Kant
goes Classic - Liaison aus Musik und Poesie Musik und Poesie - zwei
schöne, zuweilen verträumte, aber auch
leidenschaftliche Künste gehen im neuen Programm des
Kant-Klassik-Ensembles eine ebenso spannende wie
entspannende Liaison ein. Das Programm, das
Ensemble-Leiter Heiner Wehking aus Werken deutscher und
französischer Dichter und Komponisten zusammengestellt
hat, spannt musikalisch einen Bogen vom Frühbarock -
vertreten durch Daniel Speerbis in die Moderne. Der
zeitgenössische Dichter und Komponist Peter Hoch steht
mit zwei Werken am Ende des Programms, in dem die Musiker
die gewohnten Pfade verlassen und durchaus experimentellen
Boden betreten. Bei der Auswahl der
Stücke war Wehkings Intention, die Gedichte in
Verbindung zu bringen mit der Musik und Ästhetik. Nicht
immer ist dabei die Nähe so groß wie in
Clair de Lune" von Claude Debussy, der das Stück
nach dem gleichnamigen Gedicht von Paul Verlaine schrieb.
Weitere Komponisten sind Brahms, Aubin, Albrechtsberger,
Schubert und Händel. Im zweiten Teil des Programms
liegt ein Schwerpunkt auf Mozart-Werken neben Kompositionen
von Satie, Albinoni, Bach oder Pergolesi.
Die Gedichte von Hans
Kruppa, Charles Baudelaire, Paul Verlaine, Georg Walz und
Peter Hoch werden von Christine Preuß
rezitiert. Die Band wurde 1979 als
erste Schul-Big-Band in Münster gegründet. Ihr
Erfolg ist durch Schallplatten, MCs, CDs, und viele Konzerte
dokumentiert. Das
langjährige Big-Band Projekt "Kant-Connection"
erfüllt wichtige Aufgaben des Musikunterrichts. Die
Band ist besonders geeignet, neben dem normalen Musizieren
die Kunst der Improvisation zu vermitteln. Die Big Band
spielt bei großen Schulmusicals und präsentiert
die fruchtbare Zusammenarbeit mit Solosängern und
großen Chören.

Entstehunq
des Projekts

© 2001 Heiner Wehking, Hi 02.12.2000