10. Ein
Täuschungsmanöver
von Jennifer Bödding und Christina Buskamp
Philippe, Regis und Suzanne haben Angst nach Hause zu
gehen, da Isabelle verschwunden ist. Suzanne meint, es sei sicherlich ein Trost für
Isabelle, dass Jaquin bei ihr ist. Pilippe ist da anderer Meinung, da Jaquin sich nicht in
der Höhle zurecht finden kann. Sie streiten den ganzen Weg bis zum Höhleneingang.
Suzanne und Regis meinen, sie sollen weitersuchen sollten, doch Pilippe kann sie
umstimmen, dass sie jetzt nichts tun können. Philippe kann sie damit beruhigen, dass
Jauquin Isabelles Geruch aufnimmt und sie zurück führt. Als sie ins Freie kletteren,
sehen sie, wie dunkel es geworden war. Sie rennen zu der Brücke und verschnaufen dort
für ein paar Minuten. Philippe sagt: "Wenn Isabelle heute abend nicht zurück
findet, müssen wir es unseren Eltern erzählen. Die müssen dann eine Rettungsmannschaft
zusammen stellen. Ich gehe heute Abend noch einmal zur Höhle." Suzanne bittet
Philippe, er solle ihr Bescheid geben, wenn er wieder zurück kommt. Er soll eine Eule
nachmachen und unten am Schuppen warten. Regis und Suzanne sollen sich nichts anmerken
lassen.
Suzanne begrüßt ihre Mutter, geht in ihr Zimmer, klettert die Notleiter runter und
erscheint als Isabelle. Suzanne kann keine Ruhe in ihrem Bett finden. Sie quälte der
Gedanke, dass sie ihre Mutter angelogen hat. Also ein Täuschungsmanöver.
Suzanne wirft sich immer hin und her. Regis geht es nicht anders. Suzanne schläft doch
ein, sie wird trotzdem wach, als sie einen Eulenschrei unter ihrem Fenster hört.Philippe
kann leider nur den Kopf schütteln. Als Suzanne ihn fragt, ob er sie gefunden habe, weiß
Suzanne nicht, wie sie ihrer Mutter erklären soll, dass ausgerechnet ihr Ferienbesuch
seit gestern Nachmittag verschollen ist. Plötzlich donnert es hinter den Hügeln jenseits
des Flusses.
Das Gewitter kommt immer näher, dann fängt es auch an zu regnen. Am nächsten Morgen
weiß Philippe nicht, wie er anfangen soll. Doch dann gesteht er alles seinen Eltern und
kommt sich dabei wie ein Verbrecher vor.
Philippes Vater ruft seinem Schwager an und erzählt ihm alles. Philippe bewundert seinen
Vater, er ist so ruhig, zumindest äußerlich. Philippe muss Monsieur Oscar holen und ihn
zur Apotheke bringen.
Später gehen Philippe, sein Vater, Monsieur Oscar, Onkel Gerard, Suzanne und Regis zur
Höhle. Philippes Mutter muss den Bürgermeister verständigen. Die Rettungsmannschaft
bricht endgültig auf. Im Fluß ist schmutzig-lehmgelbes Wasser.
Sie gehen durch dichtes Gestrüpp und endlich kommen sie am Höhleneingang an, doch dieser
ist verschüttet. Sie überlegen angestrengt, was sie jetzt machen sollen. |