FAHRT IN DER JAHRGANGSSTUFE
11
Zieht
man als Beratungslehrer einer Jahrgangsstufe 11 einmal den Taschenrechner heran,
um festzustellen, wie viele Schüler und Schülerinnen als "Seiteneinsteiger"
in die Jahrgangsstufe neu aufgenommen worden sind, z. B. von der Realschule
oder der Hauptschule oder, bedingt durch das Kurswahlangebot, sogar das Gymnasium
wechseln, so ergibt sich ein Wert zwischen 15 und 20%.
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Das ist eine nicht unbeträchtliche Grösse, wenn man bedenkt, dass die Klassenverbände nach der Jahrgangsstufe 10 komplett aufgelöst werden, um Kursen zu weichen, dass neue Fächer eingeführt werden und sich die Arbeitsbedingungen in der Sekundarstufe II nicht unwesentlich verändern. Ein Durchmischungseffekt durchzieht also die 11. Was kann man tun, um diese Situation zu erleichtern, um die soziale Integration eher gelingen zu lassen? So entstand der Gedanke, für alle Teilnehmer der Jahrgangsstufe 11 eine Veranstaltung zu organisieren, in der an schulfachliche Themenblöcke angeknüpft, aber gleichzeitig diese auch ergänzt werden konnten, die ein ebenso vorbereitend - propädeutisches wie auch handlungsorientiertes Arbeiten in Kleingruppen ermöglichte und die fernab vom Schulort neue, unterschiedliche Arbeitsformen erprobte, um sich somit selbst in der Interaktion mit anderen Teilnehmern zu beweisen. |
Mit der tatkräftigen Unterstützung einer der deutschen parteipolitischen Stiftungen gelang es bisher, jeder Jahrgangsstufe 11 zu Beginn ihrer Oberstufenlaufbahn die Chance an der Teilnahme an einer solchen Veranstaltung zu ermöglichen. Diese Studienfahrten laufen nun schon so lange erprobt im Schulprogramm, dass man an sie fast eine zeitgeschichtliche Messlatte anlegen kann:
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Was folgt als nächster Schwerpunkt im Rahmen dieser Studienfahrten? Wir freuen uns schon darauf.

© Peter Berens, StD;Hi 06.10.2001