Computer-Viren
| Funktionsweise | Die Bezeichnung
"Virus" trifft deshalb den Kern der Sache, weil diese Programme sehr ähnlich
den biologischen Viren handeln. Dies gilt sowohl hinsichtlich ihrer Verbreitung als auch
ihrer Eigenschaften. Die vorsätzliche Programmierung und Verbreitung von
Viren ist nach § 303 a und § 303 b strafbewehrt. Im Höchstfall kann eine
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verhängt werden. |
| Binäre Viren | Computerviren können
in zwei deutlich voneinander abgegrenzte Kategorien unterteilt werden: binäre Viren und
Makro Viren. |
| Makroviren | Makroviren hingegen enthalten keinen
ausführbaren Code. Sie basieren auf der Makro-Programmiersprache, die für die meisten
Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme verwendet wird. Makroviren infizieren
zum Beispiel MS Word- oder Excel-Dateien und vermehren sich, sobald auf infizierte Dateien
zugegriffen wird. Makroviren sind nicht auf bestimmte Mikroprozessoren oder
Betriebssysteme angewiesen. |
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