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Internationale Raumstation ISS: Infos+Download
Achtung! Es gibt ein Spiel von Astro Solutions, in dem eine Raumstation zusammengebaut werden muss (Tetris-aehnlich). Download hier. Weitere Spiele von Astro Solutions gibt es hier

Ende 1998 wurde das Modul Saria in die Erdumlaufbahn geschossen. Es war das erste Modul der internationalen Raumstation ISS. Eine andere Bezeichnung fuer dieses Modul war FGB. Das ist eine russische Abkuerzung, die funktionelles Nutzlast Modul bedeutet. Kurz darauf wurde der Versorgungsknoten Unity angebaut. Im Fruehjahr 1999 sollte dann das Servicemodul Swesda starten, damit bereits im Mai 1999 die ersten Menschen auf der ISS einziehen können sollten. Swesda (Stern) gleicht dem Mir-Kernmodul. Es sind unter anderem die Haupteile des Lebenserhaltungssystems und der Kommunikationskapazitaeten darin untergebracht. Insofern war es fuer die erste dauerhafte Besatzung unabdingbar, dass Swesda bereits Teil der Station war. Swesda war ueberigens urspruenglich als Kernmodul fuer die auf Eis gelegte Station Mir2 konzipiert worden. Wegen der chronischen Geldnot der russischen Raumfahrt wurde Swesda aber erst im Juli 2000 gestartet und am 26.7 an Saria angedockt. Ausstattung Swesda

Dockingabteil
hier koennen spaeter Sojus-, Progress-, und ATV-Raumfahrzeuge andocken, also neue Besatzungen und Frachten entgegengenommen werden
Treibstofftanks, Antriebsduesen, Kommunikationsantennen
zwei Schlafquartiere
eine Toilette, Hygienezelle
Kuehl-, Hygienezelle, Tisch, Laufband, 14 Fenster

Am 8.9.2000 startete die US-Raumfaehre Atlantis, um die ISS auf die erste Besatzung vorzubereiten. Unter anderem waren Nahrungsmittel und Ausstattungsgueter mit an Bord. Insgesamt wurden drei Tonnen an Material umgepackt (!). Anschliessend wurden in einem Weltraum-Einsatz 14 Kabel zwischen Swesda und Saria verbunden.

Am 30.10.2000 war es soweit. Die erste Besatzung der ISS hob ab und bezog am 1.11.2000 das Quartier auf der internationalen Raumstation. Die Besatzung bestand aus Kommandant William M. Shepherd, Sergej Krikalew und Juri Gidzenko.
Nun folgt der Anbau des US-Wissenschaftsmoduls Destiny.