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Wer mit dem Gedanken spielt, ein Aladin-Interface nachzubauen, sollte sich zunächst mal überlegen, ob Ihm die Datenübertragung von Aladin zum PC ausreicht, oder ob er auch die Konfiguration des Aladins vom PC aus benötigt. Mit Hilfe des Uwatec-Programms DataTALK kann man nämlich am Aladin (je nach Modell) verschiedene Einstellungen vornehmen. So lassen sich bei allen Modellen die Anzeigen von metrischen auf imperiale Größen (Bar/Psi; m/feet) umstellen. Außer beim Aladin Sport kann man außerdem noch einige der Warntöne ein- oder ausschalten. Bei allen Air-Modellen (Aladin Air und Aladin Air X) lässt sich der Restdruck der Flasche programmieren und die Empfindlichkeit der "Ausser-Atem"-Warnung einstellen. Bei den Nitrox-Modellen kann man noch Angaben über das verwendete Atemgas machen. Der normale Aladin Sport- oder Aladin Pro-Benutzer sieht hier eigentlich sofort, daß er sowieso nichts an den Werkseinstellungen ändern wird und so das Programm DataTALK garnicht benötigt. Da die Schaltung für ein reines "Auslese-Interface" aber soviel einfacher ist, habe ich mich entschlossen hier beide Varianten vorzustellen. Ob die Version 2 für Deinen Tauchcomputer sinnvoll ist, kannst Du aus folgender Tabelle entnehmen:
Ich möchte nochmals darauf hinweisen, daß diese
Schaltungen nur mit den DOS-Versionen von DataTRAK/DataTALK funktionieren,
Ihr die unter DOS ausgelesenen Logfiles aber mit der komfortablen Windows-Software
Bearbeiten und Drucken könnt. Mit DataTRAK könnt Ihr den Aladin auslesen
und die Profildaten auf Eurem PC abspeichern, mit DataTALK kann der
Aladin zusätzlich konfiguriert werden. Auslesen kann man den Aladin
nun auch mit dem DOS-Interface unter Windows, jedoch nicht mit der Uwatec
Software, sondern mit dem ADLT von Jochen van Waasen oder auch mit Wlog
von Thomas Temesvari. Die Adresse zu den Homepages findet ihr bei den
Links. Wichtig ist, daß die Stecker im Aladin guten Halt und guten Kontakt
haben. Bilder von passenden Steckern und Ihre Abmessungen findet Ihr
weiter unten. Es empfiehlt sich auch noch, die Buchsen am Aladin mit
einer Nadel von Sand und Dreck zu befreien. Wer einen "echten" Schaltplan
möchte, sollte sich an mich wenden, aber in der Regel sollte auch der
"Profi" mit einem Layout klarkommen!
Dieses Interface ist wirklich einfach und
unkompliziert nachzubauen. Die SUB-D9-Buchse ist von der Lötseite her
abgebildet! Ihr könnt den Widerstand und die Diode einfach direkt auf
das IC löten und dann mit Schrumpfschlauch einpacken, so habt Ihr das
Interface dann direkt in Verlängerung des 4adrigen Kabels. Bei der Diode
könnt Ihr jede Silizium-Diode verwenden. In einigen (wenigen) Fällen
muss man eine 2. Diode in Reihe der ersten Schalten um die Schaltung
ans Laufen zu bekommen. Dadurch wird die Schwelle des Verstärkers auf
etwa 0,4V angehoben, was vor allem bei Notebooks zu einer Stabilisierung
führt. Auch beim Widerstand funktioniert die Schaltung noch genausogut,
wenn Ihr 15K oder 25K benutzt. Sogar beim IC habt Ihr eine grosse Auswahl
(z.B.: LM 741; LM 747; LM 318; LM 301; LM 358;...). Kosten dieses Interfaces
mit Kabel und Sub-D Stecker ca. 5 . Obwohl diese Schaltungen hier
mit bestem Gewissen von mir getestet wurden, gebe ich natürlich keinerlei
Garantie auf Funktion oder evtl. Beschädigungen!! Vor dem 1. Anschliessen
empfehle ich eine ausführliche Sichtkontrolle!
Notebook-Anwender bauen die kleine Schaltung am Besten gleich mit in das Steckergehäuse ein!
Vorschlag 2: Mit dieser etwas aufwendigeren Schaltung ist es zusätzlich noch möglich Euren Aladin mit Hilfe des Programms DataTALK zu konfigurieren. Diese Version solte endlich auch an allen Notebooks funktionieren, wo es mit der alten noch einige Probleme gab. Die Kosten liegen etwa bei 7€. Anstelle des LM 258 könnt Ihr auch einen LF 353, LM 124, 224, 324, 2902 oder 2904 verwenden! In einigen Fällen funktionierte die Schaltung nur mit einem LF 353, kauft also am besten gleich noch einen LF353 dabei! Der LF353 (und fast alle anderen Ausweich-ICs) ist Pinkompatibel zu dem LM258. Wer Probleme mit der Übertragung hat, kann versuchen den 470kOhm-Widerstand zu vergrössern (auf etwa 2MOhm). Wenn Ihr für die beiden Kondensatoren Elkos benutzt, so muss der eine zwischen DTR und GND mit - auf GND und der andere (zwischen GND und RTS) natürlich mit - auf RTS, also in Richtung der Diode, gelötet werden, besser (und billiger) sind jedoch einfache Keramikkondensatoren. Auf der Lochraster-Platine kann es dann z.B. so aussehen:
Version 2 (Aladin <-> PC) Einkaufs-Liste:
Hier der Schaltplan dazu (Der4,7MOhm-Widerstand sollte
auf 470kOhm reduziert werden): Diese Modifikation des alten Schaltplans wurde
mir freundlicher Weise von Christoph Körber zur Verfügung gestellt!
Ich habe einen Excel-Sheet bekommen, dessen Ausdruck
man gut als Lötvorlage für die Lochraster-Variante benutzen kann.
Danke dafür an Gerhard Klein (Schaut doch mal auf seiner Homepage
vorbei!)
Steckerbelegung: Hier habe ich die Belegung eines 9-Pol und eines 25-Pol Sub-D Stecker (Female) aufgeführt. Achtung! Die Stecker sind von der Lötseite aus abgebildet! Die Nummern stehen meist klein neben den entsprechenden Pins.
Aladin-Interface an einen PDA anschliessen? Da die meisten PDAs (Windows CE oder Palm OS) einen speziellen Stecker haben, der meist nicht oder nur schwer zu bekommen ist, empfiehlt es sich einen Adapter zu bauen. Damit kann das Interface an die PC-Seite des Sync-Kabels angeschlossen werden. Das funktioniert natürlich nur, wenn der PDA eine "normale" serielle Schnittstelle hat (RS232) und nicht USB. So wird der Adapter verdrahtet:
Interface 2 -> PDA 3 Eine gute Idee von einem Leser: Benutzt beide Belegungen
Gleichzeitig! Aladin auf dem Macintosh? Hier seht Ihr die Steckerbelegung eines RS422 Steckers und eines Apple Desktop Bus-Steckers für einen Macintosh-Computer. Ich habe selbst keinen Macintosh, aber ich habe mich umfangreich informiert und es scheint möglich zu sein, mit dem DOS-Interface und der VirtualPC-Software den Aladin mit Hilfe des DOS-Programms DataTRAK von Uwatec auszulesen. Mittlerweile habe ich bereits etliche positive Rückmeldungen erhalten -> Es funktioniert also auch mit dem MAC. Das konfigurieren des Aladins mit Hilfe des DOS-Programms DataTALK ist wohl nicht möglich. Um ein Macintosh-Kompatibles Interface zu bauen, baut einfach eines wie oben beschrieben (Sinnvoll wäre nur die Version 1) aber benutzt folgende Steckerbelegung:
Achtung: Spezielle MAC-Software gibt's nun hier: http://members.aon.at/meissl/tauchen.html !!
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