Jan Ross

Geb. 1965 in Hamburg, Studium der klassischen Philologie, Philosophie u. Rhetorik in Hamburg u. Tübingen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Philosophie der FU Berlin, 1991-1996 Redakteur im Feuilleton der FAZ, seit 1998 politischer Redakteur der "Zeit"

Eine Auswahl seiner Artikel

1998

Öde Moderne – Rot-Grün und der kampflose Sieg über die Bürgerlichkeit. Die Zeit, 22.10.1998.

Die Stimme des Papstes [Kommentar zur Enz. "Glaube und Vernunft"]. In: Die Zeit, 22.10.1998.

Aus Auschwitz lernen? Das Gedenken ist nicht deshalb wichtig, weil es für die politische Moral nützlich wäre. Die Zeit, 26.11.1998.

1999

Stigma der Mogelei. Warum der Papst Recht hat. In: Die Zeit, 24.6.1999.

Ein neuer Glaube. "Modernisierung" ist ein Modebegriff, kein Wert an sich. In: Die Zeit, 15.7.1999.

Mord am Sonntag. Eines ist sicher: Einen achten Tag können wir der Woche nicht anhängen. Also Vorsicht bei der Beseitigung des siebten. In: Die Zeit, 12.8.1999.

Stunde der Politik. Der Markt verliert an Kredit. Eine Chance für die neue Regierung. Die Zeit, 8.10.1999.

2000

Baustelle Beziehung. Die Homo-Ehe ist unmöglich – und unvermeidlich. In: Die Zeit, 20.7.2000.

2001

Die haltlosen Helfer. Auf dem Weg zur Sondermoral? Wie Medizin und Biotechnologie mit dem Appell an unser Mitleid ethische Grenzen verwischen. In: Die Zeit Nr. 21, 2001.

Was ist Fundamentalismus? Nicht nur der Islam, auch das Christentum hat seinen Fundamentalismus. Selbst die liberale Gesellschaft kann fanatisch werden, wenn sie aus ihrem Toleranzgebot eine Weltanschauung macht. In: Die Zeit Nr. 40, 2001.

Hegel der Bundesrepublik. Krieg ist in der Welt. Jürgen Habermas, der Philosoph der Konsensgesellschaft, erhält den Friedenspreis. Eine Würdigung aus gegebenem Anlass. In: Die Zeit Nr. 42, 2001.

2002

Faust, Freud, Bach und Bibel. Das Buch der Bücher ist der Schlüssel zur Literatur, Musik und Malerei. Auch zum Bioethikstreit. Eine fromme Zumutung? Glauben muss nicht sein, Lesen schon. In: Die Zeit Nr. 14, 2002.

Im Furor des Rechthabens. Nun rechnet Daniel Jonah Goldhagen mit der katholischen Kirche ab. In: Die Zeit Literaturbeilage, Oktober 2002.

2003

Feldzug der Hohepriester. Kein Krieg gegen Saddam: Die Kirchen entdecken den Charme der Klarheit. Und sind plötzlich eins mit dem Zeitgeist. In: Die Zeit Nr. 5, 2003.

Löwe auf dem heiligen Stuhl. Johannes Paul II. hat das Format, das sein Widersacher George W. Bush sich anmaßt. Jetzt fürchtet er einen Krieg der Kulturen. In: Die Zeit Nr. 11, 2003.

Mehr Gott wagen. Kleine Handreichung zum Kirchentag: Glauben ist das Kerngeschäft. In: Die Zeit Nr. 23, 28.5.2003.

Die Geister des Pralinengipfels. Sieben Intellektuelle, darunter Umberto Eco, Adolf Muschg und Jürgen Habermas, plädieren für ein neues Selbstbewusstsein der Europäer. Ihre Aufrufe richten sich gegen die Vorherrschaft der USA. Aber ihre Argumente greifen politisch zu kurz. Europa muss mehr aufbieten als nur eine überlegene Moral. In: Die Zeit Nr. 24, 5.6.2003.

Europa will uns erlösen. Was die Sprache verrät: Die EU-Verfassung ist ein Werk der Ideologie. In: Die Zeit Nr. 42, 9.10.2003.


Münsteraner Forum für Theologie und Kirche (MFThK)