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The Tree of Life: Der neue Film von Terrence Malick
Warum "The Tree of Life" theologisch scheitert und gleichwohl sehenswert ist
MFThK-Filmbesprechung von Prof. Dr.
Michael Schramm
(Univ. Hohenheim)
Der Film ist keine Predigt, sondern eine Trauerarbeit
Von Verena Lueken, FAZ
Malicks Film ist nicht mono-, sondern pantheistisch, nicht christlich, sondern spirituell
Von
Daniel Bund
(Univ. Mainz), Negativ Magazin
Schöpfungsakt und Hader mit Gott
Von Christoph Egger, NZZ
Ein großartiger Film, eine ebenso wunderbare wie irritierende Erfahrung
Von Rüdiger Suchsland, Negativ Magazin
Gegen Terrence Malick ist Papst Benedikt ein Aufklärer
Von Thomas Assheuer, Die Zeit
Ein bisschen Epiphaniebereitschaft, ein Hauch Gottgläubigkeit schadet hier nicht
Von Elmar Krekeler, Die Welt
Ein Gipfel an esoterisch-religiösem Unfug, salbungsvoll wie eine Priesterweihe
Von Harald Peters, Die Welt
Malick treibt seinen Film in die Eindeutigkeit eines Gottesdienstes
Von Diedrich Diederichsen, taz
Malicks berauschende Naturbilder vertreten einen Pantheismus, der die Schönheit des Seins bestaunt
Von Martin Gobbin, F.LM
Die Fragen des Films ergreifen keine Partei und sprechen Atheisten wie Gläubige gleichermaßen an
Von Kadir Güngör, Film Panorama
Malick sucht den Punkt, an dem wir von der Gnade abfallen und aus dem Paradies verstoßen werden
Von Thomas Schultze, Der Spiegel
Malick will die Antwort auf die Theodizeefrage gefunden haben
Von Andreas Laux, Focus
Malick hat Heideggers "Satz vom Grund" in die Weltsprache des Kinos übersetzt
Von Kerstin Decker, Tagesspiegel
Der Film wirkt wie das Glaubensbekenntnis eines Regisseurs, der noch im Schrecklichen den göttlichen Funken erkennt
Von Regina Urban, Nürnberger Nachrichten
Das fromme Gewisper, weniger christlich als pantheistisch verquast, geht arg auf die Nerven
Von Ruprecht Skasa-Weiß, Stuttgarter Zeitung
Malick geht es um die letzten, wichtigen Fragen, aber er gibt keine allzu einfachen Antworten
Von Rudolf Worschech, Badische Zeitung
Das Werk eines Sinnsuchers, der das Kino zum Resonanzraum für die großen Fragen macht
Von Kai-Uwe Brinkmann, Emsdettener Volkszeitung
Malicks poetische Himmelfahrt ist ein bahnbrechendes Werk über die menschliche Existenz
Von Barbara Munker, dpa
Malicks Film kann man auch als Atheist oder Agnostiker wertschätzen, so offen ist er für Projektionen
Von Robert Weixlbaumer, Tip Berlin
Malicks Filme sind getränkt von der Philosophie Heideggers, vom Versuch, den Menschen vom Sein her zu begreifen
Von Teresa Corceiro, 3Sat
Die zentrale Thematik des Films ist der mütterliche Schmerz um den verlorenen Sohn
Von Jan Bentz, Zenit
Malick legt ein tiefes Glaubensbekenntnis über die Theodizeefrage ab
Von Constantin Magnis, Cicero
Malick ist der große Pantheist unter den Filmemachern, sein neuer Film ein langes Gebet
Von Susan Vahabzadeh, SZ
Der Film ist wie die filmische Umsetzung von Satz 6522 in Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus
Von Christoph Huber, Die Presse
Den Film muss man mehrmals sehen, bis man sich einen Weg durch das Dickicht der möglichen Lesarten geschlagen hat
Von
Joachim Kurz
, Kino-Zeit
Eine metaphysische, filmische Symphonie über das Menschsein
Von Alexandra Zawia, Wiener Zeitung
Eine Kreuzung aus übersteigertem Protestantismus, Discovery Channel und alttestamentarischer Moral
Von Katja Nicodemus, NDR
Der Film kann als Musterbeispiel für die Affinität des Erhabenen zum Lächerlichen erlebt werden
Von Herbert Spaich, SWR
Die Anstrengung, über die finale Aussöhnung des Menschen mit Gott zu sinnieren, wirkt zu pathetisch
Von Kathrin Häger, Katholischer Film-Dienst
"Für Malick ist Gott in der Wissenschaft und die Wissenschaft in Gott zu suchen"
Brad Pitt im Gespräch mit Hans Jürg Zinsli
"Malicks Vorstellung von Gott entspricht eher einer philosophischen Denkweise als der christlichen Religion"
Brad Pitt im Gespräch mit Dieter Oßwald
"Indem man akzeptiert, dass man nicht alles wissen kann, kann man seinen inneren Frieden finden"
Brad Pitt im Gespräch mit Matthias Greuling