Die Flüchtlinge wohnen nach ihrer Ankunft in Münster in städtischen Wohnheimen. Diese werden auch Flüchtlingsunterkünfte genannt.
Sie wurden nach einem von der Koordinierungsstelle neuen Wohnkonzept gebaut. Der Rat der Stadt Münster hat im Dezember 2000 entschieden, dass nicht mehr als 50 Menschen in einem Wohnheim wohnen sollen. Großküchen und große Sanitäranlagen soll es nicht geben.
Es wurden vier neue Flüchtlingswohnheime gebaut und zwei Wohnheime nach dem neuen Konzept umgebaut. 8 Personen leben in einer Wohneinheit mit einer eigenen Küche, einem eigenen Bad mit WC und einem zusätzlichen WC. Die Integration und Lebensqualität der Flüchtlinge wurde durch kleine Wohnungen verbessert. Zum Wohnkonzept gehören auch ein Gemeinschaftsraum und ein Kinderbetreuungsraum.
Von Anfang an wurde auch die Nachbarschaft bei den Planungen der Flüchtlingsunterkünfte miteinbezogen. Viele Nachbarinnen und Nachbarn sind seither ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig. Dies ist Integration durch gelebte Solidarität.

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| Bestehende Einrichtungen für Flüchtlinge | |
| Standort entfällt 2011 | |
| Gebiete mit besonderem Integrationsbedarf | |
| Neue Standorte laut Ratsbeschluss 2000 Realisierung nur nach Bedarf |
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| Neue Standorte laut Ratsbeschluss 2000 (realisiert) |