Das neue Buch von Charlotte Roche
"Die Atheistin weiß, dass alles sinnlos ist, und verachtet Christen, die sich mit der Erfindung eines Gottes darüber hinwegtäuschen"
"Ihr Ehemann schwitzt den Katholizismus noch aus allen Poren". Von Michael Kluger
"Wegen ihres hohen moralischen Anspruchs vergleicht Elisabeth sich wiederholt mit einer 'Katholikin'"
"Ein großes Thema des Buches ist die Schuld, überlebt zu haben", meint Verena Auffermann
"Ich habe ... nichts, wofür es sich zu leben lohnt. Ich lebe, weil ich ein Kind und einen Mann habe. Für sie. Nicht für mich."
"Elizabeth wettert ständig gegen das Christentum. In Wahrheit hat sie den einen Gott nur durch viele neue Götter ersetzt."
"Eine Momentaufnahme aus der übersexualisierten Therapiegesellschaft und ein böser Blick in die neue Patchwork-Zone"
"Roches großes Thema ist die Verleugnung des Kreatürlichen."
"Elizabeth ist auf der Suche nach etwas, an das sie glauben kann, das ihr Erlösung bringt."
"Der Tod liegt auf mir, wenn ich einschlafe, er ist da, wenn ich aufwache."
"Wer 'Schoßgebete' in 50 Jahren liest, bekommt ein Bild vom geistigen Leben im Jahr 2011 vermittelt"
"Roche zeichnet Menschen, die Positionen ständig relativieren, vergessen, aufheben"
"Das Wortspiel 'Schoßgebete' dürfte Roche mit grimmiger Freude gewählt haben, bezeichnet sie sich doch gerne als eine Hardcore-Atheistin"
Von Lothar Schröder, RP
"Roches Sprache ist vulgär: 'F ... euch, ihr Christen'"
Von Wolfgang Scheidt, Schwetzinger Zeitung
"Ich löse mich fast auf in dem Wunsch zu gefallen. Meinem Mann, meiner Therapeutin, meinem Kind, den Nachbarn, den Freunden."
"Roches Roman ist ein Manifest der Trauer im Mantel des Frivolen." Von Britta Heidemann, WAZ
"Elizabeth mag keine Christen, glaubt auch nicht an Gott. Eine Ersatzreligion hat sie in Umweltschutz und Vegetarismus gefunden."
Von Michael Schleicher, Münchner Merkur
Literaturkritiker Denis Scheck macht bei Roche "antiklerikale Strömungen" aus
"Der Feminismus meiner Mutter war immer ganz nah am Katholizismus. Es gab nur Verbote, Strafen. Überall lauerte das Böse."
Charlotte Roche im Gespräch mit der "Zeit"
"Scheint so ein Katholikending zu sein"
Charlotte Roche im O-Ton
"Nichts bindet uns heutzutage so sehr wie Sex"