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2. Bewerbungsunterlagen anfordern an der
Franciscan School of Theology
Tel. 001-510-848-5232
1712 Euclid Avenue
Fax 001-510-549-9466
Berkeley, CA 94709
U.S.A.
Für die Bewerbung sind erforderlich
- drei Empfehlungsschreiben von Dozenten/innen (o.ä.)
- die formlose Bestätigung, dass Du während
Deines USA-Studiums finanziell abgesichert bist;
am einfachsten ist ein entsprechendes Schreiben
der Eltern (reine Formsache)
- Statement, warum und mit welchem Ziel Du an der
FST studieren möchtest
- Kopie des Vordiplomzeugnisses bzw. ein Nachweis
über das abgeschlossene Grundstudium. Da die Die FST eine Graduate
School ist,
ist zur Einschreibung ein akademischer Abschluss
notwendig (in den USA der Bachelor-Nachweis)
- Nachweis über Englischkenntnisse (Abi-Zeugnis
reicht)
- $25 Anmeldegebühr (am einfachsten in bar)
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3. Bafög-Formulare anfordern (bzw. sich um ein Stipendium bemühen):
Behörde
für Wissenschaft und Forschung
Tel. 040/41902-0
- Landesamt für Ausbildungsförderung -
Fax 040/41902-100
Hamburger Str. 37
E-mail: stw@mail.whm.tu-hamburg.de
22083 Hamburg
Der Antrag sollte (muss aber nicht) mindestens ein halbes Jahr vor dem Ausbildungsbeginn losgeschickt werden. In den meisten Fällen wirst Du dann erst wieder nach dem Ausbildungsbeginn in Berkeley von dieser Behörde hören. Der Antrag ist weitaus umfangreicher und komplizierter als der übliche in Deutschland! Es muss damit gerechnet werden, das erste Semester komplett vorfinanzieren zu müssen (ca. 15.000 DM). Ich will Euch hier nicht abschrecken, aber das Bafög-Amt war das Nervigste an der ganzen Sache. Vielleicht habt Ihr es ja besser ...
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4. Visumsunterlagen für einen Studienaufenthalt in den USA bei der US-Amerikanischen Botschaft bzw. dem Konsulat anfordern. Ein Reisepass ist für die Einreise in die USA ebenfalls erforderlich und sollte - falls notwendig - frühzeitig beantragt werden, weil er von der US-Botschaft bzw. dem Konsulat benötigt wird.
Konsularabteilung der Botschaft der USA
Clayallee 170
14195 Berlin
(zuständig für die Bundesländer Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg)
Generalkonsulat der USA
Siesmayerstraße 21
60323 Frankfurt
(zuständig für die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Bayern, Baden-Würtemberg)
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5. Angebote für eine Auslandskrankenversicherung einholen. Ein Preisvergleich ist hier angesagt. Internetsuchmachinen sind empfehlenswert, da sie zumeist kostenfrei nach den jeweils günstigsten Anbietern suchen. Die AXA (eine Agentur bei Stuttgart) hält mit 552,- DM pro Jahr den Supertiefpreis. Ob Du für die Zeit des Auslandsaufenthaltes Deine gesetzliche Krankenversicherung kündigen kannst, musst Du mit dieser selbst ausmachen.
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6. Die Bewerbungsunterlagen zur FST schicken. Eine Bitte um die Beschaffung einer Unterkunft sollte beigefügt sein. Die FST rühmt sich ihrer Internationalität, wird Dich deshalb wohl kaum ablehnen. Falls Du mit dem Gedanken spielst, nur ein Semester dort zu bleiben, kannst Du das mit dem Bafög vergessen, da die Einschreibung für ein Semester sich nur auf vier Monate beläuft, für das Bafög-Amt aber mindestens sechs Monate durchgehendes (!) Studium an einem ausländischen Institut nachgewiesen werden müssen. Also musst Du auch in den Wintersemesterferien (Intersession) dort eingeschrieben sein.
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7. Mit der Bestätigung, dass Du für ein Studium an der FST akzeptiert bist, erhältst Du ein I-20-Immigration-Formular. Dieses Formular vervollständigen und damit ein Visum an der US-Amerikanischen Botschaft beantragen.
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8. Krankenversicherung abschließen.
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9. Sich an der deutschen Uni für zwei Semester beurlauben lassen. Die Beurlaubung wird ins Studienbuch eingetragen. Nach zwei Semestern erhältst Du dann automatisch wieder die üblichen Rückmeldeunterlagen.
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10. Angebote für den Flug einholen und Flugticket kaufen. Das Bafög-Amt verlangt zur Zahlung von Leistungen ein Return-Ticket. Ein solches lässt sich längstens auf ein Jahr ausdehnen. Flüge gibt es bereits für ca. 1000,- DM. Du musst allerdings damit rechnen, dass für den August noch Hauptsaisonpreise bezahlt werden müssen.
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11. Eine VISA- oder Master-Card sind für die USA unbedingt empfehlenswert, da sich mit dieser Karte fast überall bezahlen lässt. Ebenfalls empfehlenswert ist ein Konto bei der City-Bank, da man dort im Ausland umsonst in bar abheben kann. Es gibt Filialen in San Francisco und eine nicht weit entfernt von der FST. Dennoch wirst Du auch noch ein Konto in den USA selbst eröffnen müssen, um Schecks auszustellen (für Telefongesellschaften, etc.) und auch einzulösen (für Arbeitsverdienste) zu können.
Wenn Du in den USA ein Konto eröffnest, bekommst Du nach ein paar Tagen ein VISA-Karte der Bank zugesandt, so musst Du nicht die Auslandsgebühren der deutschen Kreditkartenhalter bezahlten. Aber Vorsicht: Es gibt einige Banken, die keine Kontoführungsgebühren erheben, aber alle haben versteckte Kosten. Für Kleinigkeiten, die für deutsche Banken selbstverständlich sind, musst Du oftmals noch zusätzliche Gebühren zahlen.
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Ludger Hamm, 17. November 2002
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