English version Versión en español Versione italiana

´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸Menü¸.·´¯`·.¸¸.·´
 

-[ Startseite ]-

 
 

-[ Einleitung ]-

 
 

-[ Baupläne ]-

 
   
 

-[ FAQ ]-

 
   
   

 

   Wer mit dem Gedanken spielt, ein Aladin-Interface nachzubauen, sollte sich zunächst mal überlegen, ob Ihm die Datenübertragung von Aladin zum PC ausreicht, oder ob er auch die Konfiguration des Aladins vom PC aus benötigt. Mit Hilfe des Uwatec-Programms DataTALK kann man nämlich am Aladin (je nach Modell) verschiedene Einstellungen vornehmen. So lassen sich bei allen Modellen die Anzeigen von metrischen auf imperiale Größen (Bar/Psi; m/feet) umstellen. Außer beim Aladin Sport kann man außerdem noch einige der Warntöne ein- oder ausschalten. Bei allen Air-Modellen (Aladin Air und Aladin Air X) lässt sich der Restdruck der Flasche programmieren und die Empfindlichkeit der "Ausser-Atem"-Warnung einstellen. Bei den Nitrox-Modellen kann man noch Angaben über das verwendete Atemgas machen. Der normale Aladin Sport- oder Aladin Pro-Benutzer sieht hier eigentlich sofort, daß er sowieso nichts an den Werkseinstellungen ändern wird und so das Programm DataTALK garnicht benötigt. Da die Schaltung für ein reines "Auslese-Interface" aber soviel einfacher ist, habe ich mich entschlossen hier beide Varianten vorzustellen. Ob die Version 2 für Deinen Tauchcomputer sinnvoll ist, kannst Du aus folgender Tabelle entnehmen:

Tauchcomputer-Modell:
Einstellmöglichkeiten
#2 sinnvoll?
  Aladin - Sport/Plus   m / ft   Nein
  Aladin - Pro   m / ft, Beep ON/OFF   Nein
  Aladin - Pro Nitrox/Ultra   m / ft, Beep ON/OFF, ppO2   Ja
  Aladin Air / Aladin Air X/Z   m / ft, Beep ON/OFF, Reserve, Atemwarnung   Ja
  Aladin Air X/Z Nitrox   vgl. Air X/Z und Pro Nitrox   Ja
  Monitor 2+   vgl. Aladin Pro   Nein
  Monitor 3 Air   vgl. Aladin Air / Aladin Air X/Z   Ja
  Mares Genius   vgl. Aladin Air X/Z   Ja

 Ich möchte nochmals darauf hinweisen, daß diese Schaltungen nur mit den DOS-Versionen von DataTRAK/DataTALK funktionieren, Ihr die unter DOS ausgelesenen Logfiles aber mit der komfortablen Windows-Software Bearbeiten und Drucken könnt. Mit DataTRAK könnt Ihr den Aladin auslesen und die Profildaten auf Eurem PC abspeichern, mit DataTALK kann der Aladin zusätzlich konfiguriert werden. Auslesen kann man den Aladin nun auch mit dem DOS-Interface unter Windows, jedoch nicht mit der Uwatec Software, sondern mit dem ADLT von Jochen van Waasen oder auch mit Wlog von Thomas Temesvari. Die Adresse zu den Homepages findet ihr bei den Links. Wichtig ist, daß die Stecker im Aladin guten Halt und guten Kontakt haben. Bilder von passenden Steckern und Ihre Abmessungen findet Ihr weiter unten. Es empfiehlt sich auch noch, die Buchsen am Aladin mit einer Nadel von Sand und Dreck zu befreien. Wer einen "echten" Schaltplan möchte, sollte sich an mich wenden, aber in der Regel sollte auch der "Profi" mit einem Layout klarkommen!
   Vorschlag 1: Mit diesem Interface kann man nur mit Hilfe des Uwatec-Programms DataTRAK die Profil- und Tauchgangsdaten aus dem Aladin auslesen. Der Anschluss an den Aladin geschieht mit 2 Kabeln (ROT und SCHWARZ), die an die Anschlüsse RED und BLACK in der Schaltung angeschlossen werden. Das rote Kabel ist die Masse der Übertragung und kommt beim Aladin in den BASIS-Kontakt (siehe Aladin-Anleitung, 1.Seite), über das schwarze Kabel werden nun die Daten gesandt, es wird beim Aladin in den - -Kontakt gesteckt (Wenn Ihr die Kabel falsch herrum einsteckt passiert nichts). Da die vom Aladin gesendeten Daten einen zu kleinen Pegel besitzen, müssen sie mit Hilfe eines Operations-Verstärkers aufbereitet werden, damit die PC-Schnittstelle sie fehlerfrei empfangen kann. Die vier Adern zum PC sollten am Ende mit einem seriellen Stecker (9-Pol Sub-D oder 25-Pol Sub-D) ausgestattet werden. Die Belegung der Stecker findet Ihr etwas weiter unten.

  Dieses Interface ist wirklich einfach und unkompliziert nachzubauen. Die SUB-D9-Buchse ist von der Lötseite her abgebildet! Ihr könnt den Widerstand und die Diode einfach direkt auf das IC löten und dann mit Schrumpfschlauch einpacken, so habt Ihr das Interface dann direkt in Verlängerung des 4adrigen Kabels. Bei der Diode könnt Ihr jede Silizium-Diode verwenden. In einigen (wenigen) Fällen muss man eine 2. Diode in Reihe der ersten Schalten um die Schaltung ans Laufen zu bekommen. Dadurch wird die Schwelle des Verstärkers auf etwa 0,4V angehoben, was vor allem bei Notebooks zu einer Stabilisierung führt. Auch beim Widerstand funktioniert die Schaltung noch genausogut, wenn Ihr 15K oder 25K benutzt. Sogar beim IC habt Ihr eine grosse Auswahl (z.B.: LM 741; LM 747; LM 318; LM 301; LM 358;...). Kosten dieses Interfaces mit Kabel und Sub-D Stecker ca. 5 €. Obwohl diese Schaltungen hier mit bestem Gewissen von mir getestet wurden, gebe ich natürlich keinerlei Garantie auf Funktion oder evtl. Beschädigungen!! Vor dem 1. Anschliessen empfehle ich eine ausführliche Sichtkontrolle!

  Version 1 (Nur Aladin -> PC) Einkaufs-Liste:
-1 IC: UA741CN oder ähnlich
-1 Widerstand 1/4 Watt, 22K Ohms (Kiloohm)
-1 Diode 1N4148 oder ähnlich
+ Kabel, Stecker (siehe unten) und Gehäuse.

   So sieht das Layout dazu aus, für die Schalltung jedoch eine Platine zu ätzen macht natürlich keinen Sinn!

Notebook-Anwender bauen die kleine Schaltung am Besten gleich mit in das Steckergehäuse ein!

 

 

  Vorschlag 2: Mit dieser etwas aufwendigeren Schaltung ist es zusätzlich noch möglich Euren Aladin mit Hilfe des Programms DataTALK zu konfigurieren. Diese Version solte endlich auch an allen Notebooks funktionieren, wo es mit der alten noch einige Probleme gab. Die Kosten liegen etwa bei 7€. Anstelle des LM 258 könnt Ihr auch einen LF 353, LM 124, 224, 324, 2902 oder 2904 verwenden! In einigen Fällen funktionierte die Schaltung nur mit einem LF 353, kauft also am besten gleich noch einen LF353 dabei! Der LF353 (und fast alle anderen Ausweich-ICs) ist Pinkompatibel zu dem LM258. Wer Probleme mit der Übertragung hat, kann versuchen den 470kOhm-Widerstand zu vergrössern (auf etwa 2MOhm). Wenn Ihr für die beiden Kondensatoren Elkos benutzt, so muss der eine zwischen DTR und GND mit - auf GND und der andere (zwischen GND und RTS) natürlich mit - auf RTS, also in Richtung der Diode, gelötet werden, besser (und billiger) sind jedoch einfache Keramikkondensatoren. Auf der Lochraster-Platine kann es dann z.B. so aussehen:

  Version 2 (Aladin <-> PC) Einkaufs-Liste:
- 1 IC LM258 oder ähnlich (besser: LF353!)
- 2 Dioden 1N4148 oder ähnlich
- 2 Kondensatoren (Folie oder Tantal-Elko) 4,7 uFarad (Mikrofarad= 1* 10-6 F)
- 1 Widerstand 1/4Watt 100kOhm (Kiloohm)
- 1 Widerstand 1/4Watt 330kOhm
- 1 Widerstand 1/4Watt 22kOhm
- 1 Widerstand 1/4Watt 220kOhm
- 1 Widerstand 1/4Watt 2k7=2,7kOhm
- 1 Widerstand 1/4Watt 3k3=3,3kOhm
- 1 Widerstand 1/4Watt 47kOhm
- 1 Widerstand 1/4Watt 470kOhm + Kabel, Stecker und Gehäuse

Hier der Schaltplan dazu (Der4,7MOhm-Widerstand sollte auf 470kOhm reduziert werden):

  Diese Modifikation des alten Schaltplans wurde mir freundlicher Weise von Christoph Körber zur Verfügung gestellt! Ich habe einen Excel-Sheet bekommen, dessen Ausdruck man gut als Lötvorlage für die Lochraster-Variante benutzen kann. Danke dafür an Gerhard Klein (Schaut doch mal auf seiner Homepage vorbei!)
   Wer die Version 2 in ein Steckergehäuse bekommen möchte sollte auf SMDs zurückgreifen; Infos dazu hier oder (in Deutsch) hier. Es passt aber auch mit konventionellen Bauteilen noch in ein 9-Pol-Sub-D-Gehäuse, jedoch ist der Klumpen Elektronik dann nicht mehr "VDE-Gerecht" :-)

Frank Loozer hat ein Layout für Standard-Bauteile entwickelt, das auch in ein SUB-D9-Gehäuse passt. Hier findet Ihr das Layout sowie den Bestückungsplan.


   Einige der Ausweich-ICs haben 16 Beinchen, am Besten ist es also wenn Ihr auch wirklich das von mir angegebene Original-IC kauft.
   Solltet Ihr dennoch ein IC mit mehr als 8 Beinchen haben, so müsst Ihr z.B. folgende Belegung benutzen:
(LM258) <-> (LM324)
Pin 1 <-> Pin 1
Pin 2 <-> Pin 2
Pin 3 <-> Pin 3
Pin 4 <-> Pin 4
Pin 5 <-> Pin 5
Pin 6 <-> Pin 6
Pin 7 <-> Pin 7 (Bis hierhin ist es also nicht besonders kompliziert :-) )
Pin 8 <-> Pin 11

  Pinlayout eines ICs (Draufsicht):

  8 7 6 5
  -------
  )8-Pin|
  -------
  1 2 3 4

   16 15 14 13 12 11 10 9
  ----------------------
  )        16-Pin      |
  ----------------------
  1  2  3  4  5  6  7  8

   Steckerbelegung: Hier habe ich die Belegung eines 9-Pol und eines 25-Pol Sub-D Stecker (Female) aufgeführt. Achtung! Die Stecker sind von der Lötseite aus abgebildet! Die Nummern stehen meist klein neben den entsprechenden Pins.

  TxD (3) GND (5)
RxD (2) DTR (4)
____|_|_|_|____
\ 1 2 3 4 5   /
 \ "Sub-D 9" /
  \ 6 7 8 9 /
   ¯¯¯|¯¯¯¯¯
    RTS (7)
       RxD (3)
 TxD (2)  RTS (4)  GND (7)
______|__|__|________|_____________________
\  1  2  3  4  5  6  7  8  9 10 11 12 13  /
 \              "Sub-D 25"               /
  \ 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 /
   ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯|¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
                     DTR (20)

Aladin-Interface an einen PDA anschliessen?

Da die meisten PDAs (Windows CE oder Palm OS) einen speziellen Stecker haben, der meist nicht oder nur schwer zu bekommen ist, empfiehlt es sich einen Adapter zu bauen. Damit kann das Interface an die PC-Seite des Sync-Kabels angeschlossen werden. Das funktioniert natürlich nur, wenn der PDA eine "normale" serielle Schnittstelle hat (RS232) und nicht USB. So wird der Adapter verdrahtet:


            +-------------------------------+
   I    +---|-------------------------+     |      
   N    |   | +-----------------------|---+ |  
   T    | +-|-|-----------------------|---|-|-------+
   E  __|_|_|_|______               __|___|_|______ |  P     
   R  \ 5 4 3 2 1   /               \ 5 4 3 2 1   / |  D     
   F   \ S1 (Male) /                 \ S2 (Male) /  |  A     
   A    \ 9 8 7 6 /                   \ 9 8 7 6 /   |       
   C     ¯¯¯¯¯|¯¯¯                     ¯¯¯|¯¯¯|¯    |      
   E          |                           |   +-----+
              +---------------------------+

Interface 2 -> PDA 3
Interface 3 -> PDA 2
Interface 4 -> PDA 6
Interface 5 -> PDA 5
Interface 7 -> PDA 8

Eine gute Idee von einem Leser: Benutzt beide Belegungen Gleichzeitig!
Rein van Koten hat sein Interface für PDAs und PC gleichermassen gebaut!

  Aladin auf dem Macintosh? Hier seht Ihr die Steckerbelegung eines RS422 Steckers und eines Apple Desktop Bus-Steckers für einen Macintosh-Computer. Ich habe selbst keinen Macintosh, aber ich habe mich umfangreich informiert und es scheint möglich zu sein, mit dem DOS-Interface und der VirtualPC-Software den Aladin mit Hilfe des DOS-Programms DataTRAK von Uwatec auszulesen. Mittlerweile habe ich bereits etliche positive Rückmeldungen erhalten -> Es funktioniert also auch mit dem MAC. Das konfigurieren des Aladins mit Hilfe des DOS-Programms DataTALK ist wohl nicht möglich. Um ein Macintosh-Kompatibles Interface zu bauen, baut einfach eines wie oben beschrieben (Sinnvoll wäre nur die Version 1) aber benutzt folgende Steckerbelegung:

Apple Desktop Bus, male RS422-Stecker, male

Signal: Pin-Nr.: (ADB-Stecker) Pin-Nr.: (RS422-Stecker)
GND
4
-
RTS
-
1
TxD
-
3
RxD
-
5
DTR
3
-


  Ja, Ihr seht richtig! Um das Interface an den Mac anzuschliessen, müsst Ihr 2 Stecker belöten und auch beide Stecker in Euren Mac stecken, nun die Software VirtualPC starten und darunter das DataTRAK-Programm laden. Nun könnt Ihr mit der weiteren Bedienung fortfahren als hättet Ihr einen PC. Der RS422-Stecker ist ein 8-Pol Mini-DIN-Stecker und sollte in Eurem Elektronikladen (oder auch z.B. bei Conrad Electronic) zu bekommen sein. Der ADB-Stecker ist auch als S-VHS-Stecker bekannt. ACHTUNG: Beim Mac kann es schnell passieren, das man sich die serielle Schnittstelle zerlegt, wenn man den Stecker falsch beschaltet. Schaut lieber 3mal nach, ob die Belegung stimmt!!!! Meine Stecker hier sind von der Lötseite aus abgebildet!!! Für Hilfe bei der Macintosh-Verdrahtung danke ich Matthias Hebsacker.

Achtung: Spezielle MAC-Software gibt's nun hier: http://members.aon.at/meissl/tauchen.html !!


  Aladin-Stecker: Aufgrund der vielen Anfragen über die zu verwendenen Stecker für den Aladin, habe ich nun ein paar der vielen Möglichkeiten hier aufgeführt. Es gibt wahrscheinlich noch etliche Möglichkeiten (z.B. kleine Nägel), aber diese hier habe ich selbst probiert und sie sind dauerhaft zuverlässig. Wenn Ihr Stecker kaufen geht, nehmt Euren Aladin einfach mit und probiert mal im Elektronik-Laden einfach aus. Neben der Tatsache, das alle Stecker in die kleinen Buchsen am Aladin passen, haben sie noch eine Gemeinsamkeit: Man muss auch im angesteckten Zustand mit Hilfe befeuchteter Finger den Aladin bedienen können. Sie sollten also nicht vollisoliert sein.

Lötstifte sind meine persönlichen Favoriten, sie sind für guten Kontakt vorverzinnt und passen mit 1,30mm Durchmesser einfach perfekt. Sie kosten im 100er-Packet so um die 2€. Gibt es z.B. bei Conrad Eletronic oder auch im örtlichen Elektronik-Laden (dort meistens einzeln für 0,05-0,10 €/Stück).

Eine klasse Idee habe ich von Marc Spohr bekommen: Eine einzelne Klammer aus einem Tacker wird zusammengebogen. Das eine Ende bleibt ein wenig offen, denn duch die federne Wirkung sitzt dies dann in den Aladin-Kontakten sehr sicher. Das freie Ende des roten Kabels kann man dann für die Eingaben benutzen.

Was ist das denn?? Manchmal ist es halt einfacher als man denkt. Ein gemeiner Reisnagel funktioniert auch bestens, wenn man Ihn mit dem Lötkolben etwas verzinnt.

Eine (teure) Alternative stellen die Mittelstifte von BNC-Steckern dar. Da man sie meiner Meinung nach nicht einzeln bekommt, sind sie leider mit etwa 1-2 € pro Stück recht teuer. Dafür bekommt man die fast überall (Eletronik-Läden/Versand, Computer-Läden (Netzwerkstecker!) oder auch in TV/Hifi-Läden). Die BNC-Stecker sind unmontiert, sodaß man den Stecker nicht erst auseinander nehmen muss, um an den Mittelstift zu kommen. Durch die konische Bauform halten diese Stecker ebenfalls sehr gut und ein Anschluss-Kabel lässt sich einfach mit einer Zange festquetschen. Richtig gute Stecker findet Ihr auch unter hier.