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Marita Bestvater · Thomas Lukaschek

Eine fabelhafte Familie verliert den Job!

Durchhängen, abhängen, aufhängen?

1. Kapitel: Die Katastrophe

 „He, ihr zwei! Ihr sollt zum Chef kommen!“

Ein eisiger Schrecken durchfuhr Arthur. Er sah seinen Kollegen Bob an und stellte fest, dass dieser alle Farbe aus dem Gesicht verloren hatte. Es war nicht die Tatsache, dass sie zum Chef sollten, die sie so sehr schockierte – sie waren oft genug zum Chef gerufen worden, um eine neue Aufgabe zu bekommen, manchmal gab es sogar so etwas, das man als Lob interpretieren konnte – nein, es war der Tonfall, an dem sie beide unmissverständlich erkannten, dass es ein Problem gab.

Arthur und Bob lebten im Zwergenland. Sie gehörten der Bevölkerungsgruppe der Zwerge an, die seit Jahrhunderten in den Edelsteingruben arbeiteten und im Großen und Ganzen gut, in manchen Jahren sogar sehr gut davon leben konnten. Das Zwergenland war einer der letzten wirklich unberührten Wälder auf der Welt. Seit Jahrhunderten hatte keines Menschen Fuß den Boden betreten, denn die Zeit, in der die Menschen an Fabeln glaubten, war längst vorbei. Und das war gut so.

Der Wald grenzte im Süden und Westen an das Meer, im Norden verlor er sich in Tundra und im Osten wurde er von einem Gebirge begrenzt. Auf den ersten Blick wirkte er wild und zugewuchert, wenn man aber genauer hinsah, stellte man mit einem Mal fest, dass er durchzogen war von Wegen, dass es Dörfer gab und auf Feldern Gemüse und Korn angebaut wurden.

Im Zwergenland wohnten eine Menge skurriler und interessanter Wesen. So gab es zum Beispiel mausgroße Erdmännchen, die vornehmlich im Schutz der Baumwurzeln äußerst komfortable Wohnhöhlen gruben. In die Baumrinde schnitten sie Treppen, die zu den Astgabeln hinaufführten, in denen die Erdmännchen im Sommer gerne in den verbleibenden Pfützen badeten. Einhörner durchstreiften den Wald und jedes Mal, wenn man einem begegnete, wurde man von seiner Schönheit, seiner Grazie und Anmut so sehr in den Bann geschlagen, dass man vergaß, wohin man wollte.

Es gab hinterlistige Gnome, die andere Waldwesen gerne ärgerten, Farnhüter, zwergenähnliche Gestalten mit langen grünen Bärten und Haaren, die die Milch der Farne sammelten und einen hochwirksamen Heiltrunk daraus brauten. Eichenspäher saßen den ganzen Tag auf einem Ast, kauten langsam an einem Eichenblatt herum und glotzten mit großen braunen Augen in den Wald hinein. Manche der Wesen waren einfach nur da, schadeten niemandem und lebten in den Tag hinein. Die Zwerge aber, kaum größer als ausgewachsene Fliegenpilze, mit faltigen, gutmütigen Gesichtern, langen Bärten und bunten Zipfelmützen auf dem Kopf, waren ein emsiges und arbeitsames Volk.

Sie waren bekannt für ihren Fleiß und ihre Zuverlässigkeit. Wenn man einem Zwerg bei der Arbeit zusah, konnte man schnell feststellen, dass er sie liebte. Aber in den letzten Jahren war etwas Seltsames zu beobachten gewesen. Die fröhlichen und zufriedenen Gesichter verfinsterten sich, zuerst unmerklich, dann aber immer deutlicher. Die Zwerge verloren ihren Spaß an der Arbeit. Und das hatte seinen Grund:

Eines Tages waren Trolle in das Zwergenland eingewandert. Die Trolle waren etwas größer als die Zwerge, grobschlächtige Figuren, hatten keinerlei Haar am Kopf und verstanden wenig Spaß. Sie lebten ursprünglich jenseits der Berge im Bollerwald, hinter einem großen Teich. Der Bollerwald war lichter als der Wald im Zwergenland, es wuchsen dort vorwiegend hohe Kiefern, auf den Lichtungen fand man Haselnusssträucher und am Boden wuchsen Unmengen an Blaubeeren.

Die Trolle waren damals in den Bollerwald eingewandert, wie sie jetzt auch ins Zwergenland kamen. Dort hatten sie sich ihr eigenes Reich aufgebaut. Dass dafür die Ureinwohner des Waldes, die Blaubeersammler, vertrieben wurden, nahmen die Trolle mit einem Schulterzucken hin. Die Blaubeersammler waren in ihren Augen dumme und primitive Wesen, an die es keine weiteren Gedanken zu verschwenden galt.

Ein neues und reiches Land entstand unter der Herrschaft der Trolle. Sie trieben vor allen Dingen Handel mit den Schätzen des Waldes, mit den Nüssen, den Beeren, dem Holz, den Pelzen – kurzum allem, was der Wald zu bieten hatte. Sie machten sich ständig Gedanken darüber, wie man den Handel effektiver gestalten konnte, und verdienten eine Menge Nuggets und Edelsteine. Da sie von ihren Erkenntnissen sehr überzeugt waren, trugen sie diese in alle Welt hinaus, ließen andere Völker bei ihnen lernen, trieben natürlich auch Handel diesen Völkern und verbreiteten auf diese Art Wohlstand in der Welt. Zumindest diese Art Wohlstand, von der sie überzeugt waren, dass es die einzig richtige sei.

Seit einigen Jahren interessierten sich die Trolle für die Edelsteine im Zwergenland, die neben den Nuggets die Währung der Welt darstellten. Sie wollten direkt an die Quelle des Reichtums gelangen. Ihr eigenes Land bot einfach nicht mehr genügend Dinge, die für andere so interessant waren, dass man dagegen Edelsteine eintauschen konnte.

So schickten sie eine Delegation von Trollen in das Zwergenland mit der Aufgabe, die Zwerge, die die Minen leiteten, mit den neuen Bewirtschaftungsmethoden vertraut zu machen. Die Produktion konnte gesteigert werden und die Trolle schleppten für diese Beratung einige Säcke mit Edelsteinen als vereinbartem Anteil an der Mehrproduktion nach Hause.

Dann kam der Tag, an dem es den Trollen nicht mehr reichte, nur beratend zu wirken. Sie schlugen den Zwergen Beteiligungen vor. Es sollten neue Maschinen angeschafft werden – man würde die Kosten dafür übernehmen ( schließlich waren ja nun genügend Säcke mit Edelsteinen in den Händen der Trolle ). Auch sollte der Gewinn geteilt werden und – und das war das eigentlich Schlimme für die Angestellten und Arbeiter der Minen – es sollte ein Troll in das Management aufgenommen werden.

Was das zu bedeuten hatte, erfuhren die Zwerge schnell. Bald hatten sie gar nichts mehr in den Minen zu sagen. Wenn irgendjemand sich über die neuen Methoden beschweren wollte, wurde ihm vorgehalten, erst die neuen Methoden hätten doch die Gewinne verdoppelt. Keiner sagte, dass die Hälfte der doppelten Gewinne nicht mehr den Zwergen, sondern den Trollen zustand. Aber was konnten die Zwerge gegen solche Argumente einwenden?

Und die Arbeiter und Angestellten? Es wurde gesagt: „Eure Arbeitsplätze sind sicher. Niemandem wird gekündigt, wenn er ordentlich und fleißig mitarbeitet. Ihr werdet viel Geld verdienen können.“

Die Zwerge glaubten daran, denn der Vorstandstroll der Mine schüttelte dabei seine breite Pranke in der Luft, so dass alle das schwere Goldkettchen um sein klobiges Handgelenk blitzen sahen. Gold hat halt eine magische Wirkung auf Zwerge. Für einige traf es dann auch zu. Sie bekamen Posten als Vorarbeiter, Stollenwarte und Aufpasser, konnten sich schicke Anzüge, größere Bollerwagen und einen neuen Anstrich für ihr Zwergenhaus leisten. Daran war deutlich zu erkennen, dass es ihnen besser ging als den anderen, was wiederum Neid erzeugte und die anderen Zwerge zu mehr Leistung anspornte.

Und dann ging es los. Die neuen Maschinen gaben ihren Takt vor. Erst ging es nur ein wenig schneller als früher. Der Erfolg stellte sich ein. Die Ochsenkarren, die die Edelsteinsäcke aus der Mine fuhren, kamen jetzt nicht nur einmal, sondern zweimal in der Woche. Bald kamen sie dreimal in der Woche. Die Zwerge bekamen mit der Zeit das Gefühl, dass die Maschinen immer schneller liefen. Aber es war nur ein Gefühl, mehr nicht. Wenn eine Woche vorbei war, dann waren sie müde – zu müde, um am Freitagabend in die Waldwirtschaft unter der großen Buche zu gehen; zu müde, um am Samstag zu spielen; zu müde, um sich wirklich zu erholen. Die Arbeit machte keinen rechten Spaß mehr.

Es gab Zwerge, die damit kein Problem hatten. Sie waren jung, voller Energie, liebten das Gold, das sie als Lohn für ihre Arbeit bekamen, kauften sich herrliche Sachen, neue Möbel, schicke, mit Strass und Glasperlen bestickte Zwergenmützen, zogen in die größeren Häuser, die in bunteren Farben angemalt waren und etwas teurer waren, und hatten sogar noch Kraft, ihren Wohlstand zu feiern. Die ersten, die nicht mehr konnten, waren die Alten. Nach und nach verschwanden sie und es ging immer ein Satz voran: „Hey du, du sollst zum Chef kommen!“

Arthur und Bob arbeiteten nun seit drei Jahren zusammen. Sie kannten sich schon länger, denn ihre Familien wohnten im Zwergendorf Miningen und waren Nachbarn. Bob hatte Arthur den Tipp gegeben, sich bei der Bollerwald-Troll-Company zu bewerben, sie hätten einen neuen Stollen angegraben und bräuchten noch einen Maschinenführer. Arthur war damals froh gewesen, denn er hatte gerade seinen Posten bei der Saphir Mining Inc. verloren. Dort war er nur Hauer gewesen, war einfach wegrationalisiert worden, denn es wurde ein neue Maschine angeschafft. Doch aufgrund des Hinweises von Bob war es ihm gelungen, gleich im Anschluss eine neue Arbeit zu finden und sogar zum Maschinenführer aufzusteigen. Er vertraute auf Bob, mit dem er zusammen arbeitete, denn er hatte keine Ahnung von Maschinen, und er lernte wie ein Besessener, um die Wissenslücke zu schließen.

Im Kopf von Arthur und auch im Kopf von Bob kreisten finstere Gedanken, als sie ihr Werkzeug zusammenpackten, es über die Schulter warfen und hinter dem Vorarbeiterzwerg her die Gänge entlang trotteten.

Arthur dachte an sein Zuhause. Jetzt müssten die Kinder aus der Waldschule kommen. Sie würden gleich Mittag essen, dann würde seine Frau Agnes vielleicht Berta, Bobs Frau, besuchen, seine Kinder würden mit Bertas Kindern spielen und die Mütter einen Tee miteinander trinken. Dann würden sie über viele der alltäglichen Sorgen und Probleme reden, über Kindererziehung, über ihre Männer, über Mode, den Garten und was noch alles reden.

Sie haben keine wirklichen Sorgen, dachte Arthur. Jedenfalls nicht die, die ich habe.

Arthur spürte, dass das alles sich mit dem heutigen Tag verändern würde. Schweigend ging er neben seinem Freund Bob. Er sah ihn von der Seite her an und blickte in ein graues, eingefallenes Gesicht. Blanke Angst war darin zu lesen. Die dunklen, feuchten Gänge verstärkten das dumpfe, ungewisse Gefühl, das sich in der Brust ausbreitete. Und als die Lampen zunahmen, die Wände zunächst verputzt und hell, dann ordentlich mit Ziegelsteinen ausgemauert und schließlich mit Holz vertäfelt waren, wurde das komische Gefühl nicht etwa weniger, sondern stärker. Der Augenblick einer schlechten Nachricht rückte immer näher.

Der Vorarbeiterzwerg blieb an einer Tür stehen, öffnete sie und trat zurück. Hinter dem Durchlass lag das Büro des Stollentrolls, der für den Abschnitt verantwortlich war, in dem Arthur und Bob arbeiteten. Die beiden Zwerge traten ein. Dass das Gesicht des Vorarbeiterzwerges ein mitleidiges Lächeln zeigte, raubte ihnen den letzten Mut. Jetzt wussten sie genau, was auf sie zukam.

Der Stollentroll saß groß und fett hinter einem gigantischen Schreibtisch aus den edelsten Hölzern, die das Zwergenland zu bieten hatte. Er hatte die Hände gefaltet und sein Kinn darauf gestützt. An seinem rechten Handgelenk glitzerte das obligatorische Goldkettchen, das seine Stellung und seine Macht ausdrückte. Er lächelte freundlich und wies auf zwei Stühle, die vor seinem Schreibtisch standen.

Arthur und Bob setzten sich auf die Kante des Stuhls, beeindruckt von der Größe des Schreibtisches, von der stattlichen Figur des Trolls und von der eigenen Unsicherheit. Vielleicht wollten sie damit auch nur ausdrücken, dass es ihr sehnlichster Wunsch war, wieder aufstehen und hinausgehen zu können, es hinter sich zu haben. Der Vorarbeiterzwerg stellte sich an die Seite des Schreibtisches und setzte eine wichtige Miene auf.

„Gefällt Ihnen die Arbeit hier im Unternehmen noch?“, fragte der Troll zuckersüß. Die beiden Zwerge wagten kaum, ein „Ja“ zu hauchen. Es war auch kein ehrliches „Ja“, denn die Arbeit gefiel ihnen schon lange nicht mehr. Sie standen unter enormem Zeitdruck, mussten sich ständig um die Maschine kümmern und überlegen, was der nächste Schritt war, den sie laut Arbeitsvorschrift zu tun hatten. Diese Arbeitsvorschriften legten ganz genau die einzelnen Schritte fest, um so effektiv wie möglich zu arbeiten. Wenn man sich einmal an eine Vorschrift gewöhnt hatte, kam die nächste und wieder ging alles von vorne los.

„Wir haben festgestellt, dass die Qualität ihrer Arbeit nachlässt“, sagte der Troll und seine Stimme klang jetzt nicht mehr so zuckersüß. „Die Edelsteine, die von Ihnen gebrochen werden, sind zum Teil beschädigt. Sie schaffen die vorgegebenen Mengen auch nicht mehr in jeder Woche. Haben Sie ein Problem?“

Die beiden Zwerge schüttelten die Köpfe. Was sollten sie auch antworten? Sollten sie sagen, dass die Forderungen zu hoch lagen? Sollten sie sagen, dass die Maschinen so schnell arbeiteten, dass sie Ecken und Kanten in die schönen Steine schlugen? Das hätte einen fürchterlichen Wutausbruch des Trolls zur Folge, das kannten sie aus Beobachtungen. Jedes Mal war einer ihrer Kollegen dann ins Büro zitiert worden und danach nicht mehr in der Mine erschienen.

„Die Bollerwald-Troll-Company hat beschlossen, sich von Ihnen zu trennen“, fuhr der Troll fort, ohne eine Antwort auf seine Frage zu abzuwarten. Jetzt war es heraus. Arthur war fast erleichtert. Es war jetzt klar, was vor ihm lag. Er kannte das, was nun kommen würde. Es war nicht gut, aber er kannte es. Bob dagegen hatte zu zittern begonnen. Sein Gesicht war noch grauer geworden. Er schwitzte vor Angst.

„Warum?“, presste Bob mühsam hervor. „Ich habe eine Frau und drei Kinder. Das können sie nicht tun, wovon sollen wir leben?“

„Das hätten Sie sich überlegen sollen, bevor Sie ihre Arbeit vernachlässigten“, antwortete der Troll kurz. Dann zog er eine Schublade seines Schreibtisches auf. Er griff hinein und holte zwei Bogen Pergament, zwei Federn und ein Tintenfass sowie zwei kleine Säckchen heraus und legte alles ordentlich auf den Schreibtisch.

„Damit Sie erkennen, wie sozial die Bollerwald-Troll-Company eingestellt ist, machen wir Ihnen ein Angebot: Sie unterschreiben, dass Sie das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Dafür bekommen Sie jeder von uns ein Säckchen mit Edelsteinen, das Ihnen über die Zeit hinweghelfen wird, bis Sie eine neue Arbeit gefunden haben. Sind sie damit einverstanden?“

Arthur dachte kurz nach. Was würde passieren, wenn er nicht einverstanden wäre? Dann würde man ihn rausschmeißen. Er hätte die Chance, den Zwergenrat anzurufen, aber was würde es nützen? Die Trolle hatten Macht und es würde ein Vergleich dabei herauskommen, bei dem er vielleicht nur einen halben Sack Edelsteine erhalten würde. Er nickte, griff nach der Feder und unterschrieb das Pergament.

„Du unterschreibst?“, flüsterte Bob entsetzt und sah ihn panisch an. Arthur zuckte die Schultern. „Was bleibt uns übrig?“, fragte er leise. Bob warf ihm noch einen hilflosen Blick zu, dann zog auch er das Pergament heran und unterschrieb mit zitternder Hand. Der Troll lächelte nun wieder zuckersüß, nahm die Pergamente entgegen und drückte jedem sein Säckchen in die Hand.

„Na, dann wünsche ich Ihnen beiden viel Glück bei der Suche nach einer neuen Stelle“, flötete er aufmunternd. „Wird schon werden.“

Das Weitere ist auf ca. 160 Seiten im Buch zu lesen. Arthur und Bob finden Lösungen für ihr Problem. Das ist versprochen. Allerdings werden diese anders ausfallen, als mancher jetzt vermuten mag. Die Geschichte richtet sich jedoch nicht nur an Menschen, die vor den vollendeten Tatsachen des Jobverlustes stehen. Aber manche stehen vielleicht am Ende einer Sackgasse und finden den Weg nicht mehr aus dieser Sackgasse heraus. Die Familie macht - sicherlich nicht unbegründet - Druck. In unserer kleinen Geschichte erlebt die Familie von Arthur genau das, aber Arthurs Frau Agnes lernt, mit der Situation umzugehen und den Druck heraus zu nehmen. Und Arthur? Er spricht mit Leuten, die ihm weiter helfen und er findet einen neuen Weg. Steinig zwar, aber mit einem Silberstreif am Horizont.

Nach jedem Kapitel fassen wir noch einmal zusammen, was Arthur erlebt und gelernt hat. Vielleicht schaffen wir es, den Lesern einen Denkanstoß zu geben und ihnen Wege aufzuzeichnen, an die sie noch nicht gedacht oder sich noch nicht getraut haben zu denken.