ORTHOPÄDISCHE PRAXIS

Akupunktur

Traditionelle Chinesische Medizin

Die Akupunktur ist eine schonende und bewährte Behandlungsmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist eine mehrere tausend Jahre alte
ganzheitliche Heilkunst, die auf der grundsätzlichen Aussage beruht,
dass unser Leben eine Bewegung von universeller Lebensenergie ist.
Beim gesunden Menschen bewegt sie sich alles in einem ausgeglichenem Fluss,
beim Kranken ist dieser Fluss gestört.

Eine der Methoden, mit denen sich ein gleichmäßiger Energiefluss
wiederherstellen lässt ist die Akupunktur.

Durch das Einstechen von sehr dünnen Nadeln an festgelegten Punkten des Körpers ist eine stattliche Zahl von Krankheiten zu behandeln.
Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei, weil besonders sanfte und sterile Einmal-Akupunkturnadeln verwandt werden.

Die chinesische Medizin begreift den Patienten als Ganzes und
nicht nur als eine Summe von Symptomen.
Die chinesische Medizin wirkt auch gerade dort, wo unser willkürlich
steuerbares System keinen Zugriff mehr hat: im vegetativen Nervensystem,
das den Herzschlag, das Erröten, die Muskelspannung,
die Verdauung oder die Atmung regelt.

Die TCM bringt durch ein individuell abgestimmtes, ganzheitliches Programm den Energiefluss und die körpereigene Heilenergie wieder ins Gleichgewicht.

Wenn die Schulmedizin sagt: Da ist nichts mehr zu machen,
damit müssen sie leben. Das ist altersbedingt..., dann beginnt die
eigentliche Arbeit mit der TCM.

In der Schulmedizin ändert sich die Lehrmeinung häufig schon
innerhalb weniger Jahre.
Bei der TCM trifft man auf ein Medizinsystem, das seit Jahrtausenden
in seinen Grundzügen stabil ist. In der Akupunktur gibt es z.B. Punktkombinationen, die einfach unumstößlich sind.

Meine Patienten sind häufig Menschen mit jahrelangen, teilweise schwersten
chronischen Erkrankungen.
Mein persönliches Ziel ist es, traditionelle und moderne Medizin zu verbinden,
um die Vorteile beider Systeme optimal zu nutzen.

Ein anfängliches Unwohlsein kann die Tür zu einer schweren Krankheit sein:
Die Psycho-Neuro-Immunologie (die Abwehrkräfte unserer Seele u. Nerven) wird auch im Zusammenhang mit chronischen Schmerzerkrankungen und Krebs immer häufiger erwähnt.

Unsere Aufgabe muß es sein, das Fass nicht voll laufen zu lassen und energetische Ungleichgewichte auszugleichen. Nur so können wir unsere Gesundheit, körperliche Fitness und Lebensqualität langfristig erhalten.

Akupunktur hilft jedoch nicht nur bei der Vorbeugung.
Eine Studie aus der TCM Klinik von Herrn Dr. Janos Winkler in der Lüneburger Heide konnte zeigen, dass die Akupunktur den Erfolg der konservativen Therapie (sprich Schulmedizin) um das 16fache erhöhen kann!

Die Akupunktur kann nicht alles - aber unglaublich vieles!
Zur Behandlung werden Nadeln an bestimmte Punkte unseres Körpers gesetzt.
Dies Punkte liegen auf den sog. Meridianen, den Energiebahnen unseres Körpers.
Sie durchziehen unseren Körper wie hauchfeine Autobahnen.

Ist der Energiefluß - das Qi - in einer der Bahnen gestört, sind ein oder
mehrere Punkte blockiert, wirkt sich das auf verschiedene Ebenen gleichzeitig aus.
Nicht nur die jeweils zugehörigen Organe sind betroffen, sondern oft auch unsere
Emotionen und Sinnesempfindungen.

Auch die Witterung, die eine Krankheit ausgelöst hat, wie z.B. Wind, Kälte oder Feuchtigkeit, liefert dem Akupunkteur Hinweise, wo ein energetisches Ungleichgewicht entstanden ist.
Die Gesamtheit der Symptome zeigt ihm, ob ein Meridian zu viel oder zu wenig Saft hat.
Die Meridiane kommunizieren auch miteinander. Sie übermitteln gute und schlechte Informationen, bis auf der Datenautobahn ein Stau entsteht.

Das Symptom lässt sich an einer Schwachstelle unseres Körpers nieder, der Auslöser liegt jedoch oft ganz woanders.

Eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beauftragte internationale Expertenkommission erstellte eine Liste mit über 40 Krankheiten, bei denen die Anwendung der Akupunktur empfohlen wird.

Indikationen für Akupunktur:
Orthopädische Erkrankungen, die mit Akupunktur
erfolgreich behandelt werden können:

Hexenschuß,
LWS-Syndrom,
Ischiasschmerzen,
akuter und chronischer Kreuzschmerz,
Halwirbelsäulen-Syndrom,
Schiefhals,
Spannungskopfschmerz,
Migräne,
Schulter-Arm-Syndrom,
Schultersteife,
Chronische Schmerzerkrankungen der Schulter,
Tennisarm, Golferarm,
Knieschmerz bei Gonarthrose (Verschleiß),
Hüftgelenksschmerzen,
Rheumatische Erkrankungen,
u.s.w.

Die Akupunktur setzt auf körpereigene Stoffe und ist praktisch nebenwirkungsfrei !
Bei vielen " westlichen " Therapieformen muß jedoch oft eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen berücksichtigt werden.

Eine "Akupunktursitzung" dauert ca. 20 Minuten.
Die Anzahl der Sitzungen beträgt in der Regel 10 - 15 Sitzungen.

Generell sind die Behandlungsdauer und der Behandlungserfolg abhängig von der Regulationsfähigkeit Ihres Körpers.
Funktionelle Störungen können vollständig geheilt werden; bestehen bereits organische Veränderungen, so ist oft zumindest eine Besserung des
Krankheitszustandes zu erreichen.

Akupunktur und Krankenkassen:
Eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen ist möglich bei chronischen Kreuzschmerzen und Kniegelenksschmerzen.
Private Krankenversicherer zahlen in der Regel für alle Indikationen zur Schmerzbehandlung. Homepage Forschungsgruppe-Akupunktur

Fragen Sie uns. Wir informieren Sie gerne.

Chinesische Diätetik und Heilkräuterkunde:
In der chinesischen Medizin werden ergänzend zur Akupunktur sogenannte
Dekokte (Kräuter-, Pflanzen-, Gewürzmischungen) häufig eingesetzt.
Sie werden als Tees begleitend zur Therapie getrunken und unterstützen die Behandlung von innen heraus.

Zur Klassifizierung von Kräutern und Nahrung wird jedoch ein anderes System als im Westen benutzt.
Von der Akupunktur her weiß man, dass das Qi (die Lebensenergie) in den Meridianen durch den Körper fließt und durch das Einstechen von Nadeln an bestimmten Punkten beeinflußt werden kann.
Aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin kann dieses Qi (sprich: Tschi) auch durch bestimmte Phytotherapeutika (Pflanzenheilmittel) und die Nahrung gezielt aufgebaut und in Bewegung gebracht werden.

Nicht nur im menschlichen Körper, sondern auch in Kräutern, Früchten, Gemüse, Fleisch u.s.w. ist Qi enthalten. Es existieren 1500 Jahre alte chinesische Schriften, in denen die therapeutische Wirkung von Nahrungsmitteln exakt beschrieben ist.

Mit Unterstützung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind an der
Universität von Hong Kong Kräuter und Nahrungsmittel aufgrund dieser alten Beschreibungen klinisch mit wissenschaftlichen Methoden untersucht worden.
Bei über einhundert Kräutern konnte man die Behauptungen der alten Chinesen
inzwischen bestätigen.

Die chinesische Arzneimitteltherapie wird in nächster Zeit in Europa wie in China und Japan neben der Akupunktur eine große Bedeutung erlangen.
TCM-Phytotherapie und Akupunktur ergänzen sich ideal.
Bei chronischen Erkrankungen mit ausgeprägtem Energiemangel eröffnet die
Phytotherapie äußerst wirksame zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten.

Wichtiger Hinweis: Die Akupunktur ist eine auf Erfahrung basierende Behandlungsmethode. Der Einsatz der Akupunktur bei vielen Erkrankungen ist noch
nicht nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin wissenschaftlich hinreichend abgesichert. Außer für die Indikationen chron. Kreuzschmerz, chron Knieschmerz, chron. Schulterschmerz, Migräne, Spannungskopfschmerz und Allergie existieren noch keine hochqualitativen randomisierten, kontrollierten Studien, die eine Wirksamkeit im
Vergleich zu einer Kontrolltherapie, nachweisen. Ein Erfolg der Akupunkturbehandlung kann nicht in jedem Behandlungsfall gewährleistet werden.