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11. Ein grausiger Fund

Von Jan Straube und Dominik Hageböck

Isabelle irrt alleine durch die tiefe und dunkle Höhle, plötzlich stößt sie auf eine trichterartige Vertiefung im Boden, worin ein dicker Felsbrocken liegt. Als sie weiter geht, kommt sie in einen großen Raum fast wie ein Zimmer. In der Mitte des Raumes findet sie eine alte Feuerstelle, ein Stück daneben liegt ein gebauter Steinhaufen. Sie überwindet ihre Furcht und vor lauter Neugier hebt sie ein paar Steine auf, dabei erschrickt sie fürchterlich. Es liegt nämlich ein Skelett mit alten Werkzeugen da. Sie läuft schnell mit Jaquin weg, durch viele verschiedene Gabelungen hindurch, bis sie in einem etwas kleineren Raum stoppt und sich hinter einen Berg setzt. Später erst merkt sie, dass es viele verschiedene Gänge gibt, sie nimmt den Gang neben sich und stößt dann auf einen Fluss. Isabelle ist so müde und schläft gleich ein, als sie ihre Taschenlampe ausmacht.
Am nächsten Morgen knipst Isabelle die Lampe an und guckt auf ihre Uhr, doch sie ist kaputt. Jaquin schläft noch, Isabelle schaltet die Lampe wieder aus und nickt auch sofort wieder ein.

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Mit einem gellenden Aufschrei fuhr sie zurück und wäre beinahe rücklings in die Reste der Feuerstelle gestürzt. Ein Totenschädel grinste sie aus unheimlichen, seltsam rechteckigen Augenhöhlen an. Das Schrecklichste aber war, dass er sie auch noch aus seinem weit geöffneten Mund anzuschreien schien. Der Unterkiefer war herabgesunken und die im Lichtstrahl der Taschenlampe aufblinkenden Zähne erinnerten an das drohend gebleckte Gebiss eines zupackenden wilden Tieres. Isabelle dachte in ihrem Entsetzen gar nicht mehr daran, rasch die Decksteine wieder über die Graböffnung zu legen. Nur fort von hier, ganz egal wohin, und so rasch wie möglich. Überall, selbst im hintersten Winkel des finsteren Höhlenganges war es besser als hier. (S.??)

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