollte man mit diesem Fisch vorsichtig sein, da er zur Unverträglichkeit mit seiner eigenen Art und auch diversen anderen, ihm ähnlichen Fischen, wie z. B. Black Mollys, neigt. In der Literatur und auch in diversen Newsgroups konnte ich bisher nicht viel verwertbares über seine Vergesellschaftung und Zucht in Erfahrung bringen. Falls hier jemand über Erfahrungen verfügt, wäre es prima, wenn er sie mir mitteilen würde.
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