Geschichte des Hauses Sebon  

Die älteste Kaffeewirtschaft am Rande Münsters ist "Thürs im Busch", heute Sebon.
Das Alter dieses Hauses belegt u.a. die Inschrift am Bosen des Herdfeuers: 

JOBST HEINRICH GREIFFE UND 
ANNA ELISABETH TUHRELEUET (Eheleute).
 Ihs. Anno 1761 den 16. Augustus.

In der "General-Registratur Lütkenbeck, Kotten Thuer, 8" findet sich  folgende älteste Eintragung: " Anno 1796, 11ten Julii er- schienen Gertrud Thuers mit ihrer Halb- schwester Elisabeth Thuer und zeigten an, dass ihr Vater (Jobst Heinrich Thuer) vor ein paar Jahren verstorben, und da sie keine Brüder hätten, nicht imstande seien, mit ihrer kränklichen Mutter den in der Herrlichkeit Lütkenbeck belegenen Eigentum- und Schatzfreyen Kotten allein vorstehen.> Deshalb die Gertrude Thuers sich redolviret des mit anwesenden Kotten Nienmöllers Sohn Dirk Heinrichs Nienmöller gleichfalls in der Herrlichkeit belegen, welcher freyen Standes

 
 ist, zu heyrathen, wobei des Gertrud Thuers Halbschwester, welche allein aus einer Ehe erzielet, und also älter von Jahren wäre, angezeigt das sie den Kotten nicht verlangte, und also gerne zu erleiden hätte, dass ihre oben erst angeführte Halbschwester Gertrud Thuers den Kotten mit hoher Einwilligung St. Hochfreyherrlichen Gnaden des Herrn Erbdrosten annehmen und sich auf selben verheyrathen möchte.

 Seit 1872 ist der Kotten von der 
Familie Sebon bewirtschaftet. Auch heute noch liegt die Kaffeewirtschaft Sebon in einem idyllischem Buchenwald und man erinnert sich gerne an vergangene Zeiten. Im Sommer bei schönem Wetter sitzen Sie unter alten Kastanien.


 
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