Diese Doku beschreibt die Einrichtung von Linux auf dem "Aldi-Notebook" Lifetec LT9399 auch bekannt als Asus L7000-G.
Bitte mailen Sie mir, Vorschlaege zur Verbesserung und oder Beispiele
usw. welche hier noch aufgefuehrt werden sollten!! Danke
linux:/ # lspci linux:/ # cat /proc/pci linux:/ # cat /proc/interupts linux:/ # cat /proc/ioports |
| Main Board | ASUSTek L7000G, Version MEDIONB |
| CPU | Pentium III (Coppermine) 600MHzZ, 16K L1-Cashe, 256K L2-Cashe, SpeedStep |
| RAM | 64MB SDRAM onboard, auf 192MB erweiterbar |
| Chipsatz | Intel 440MX-100MHz |
| Bios | Poenix, Plug&Play, 256KB Flash Eprom, PMU |
| Grafik | SMI 720 (Silicon Motion Lynx3DM), AGP 128Bit, 8MB |
| Sound | Intel ICH 8x0, AC'97 Codec |
| Display | 13,3" Aktiv TFT mit 1024X768 bei 64K Farben |
| PCMCIA | Ricoh RT5c476 II (rev 80), PCMCIA 2.1, 2 Typ II oder 1 Typ III, 32bit Cardbus (unten), ZV support |
| HDD | HDD: IBM DJSA-205, 5GB, UDMA(33), 384KB Cashe, 9,5mm |
| DVD-ROM | Hitachi GD-S200, 512KB Cashe, 6x DVD-ROM, 24x CD-ROM |
| Internal Pointing Device | 2-Button Alps-Touchpad |
| Modem | Creatix V.90 HAM Soft-/Winmodem, Ambient Technologies (jetzt Intel) |
| Interfaces | |
| Seriell: | 1 D-SUB 9Pin, 16550 UART |
| USB: | 1 USB, Intel 82440MX Host Controller |
| IR: | 1 IR Port, IrDA 1.1, FIR-4Mbps / SIR-115.2Kbps |
| Audio: | 1 Mic, 1 Line-in, 1 Speaker out |
| Andere: | 1 Parallel, 1 PS/2, 1 VGA D-SUB 15Pin fuer ext. DDC Monitor |
| Sonstiges | Kensington Schloss |
|---|
2)Tools: Eine vernuenftige Distribution ist von Vorteil, da es sich hierbei nicht um die 'Art' eines Linux-Systems, sondern vielmehr die Anzahl und die Qualitaet von Tools, z.B. zur Installation und spaeteren Konfiguration, handelt. Ein paar Mark (Euro) mehr bringen es hierbei schon. Ich rate zur Verwendung von SuSE's Linux Distribution an. (Professional Version)
3)Sie sind in Besitz des root accounts
Loesung:
- Framebufferdevice
Voraussetzung:
- Bei der Installation wurde nicht automatisch, bzw. nachtraeglich
manuell, schon ein FBdev eingerichtet. ;-)
(Das sieht man, wie schon angedeutet, an dem Pinguinlogo beim booten
oben links)
- Im Kernel muss:
ToDo
Man richtet ein Framebufferdevice ein - welches in wenigen, leicht
nachvollziehbaren Schritten, realisiert wird:
1.] Falls noetig, baut man sich einen neuen Kernel. (Hier nicht
naeher erlaeutert, wichtiges s.o.)
2.] Dem Kernel wird durch den Eintrag 'vga=791' uebergeben,
dass er die Textconsole im Framebufferdevice (Modus 1024x768 bei 16bpp)
booten soll.
Vorgehen:
Die Datei /etc/lilo.conf wird angepasst, und anschliessend wird das
Kommando '/sbin/lilo' ausgefuehrt, um die neue Bootkonfiguration zu schreiben.
# Listing /etc/lilo.conf # # Start LILO global Section initrd=/boot/initrd boot=/dev/hda lba32 default=server vga=791 read-only prompt timeout=100 # End LILO global Section # image = /boot/vmlinuz-2.4.0 root = /dev/hda2 append = "idebus=66" label = server image = /boot/vmlinuz-2.2.16 root = /dev/hda2 label = rescue vga = normal |
Wenn also in der Datei '/etc/lilo.conf' die Zeile 'vga=normal' durch 'vga=791' erweitert, und anschliessend das Kommando '/sbin/lilo' ausgefuehrt wurde, kann neu gebootet werden.
Hinweise & moegliche Probleme:
Im falle das ein Problem beim booten auftritt, der PC haengt oder das Display bleibt schwarz, ist es immer ratsam eine Bootdiskette zur Hand zu haben. In dem Falle sehen Sie sich noch einmal genau die Kernel- und Bootkonfiguration an. Normaler Weise kommt es aber nicht vor.
Weiterfuehrende Quellen zu Framebufferdevice und Kernelkonfiguration:
Newsgroups/Mailinglisten Dieses Vorgehen ist so auch auf alle moeglichen Grafikkarten zu uebertragen. Beachten Sie jedoch jeweils die Aufloesung Ihres Displays und ob es evlt. schon Kerneltreiber fuer Ihre Grafikkarte gibt. Eine komplette Liste der moeglichen Modi ist im Framebufferdevice-HowTo aufgefuehrt (s.o.).- Man hat das Framebufferdevice auf der Konsole schon laufen
- Gesurft soll auch werden, und zwar Bunt und mit Bildern zum anklicken
Loesung:
- XFree86 installieren (v. 4.0.2)
und auf
- Frambufferdevice konfigurieren
ToDo:
Um den X-Server zu konfigurieren gibt es zum einen die Moeglichkeit
es "von Hand" zu machen, oder aber mit den zur Verfuegung stehenden Tools.
Zum Einen gibt es Programme wie 'xf86config4' und 'xf86cfg' die bei dem
XFree86 Paket enthalten sind,
zum Anderen aber auch Tools die bei den Distributionen mitgeliefert
werden. Bei SuSE heist das neuerdings sax bzw. sax2 (SuSE advanced X configurator)
und funktioniert fuer die meisten Faelle prima. 'xf86xonfig' ist zwar auch
sehr nuetzlich, funktioniert aber fuer die Konfiguration eines Framebufferdevices
nicht.
Ich beschreibe hier beide Arten der Einrichtung...
X-Server mit SAX konfigurieren:1.] Sax mit dem Schalter '-s XF86_FBDev' oder analog bei sax2 '-m fbdev' starten
2.] Waehlen Sie die Maus und Tastatur aus
3.] und als Grafikkarte '!!! GENERIC SERVER SELECTION !!!' -> 'FRAMEBUFFER'
4.] Nun wird der fbdev-Server versuchen die Hardware zu ermitteln, was in den meisten Faellen nicht von Erfolg gekroent ist. Stellen Sie trotzdem 8MB Speicher ein. Sollte es zu unerwarteten Fehlern im X-Server kommen, setzen Sie es schrittweise herab, bis es funktioniert. (Die automatisch ermittelten Werte sind zu bevorzugen!)
5.] Monitor: '!! LCD !!' -> 'XGA 1024x768@60Hz', Hsync: 30-32 KHz, Vrefresh 50-62 Hz.
6.] Waehlen Sie eine Aufloesung von 1024x768 bei 16bpp (anderes wird nicht unterstuetzt, s. Hinweise)
7.] Abspeichern und Fertig, der X-Server sollte mittels 'startx'-Aufruf laufen.
X-Server mit xf86cfg konfigurieren:1.] xf86cfg starten und ...
2.] alles weiteren Einstellungen wie bei SAX/2
X-Server "von Hand" konfigurieren:Hinweise & Probleme1.] Fuehren Sie das Kommando 'xf86config4' aus,
xf86config erstellt die Datei /etc/XF86config
2.] Fuer XFree bis v. 3.3.x legen Sie noch einen Link auf den X-Server:linux:/ # ln -s /usr/X11R6/bin/XF86_FBDev /usr/X11R6/bin/Xbzw. fuer XFree ab v. 4.0.x auf XFree86linux:/ # ln -s /usr/X11R6/bin/XFree86 /usr/X11R6/bin/X3.] Nun kann X probeweise gestartet werden. (Eingabe: 'startx')
Der Framebufferserver laeuft nur auf genau der Einstellung wie in der '/etc/lilo.conf' durch 'vga=791' definiert, also mit 1024x768 bei 16bpp Farbtiefe (64K Farben).
Ab XFree86 V. 4.0.x wird der X-Server nicht mehr durch den Link von X auf XF86_XXXX definiert, sondern auf XFree86. Der Link muss also von X auf XFree86 im Verz. /usr/X11R6/bin zeigen! Die Frage welcher Server dann benutzt wird erklaert die /etc/XF86Config.
Quellen:
Sie sollten zur Soundkonfiguration die vom Alsa-Projekt entwickelten Treiber und Tools benutzen, damit gibt es keine Probleme. Falls bei Ihrer Distribution kein Alsa-Paket enthalten ist bzw. es ist eine Version die den Chip noch nicht unterstuetladen sie sich die letzte Version beim Alsa-Projekt herunter.
Quellen:
Ich konnte den Soft Modulator/Demodulator nicht auf meinem Laptop testen, da ich, wie oben bereits erwaehnt, einen 2.4er Kernel laufen habe. Unter dem aelteren Kernel sollte es laut Intel keinerlei Probleme geben.
Die Konfiguration ist in der Readme, die bei dem Quellpaket der Treiber beiliegt, gut beschrieben - so sollte es funktioniere
Dennoch ist die Liste der bisher nicht geloesten Bugs lang, so heist
es z.B. "(..) hard drive thrashing, system slowdown, requiring reboot,
slow (15 min) reboot (..)".
Naja. Ich empfehle jedem der es nicht abwarten kann, ein PCMCIA bzw.
besser ein Kabelmodem zu kaufen ;-)
Quellen:
IrDA ist zur drahtlosen uebertragung von Daten ueber das "langsame" SIR (Slow Infrared) oder ueber das schnellere FIR (Fast Infrared). Bei dem Notebook befindet sich die Ir-Schnittstelle an der rechten Seite ganz hinten. Die IR-Schnittstelle funktioniert im Prinziep wie ein serielles Interface und ist somit fuer einige Dinge recht brauchbar, z.B. wenn man unterwegs mal schnell e-Mails abrufen will oder die Aktienkurse checken. ;-) Kurz: Man braucht es einfach!
Vorraussetzungen:
Die IR-Schnittstelle wird, wie gesagt, wie eine serielle Schnittstelle angesprochen und ist somit vom Modul generic_serial.o
1.]Laden des Seriellen Schnittstellentreibers
modprobe generic_serial2.]Installieren Sie das IrDA-Paket
3.]Zuweisen der Schnittstelle (/dev/ttyS1)Hinweis: die "richtige" serielle Schnittstelle ist /dev/ttyS0, also die Erste gefundene, IR ist die Zweite, da es keine weiteren seriellen Schnittstellen im Notebook gibt auch die letzte. (ausser USB,das ist eine andere Geschichte) Kommando:
/usr/sbin/irattach /dev/ttyS1bzw. fuer SuSE Benutzer da:
/usr/sbin/rcirda start4.]Nun muessen Sie nur noch die (mit dem Standardkernel mitgelieferten) Module fuer den speziellen Service laden, hierBeispiel ircomm
modprobe ircommIch habe z.B. ein Siemens Mobilfon mit der Bezeichnung S25; dieses hat ein integriertes "Hard-" Modem, und kann somit als Gateway in die weite Welt des Datenfernverkehrs dienen.
5.]Erkennung der Angeschlossenen Geraete: legen Sie das anzuschliessende Geraet in reichweite des IR-Anschlusses, und fuehren Sie das Kommando
/usr/bin/irdadumpaus. Die Ausgabe bei einem angeschlossenen S25 sollte etwa so aussehen:
01:28:57.879487 xid:rsp ac253146 < 03720513 S=6 s=5 SIEMENS S25 hint=9024 [ Modem IrCOMM IrOBEX ] (28)
Nun koennen Sie das Geraet wie gewohnt nutzten, im Falle des S25 als Modem, welches Sie wie gewohnt ueber die Schnittstelle /dev/ttyS1 ansprechen, z.B. mit wvdial
Quellen:
Sie koennen, ausser es unter Ihrem Namen zu publizieren, alles mit diesem Dokument veranstalten. Sie koennen es ausdrucken, es wieder schreddern, es weitergeben, zu Weihnachten oder zu Geburtstagen verschenken usw., aber lassen Sie in jedem Fall (ausser Sie essen es, in dem Fall ist es nicht notwendig) meinen Namen und die Herkunft unter diesem Text.