Wandbilder aus der Höhle von Lascaux

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Lascaux, Höhle über dem Vézèretal, in der Nähe von Montignac, deren Wände und Decken einige der bedeutendsten bisher entdeckten Beispiele palaeolithischer Malerei (siehe Steinzeit) aufweisen. Die Höhle wurde im Tertiär durch Wasser gebildet, das durch Risse im darüber liegenden Kalkstein sickerte. In der Höhle finden sich etwa 1 500 eingravierte und über 600 gemalte Darstellungen in gelben, roten, braunen und schwarzen Farbtönen.
was04.jpg (23713 Byte)Die Malereien zeigen größtenteils Tiere wie Ochsen, Pferde und Steinböcke, die von geometrischen Figuren, deren Bedeutung unbekannt ist, umgeben sind. In der großen Halle sind die Tierdarstellungen über fünf Meter lang. Bemerkenswert ist auch die Einzeldarstellung eines Mannes, der einen Stier erlegt hat.
Zeichenkohle, Speerspitzen und Kratzwerkzeuge wurden auf dem Boden der Höhle entdeckt. Analysen nach der Radiokarbonmethode lassen darauf schließen, dass die Höhle von etwa 15 000 v. Chr. bis 9 000 v. Chr. genutzt wurde.
(Encarta 98)

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