Philosophy of Placebo Effects
Einige Freunde beschlossen anno 1994, daß ihnen die Wochenend-Parties zu eintönig wurden. Entweder man entsagte dem Techno,
oder man machte mehr daraus. Deshalb wollten wir die Qualität der Parties verbessern. Mehr Liebe, mehr Mühe,
so daß man auch als Veranstalter Spaß am Fest hat.
So nach und nach verlagerte sich dieser Anspruch auf das Ambiente, das auf uns als Partygänger einwirkt.
Nicht nur die Musik, sondern auch Licht, Wärme, Düfte und Geschmäcker beeinflussen die Sinne. Eine Party sollte
im Idealfall ein synästhetisches Gesamterlebnis sein, in dem man Ekstase erleben kann.
Dieses wollen wir durch optische Sinnestäuschungen, Projektionen, wabernde Bilder, Neon-Paintings, etc. erreichen.
Auch die Gäste müssen zum Gelingen beitragen. Ein guter Flyer sollte die Stimmung ausdrücken, die auf der Party gewünscht wird.
Drogen können solche Empfindungen hervorrufen, aber langfristig ist es schöner, nüchtern trotzdem abgefahrene Dinge zu sehen.
Das ist der Placebo Effect, den wir vermitteln wollen.
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