Eine Woche Zirkus

Schon Tage vorher große Aufregung in den Klassen! Die Kinder werden nach Neigung in verschiedene Artistengruppen eingeteilt. Da gibt es Seiltänzer, Trapezkünstler, Hundedresseure, Voltigieren, Jongleure ... und natürlich Clowns.

Und dann ist er endlich da, der Zirkus Casselly. Mit Wohnwagen, mit vielen Tieren, mit einem wunderschönen Zelt und natürlich mit Familie Kaselowskys, die in den nächsten Tagen aus jedem Kind einen echten Zirkusstar machen wird.

Das blau-marine Zelt

Und so sah bei uns ein Tagesablauf in dieser Zirkuswoche aus:

  • Schon vor 8 Uhr sind viele Kinder auf dem Schulhof und beobachten die Pferde, die auf der Spielwiese grasen, tummeln sich vor den Wohnwagen, zeigen oder erklären anderen ihre „Nummer“, tauschen sich aus.
  • 8.00 Uhr:  Für etwa 80 Kinder beginnt die zweistündige Zirkusprobe. Im Zelt, davor auf der Wiese, in der Turnhalle oder auf dem Schulplatz wird in Kleingruppen besprochen, geübt, zugeschaut, verbessert. Die Kinder sind voll konzentriert, arbeiten begeistert mit. Alle!!!

Zur gleichen Zeit beschäftigen sich die anderen Kinder in ihren Klassen mit Arbeitsangeboten zum Thema „Zirkus“ (z.B. Werkstattarbeit).

  • 10.00 Uhr: Wechsel der Gruppen, d.h. wer bisher in der Klasse gearbeitet hat, darf nun zur Probe. Wer bisher geprobt hat, geht nun in die Klasse. Dort ist erst einmal Gelegenheit zum Erzählen und/oder zum Schreiben/Malen (Tagebuch). Und dann geht es an die Arbeit.

Bei 250 bis 300 Kindern wird zeitlich versetzt in 3 Gruppen gearbeitet.  Bei einem 4-stündigen Projekttag haben dann täglich zwei Gruppen von 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und eine Gruppe von 10.00 Uhr bis ca. 13.30 „Schule“ bzw. „Zirkus“.

Am Freitag Nachmittag und am Samstag Nachmittag finden dann die Vorstellungen statt. Im ausverkauften Zelt, d.h. vor ca.500 Zuschauern zeigen die Kinder eine großartige Zirkusshow. Dort sind alle hingerissen und begeistert, vielleicht auch überrascht darüber, was und wie die Kinder so schnell gelernt haben.

Alexandra Casselly
Alexandra Cassely (7 Jahre)

Und dann, am Montag danach, können die Kinder kaum glauben, dass die Wohnwagen, das Zelt, die Tiere und Kaselowskys wirklich weg sind. Schade!

Viele Kinder hat das Zirkusfieber gepackt und es wird sie nicht so schnell wieder loslassen. Noch Wochen nach dem Projekt wird auf der Schulspielwiese, in der Turnhalle und im heimischen Garten weiter Zirkus gespielt.

Resumee:  Ein Projekt, das sich lohnt! Kinder, Lehrer, Eltern  und die Geschwister waren sich einig: So toll war Schule noch nie. Und gelernt wurde mehr, als alle gedacht und gehofft hatten. V.a. das soziale Lernen hatte hier seine besondere Bedeutung.

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www.circus-caselly.de