Koordinierungsstelle für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten

 

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten

Ansprechpartnerin:

Susanne Jostameling
Tel. 02 51/4 92-70 55
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Unsere Handlungsfelder

Gesundheit

Arzt

Gesundheit ist mehr als die Verhinderung und die Behandlung von Krankheit. Viele Faktoren bestimmen das körperliche und seelische Wohl der Menschen.
Die Stadt Münster will einen gleichberechtigten Zugang zu Vorsorge, Beratung und Betreuung im Gesundheitsbereich für alle. Aufsuchende Gesundheitshilfen - von der Hebamme bis zur Sterbebegleitung - und mehrsprachige Informationen zur Gesundheit sollen helfen kulturelle Barrieren abzubauen. Der kulturelle Kontext muss bei einem Verständnis von Krankheit und Gesundheit, Altwerden und Heilung berücksichtigt werden. Fragen der Interkulturalität bestimmen zunehmend die Berufsfelder im Gesundheitsbereich.

Das Gesundheitsamt hat sich mit bereits mit unterschiedlichen Maßnahmen auf diese Bedürfnisse eingestellt und wird diese Entwicklung weiter fortführen.

Die Gesellschaft wird immer älter. In den kommenden Jahren werden die Themen „Gesundheit und Alter“ und Altenpflege immer wichtiger werden. Darüber hinaus wird die Gesundheitsaufklärung – vor allem im Kinder- und Jugendbereich – gefördert.

Leitziel: Wir wollen für alle einen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen erreichen und entsprechende Vorsorge-, Beratungs- und Betreuungsangebote im Gesundheitsbereich garantieren.


Konkrete Schritte:

Kooperationsgespräche begannen im August 2009. Im Bereich der aufsuchenden Hilfe für Migrantinnen und Migranten sind Ärztinnen und Ärzte als auch weitere Fachkräfte des Gesundheitsamtes tätig. Sie beraten zu Gesundheitsfragen, Ernährung, Familienplanung, Babypflege, Geburtsvorbereitung, Impfung und anderen Themen. Unterstützt wird die Arbeit durch eine Familienhebamme, die in den Migrantenfamilien tätig ist.
Zudem sind durch das Projekt "Gesund aufwachsen in Berg Fidel" im Gesundheitswesen geschulte Migrantinnen und Migranten ansprechbar. Sie wurden darauf vorbereitet, muttersprachliche Informationsveranstaltungen durchzuführen, in denen sie ihren Landsleuten die Organisation des deutschen Gesundheitssystem und Präventionsthemen erklären. Die geschulten Kräfte werden auch kurz "MiMi's" genannt, eine Abkürzung für "Mit Migranten für Migranten".

Die Koordinierungsstelle arbeitet zum Thema mit folgenden Akteuren zusammen und ist in diesen Netzwerken vertreten:

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