Ein privates Internetportal im österreichischen Linz, das nicht verlinkt werden sollte, lässt durch einen bloggenden Priester aus Greenville, South Carolina, verkünden: "Papst Franz ist rechtgläubig!" Trotz seiner "liturgischen Ungenauigkeiten".
Was sagt die Übersetzung und Veröffentlichung dieses Artikels über die momentane Stimmung in bestimmten Kreisen der katholischen Kirche bzw. über eine bestimmte Form des Katholizismus aus?
Über eine Spielart des Katholizismus, die seit Jahren ihre unbedingte Romtreue betont, nun aber gesteht: "Ich bin irgendwie in den komplett falschen Film geraten seit ein paar Tagen."
Ceterum censeo: Wie lange noch wird dieses private Linzer Internetportal von katholischen Bischöfen und vom katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" materiell und finanziell unterstützt und vor allem von katholischen Nachrichtenagenturen beliefert? Ohne die Meldungen der katholischen Nachrichtenagenturen würde dieses Portal weitgehend an Bedeutung verlieren und könnten die offiziellen Portale der katholischen Kirche an Bedeutung gewinnen.
In diesem Zusammenhang sei auf die verdienstvolle Arbeit der Blogger Gerd Häfner, Philip Saß und Volker Schnitzler sowie eines anonymen Twitterers hingewiesen, die sich seit langem kritisch mit diesem Internetportal auseinandersetzen. Herzlichen Dank dafür!


Münsteraner Forum für Theologie und Kirche (MFThK)