Das Foucaultsche Pendel
im Westfalen
- Kolleg Dortmund
zeigt, dass das Kolleg sich dreht und zwar um 11,7°
pro Stunde.
Das
Pendel wurde zum ersten Mal 1851 vom franz. Forscher Jean Bernard Foucault
im Pariser Pantheon der Öffentlichkeit vorgestellt. Er benutzte dafür
ein 28 kg schwere Stahlkugel, die an einem 67m langen Seil hing.
Dieses historische Experiment zum Nachweis der Erdrotation ist auch
heute noch im Pantheon zu bewundern.
Unser Exemplar hat eine Länge von "nur" 6 Metern. Der Pendelkörper,
eine Messingkugel, ist 1,5 kg schwer. Es schwingt 12 mal pro Minute.
Damit das Pendel wegen der Luftreibung nicht nach einigen Minuten stehen
bleibt, ist es magnetisch entdämpft. Das heißt, ein kleiner
Stabmagnet an der unteren Seite der Messingkugel wird durch eine unter
dem Pendel liegende Spule kurzzeitig angestoßen. Dafür, dass
dies im Takt des Pendels geschieht, sorgt eine elektrische Schaltung. Sie
wird angeschaltet, wenn der Stahldraht des Pendels den "Charron – Ring"
berührt.
Der "Charron – Ring", ein 6 mm großes Loch in der unteren dreieckigen
Platte der Aufhängung, dient außerdem dazu, das Pendel zu stabilisieren.
Störungen quer zur Schwingungsrichtung des Pendels werden unterdrückt.
Das Pendel schwingt in gerader Linie über den Mittelpunkt.
An der Verwirklichung waren beteiligt :
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Alem Ljackovic : Aufhängung
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Jessika Kelm : Messingkugel & Aufhängung
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Wolfgang Robben : elektrische Schaltung zur Entdämpfung
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Klasse 1.6 ; 1999/2 : Idee zur Umsetzung
Betreuung und Koordination : Paul Breitenstein
Siehe auch :
Bestimmung des g - Ortsfaktors mit
Hilfe des Foucaultschen Pendels
WESTFALEN
- KOLLEG DORTMUND
Rheinische Str. 67 / 44137 Dortmund
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Stand : 23.12.2000