Fall Nr: CE-II 19930911 - 1
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Aufgrund verschiedener Berichte vom 30.11., 1. und 6. 10.1993 in
der Hamelner Deister - und Weserzeitung trug sich am 11.September dieses
Jahres ein interessanter Ufo-Vorfall im Landkreis Hameln-Pyrmont zu, bei
dem es nicht nur zu einer Sichtung kam, sondern außerdem physikalische
Wechselwirkungen auftraten, die auch schon durch andere Berichte über
Ufo-Begegnungen bekannt geworden sind. Die involvierten Personen, eine Hamelnerin
mit ihrer Tochter und ein Fahr-lehrer, fuhren in einem Fahrschulwagen an
besagtem 11. Sep-tember auf der Landstraße 240 in Richtung Bisperode,
als die Fahrschülerin gegen 22.15 Uhr in der Nähe von Harderode
zu-nächst "zuckende Blitze in den Farben Rot, Blau und Gelb" bemerkte.
Kurz darauf wurde sie derart geblendet, daß ihre Augen schmerzten.
Ein Blick in den Rückspiegel zeigte jedoch, daß kein weiteres
Fahrzeug auf der Straße war. Nachdem ihre Mutter aus dem Heckfenster
schaute, nahm sie drei "Sterne" wahr, von denen rotes Licht nach unten
ausstrahlte. Von dieser " Sternenkette" löste sich das mittlere Objekt
und bewegte sich auf die Zeugen zu, so daß es rasch größer
wurde und immer heller leuchtete. Glücklicherweise konnte die Frau dann
auch die Form des Ufos erkennen. Sie berichtete, daß sie einen
"brummkreiselähnlichen Flugkörper" erkannt habe, "aus dessen Mittelteil
gelbes, pulsierendes Licht drang." Der untere Teil soll in einem
beständigen Rot gestrahlt haben. Doch es blieb nicht nur bei der Sichtung,
sondern es passierte während dieses Vorfalls zweierelei. Zum einem trat
bei dem Autoradio eine Funkstörung in Form von permanentem Rauschen
auf, das sich auf alle Kanäle erstreckte, wie der Fahrlehrer bei dem
Versuch, einen anderen Sender einzustellen, bemerken mußte. Das andere
Kuriosum betrifft die abnehmende Geschwindigkeit des Wagens. Der PKW erschien
der Schülerin wie von außen abgebremst, bzw. wie von einem Magneten
festgehalten, denn obwohl sie das Gas durchtrat, kam das Auto nicht von der
Stelle.Nachdem sich das Ufo dann jedoch nach einigen Minuten wieder entfernte,
liefen daraufhin sowohl das Fahrzeug, als auch das Radio wieder normal. Etwas
seltsam an diesem Fall ist, daß nur die beiden Frauen die Lichterscheinung
sahen, denn der Fahrlehrer will nur die genannten technischen Ausfälle
bemerkt haben. Ob der Mann wirklich nichts sah, oder ob er, aus welchen
Gründen auch immer, lediglich nichts sehen wollte, bleibt fraglich.
Sicher dagegen ist, daß sich sowohl das in der Ufofrage sonst
äußerst zurückhaltende Bundesver-teidigungsministerium, als
auch die britischen Streitkräfte in Deutschland mit der Himmelserscheinung
beschäftigen. Bedauer-licherweise muß dann irgendwann jemand auf
die Idee gekommen sein, die GEP (Gesellschaft zur Erforschung des
Ufo-Phänomens) einzuschalten. Deren Vorstandsvorsitzender Hans Werner
Peiniger sieht die Aufgabe seiner Gesellschaft darin zu helfen,
"Mißverständnisse aufzuklären ". Die äußerst
kompetente, wissenschaftliche und kritische Haltung mit der die GEP an die
Ufo-Thematik herangeht, wird besonders durch die nachfolgende
Äußerung Peiniger's deutlich. "Denn nicht kleine grüne
Männchen, sondern Flugzeuglichter, Wetter - oder
Modellheißluftballone, Planeten, Polarlichter und Großscheinwerfer,
sogenannte Sky-Tracker, verwirren die Menschen". Man kann sich leicht vorstellen,
wie sich Zeugen einer Ufo-Begegnung, die den Mut aufbringen, damit an die
Öffentlichkeit zu gehen und darüberhinaus ihre Beobachtung
vertrauensvoll einem Herrn Peiniger berichten, vorkommen, wenn sie dessen
einseitige und simple Erklärungsversuche in der Zeitung lesen. Nämlich
nicht ernst genommen und der Lächerlichkeit preisgegeben. Schon alleine
deswegen ist es wichtig, daß sich die DEGUFO gegründet hat, denn
auch in diesem Fall schien sich die Frau einer Rechtferigung genötigt
zu sehen, da sie im letzten Bericht vom 6.10. nachdrücklich
bekräftigte, daß es sich weder um den Lichtkegel eines Scheinwerfers,
noch um einen Hubschrauber gehandelt hat. Abschließend möchte
ich noch anmerken, daß drei weitere Personen an demselben Abend direkt
in Hameln Sichtungen hatten. So entdeckte ein vierzigjähriger Mann gegen
23.30 Uhr über dem Baukran in der Nähe des Hotels "Stadt Hameln"
eine "rechteckige bis quadratische" Lichterscheinung, die dort fünf
Minuten verharrte. Dasselbe Objekt sahen zwei 14-jährige Schüler
bereits gegen 22.00 Uhr am Güterbahnhof. Nachdem dem Aufruf der "Dewezet",
daß sich Zeugen melden sollten, die ähnliche Beobachtungen gemacht
haben, standen in der Redaktion die Telefone nicht mehr still. Die Aussagen
der Leute über ihre Beobachtungen reichten teilweise sogar bis in die
frühen fünfziger Jahre zurück.
Bemerkung:
Der Hamelner Fall wurde bei der GEP unter der Nummer 19930911 Alpha
registriert.