Keine JAVA-Unterstützung: Programm nicht ausführbar
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Algolight ist eine Programmiersprache, mit der einfache mathematische Algorithmen implementiert werden können, die auf Variablen, Vektoren und Matrizen arbeiten und als Kontrollelemente for-Schleifen, while-Schleifen und if/else Strukturen enthalten. Das Programm kann auch als einfacher Taschenrechner verwendet werden, es unterstützt die gängigen trigonometrischen Funktionen, Logarithmen, Wurzeln sowie logische Ausdrücke und Relationszeichen.

In die erste TextArea wird der Programmquelltext geschrieben, der Output erscheint in der unteren Textbox. In der JAVA-Version Algolight wird jeder Rechenschritt angezeigt, in der Applet-Version (Browser-Version) nur der Endzustand der Variablen nach Programmablauf.

Elemente der Programmiersprache

1. Zuweisung

variablenname=Ausdruck
Beispiel a=125
vektor=[a1 ... an]
Beispiel vektor=[1 2 3 4 5] (nur Zahlen, keine Variablen)
vektor(i)=Ausdruck (i kann durch einen Ausdruck ersetzt werden)
Beispiel vektor(0)=0 (setzt das erste Element des Vektors auf 0)
matrixv=[a11 ... am1; ... ;a1n ... amn] (nur Zahlen, keine Variablen)
Beispiel matrixv=[1 2 3;4 5 6;7 8 9]
matrixv(i,j)=Ausdruck (i und j können durch Ausdrücke ersetzt werden)
Beispiel matrixv(0,0)=20 (setzt das erste Element der Matrix auf 0)
matrixv=matrix([v1, ... ,vn],m,n) (v1 bis vn sind Vektoren
mit m Elementen, so fasst man Vektoren zu Matrizen zusammen)
Beispiel
v=[1 2]
w=[3 4]
x=matrix([v1,v2],2,2)

Matrizen und Vektoren werden wie Variablen und nicht wie Objekte behandelt.

2. Ausdrücke
Zahlen, Komma-Zahlen sind Ausdrücke, Variablen sind Ausdrücke.
Ausdruck+Ausdruck2, Ausdruck-Ausdruck2, Ausdruck*Ausdruck2,
Ausdruck/Ausdruck2, ln(Ausdruck), sin(Ausdruck),
cos(Ausdruck), tan(Ausdruck), asin(Ausdruck), acos(Ausdruck),
atan(Ausdruck) sind Ausdrücke, die mit () beliebig
geklammert werden können.

3. Logische Ausdrücke
Sind Ausdrücke a und b gegeben, so sind a=b, a!=b (ungleich),
a<b, a<=b, a>b, a>=b logische Ausdrücke. Sind c und d beliebige
logische Ausdrücke, so sind c&d und c|d auch welche
(und und oder). Ein logischer Ausdruck ist immer entweder wahr
oder falsch.

4. if-Anweisung
if(logischer-Ausdruck)
programmquelltext
end
else
programmquelltext
end
Beispiel:
if(a=0)
a=1
end
else
a=0
end


5. while-Anweisung
while(logischer-Ausdruck)
programmquelltext
end
Beispiel:
while(x!=0)
x=x-1
end

Die Schleife wird so lange durchlaufen, wie der logische Ausdruck erfüllt ist.

6. for-Schleife
for variable=anfang:end
programmquelltext
end
Beispiel:
for i=0:10
(zählt von 0 bis 10 und durchläuft die Schleife)
j=i+1
end
for i=10:-1:0
(hier zählt die for-Schleife nach unten)
j=i+1
end
(Schrittweite -1)

Die Schlüsselworte von Algolight werden generell klein geschrieben.

7. Funktionsaufrufe

Beispiel:

function[a]=fac(n)
a=1
for i=1:n
a=a*i
end
endfunction

c=fac(5)


Im Quelltext werden die Anweisungen zwischen function und endfunction übersprungen und nur ausgeführt, wenn die entsprechende Funktion aufgerufen wird mit
variable=funktionsname(parameter)
wobei in diesem Fall n der Parameter ist und a am Ende zurückgegeben wird. Der Rückgabewert von fac wird hier in c gespeichert.
Funktionen ohne Rückgabewert machen in Algolight keinen Sinn, weil bei einem Funktionsaufruf neue Variablen erzeugt werden und die Originale gleich bleiben.