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Das Dossier zum Thema

Das Zitat des Tages
aus der Piusbruderschaft

Luther verstehen, um den Protestantismus zu bekämpfen

"Da wir den Kindern die Liebe zur Wahrheit und die wahre Erkenntnis lehren möchten, stellt sich die Frage, inwiefern man sich mit den Irrlehren und Irrtümern befassen soll. Darf man zum Beispiel nicht- oder sogar antikatholische Autoren lesen? Die allgemeine Antwort ist einfach: Ja! Der katholische Lehrer muß ab und zu, das Alter und die Reife der Kinder berücksichtigend, die Hauptirrlehren unserer Zeit erklären. Der christliche Schüler muß sie kennen, weil er sich oft mit ihnen wird auseinandersetzen müssen. Heutzutage darf ein gebildeter Christ nicht so tun, als ob Luther, Descartes, Hume, Kant, Hegel, Sartre, u.s.w. nicht gelebt hätten. Er muß von diesen Lehren wenigstens gehört haben und sie beurteilen können. Dies verlangt aber eine besondere Vorsicht. Wenn der Lehrer diese Theorien erklärt, dann nicht, um sie zu loben und noch weniger um sie anzunehmen. Wenn der Schüler sie lernen muß, so macht er es genauso wie der Medizinstudent, der die Krankheiten studiert. Wenn der Arzt die Krankheiten kennen und verstehen will, dann sicher nicht, um selbst krank zu werden, sondern um die Krankheiten bekämpfen zu können!"
Mitteilungsblatt für den deutschen Sprachraum, Juli 2005, S. 23f.

"Kritische Theorie" hat Christentum ausgerottet

Der "Kritischen Theorie" von Herbert Marcuse, Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas ist es zu verdanken, dass sich die moderne Gesellschaft heute in der absoluten Gottlosigkeit befindet. In den 60er Jahren begannen sie damit, an den Universitäten jedes Christentum mit Stumpf und Stiel auszurotten und durch die neomarxistische Selbsterlösung zu ersetzen.
Mitteilungsblatt für den deutschen Sprachraum, Oktober 2006, S. 43.

"Klar zu sehen ist für den armen Modernisten Ratzinger
so gut wie unmöglich"

"Der liebe Gott – wenn er nicht aufgehört hat zu existieren, allmächtig zu sein und sich um die Menschheit zu kümmern – wird irgendwann eingreifen, um zurechtzubiegen, was menschlich gesehen unheilbar ist. Das hat Joseph Ratzinger, als er noch Kardinal war, vor 10 Jahren schon gesagt. Vor etwa 10 Jahren, ich erinnere mich noch genau, als er das sagte. Jetzt ist er Papst und fühlt wahrscheinlich, dass er selbst als Papst nichts tun kann. Das ist es wahrscheinlich, was er fühlt, was er spürt. Im besten Falle könnte er aufstehen – also zunächst klar sehen, aufstehen und sich dann töten lassen. Im günstigsten Falle! Das ist das Beste, was er tun könnte. Klar zu sehen, wäre jedoch die erste Voraussetzung – aber klar zu sehen ist für diese armen Modernisten so gut wie unmöglich. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes 'den Kopf verloren' – durch die 'Schmalz-Philosophie' der modernen Zeit."
Mitteilungsblatt für den deutschen Sprachraum, Januar 2009, S. 4f.

II. Vatikanum hat zu einer verheerenden Kirchenkrise geführt

"Weder der Papst noch die Mehrheit der Kardinäle und Bischöfe scheinen in der Lage zu sein, offen einzugestehen, daß mit dem Konzil durch eine neue Theologie ein Bruch in der Kirche vollzogen wurde, der zur gegenwärtigen verheerenden Kirchenkrise geführt hat: Verlust des Glaubens, der Berufungen, der kirchlichen Einrichtungen; Zerstörung der Liturgie, der Kirchen, des Selbstverständnisses der Kirche, der Mission. Natürlich wird eine Wende in der Kirche nicht auf einen Schlag alles gut machen. Aber um aus der Sackgasse zu kommen, braucht es zumindest die Einsicht, daß man sich in einer Sackgasse befindet. Und diese Einsicht scheint noch nicht vorhanden zu sein."
Mitteilungsblatt für den deutschen Sprachraum, Oktober 2004, S. 4f.

Piusbruderschaft wirft Erzbischof Marx "satanische Verdrehung" vor

"Die modernen Kirchenmänner haben seit dem Kniefall Pauls VI. vor der UNO am 4. Oktober 1965 die einzig wahre Religion, die den Menschen zu Gott führen kann, mit einer neuen Religion, der Religion des 'vollkommenen Humanismus' nach den Grundprinzipien der Freimaurerei vertauscht. Die Apostasie und die Blasphemie, in der diese Männer mit Stab und Mitra ganze Scharen von Gläubigen führen, sind ein unerhörter Skandal in der Kirchengeschichte. Sie haben IHN entthront, sie wollen nicht mehr, dass Jesus herrsche. Man beachte nur die Äußerung des neuen Bischofs von München-Freising, Dr. Marx, vom 20. Oktober 2007 in Berlin. Auf die Frage, was er jemandem antworten würde, der einen auf das Gesetz Christi gegründeten Staat fordere, sagte er: 'Weiche von mir Satan!'. Dieser Bischof verwirft öffentlich die Rechte Unseres Herrn über die Gesellschaften und Staaten und nennt einen auf Christus gegründeten Staat ein Produkt Satans. Wie kam es zu einer solchen satanischen Verdrehung? Mit dem hl. Johannes müssen wir feststellen, dass die Liebe zur Welt notwendigerweise die Feindschaft mit Gott und seiner Religion mit sich bringt."
Mitteilungsblatt für den deutschen Sprachraum, Februar 2009, S. 32f. Siehe http://www.fsspx.info/mbonline/


Münsteraner Forum für Theologie und Kirche (MFThK)