Vom Schauplatz der NS-Verbrechen zur Abwicklung der Vergangenheit zum Ort des Lernens und Forschens: Das Haus am Kaiser-Wilhelm-Ring war in seiner wechselvollen Vergangenheit von 1924 bis 1968 sowohl Tatort des Unrechts als auch Dienststelle der Wiedergutmachung.

In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Villa ten Hompel als repräsentativer Stadtwohnsitz des Zementabrikanten und Zentrumsabgeordneten im Reichstag Rudolf ten Hompel gebaut.
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1940 wurde sie zur logistischen Schaltzentrale der Ordnungspolizei für den Wehrkreis VI. Hier koordinierten 60 Mitarbeiter den Einsatz von 200.000 Ordnungskräften – an der "Heimatfront" und im Einsatz an der "Front des Weltanschauungskrieges".
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Ab 1945 spielte die Villa beim Aufbau der demokratischen Landespolizei wieder eine Rolle. Kurzzeitig war hier eine Entnazifizierungsberufungsinstanz untergebracht. Teilweise parallel dazu war sie Kommandostelle der Wasserschutzpolizei-Gruppe "Westdeutsche Kanäle". Weitere Informationen

Von 1954 bis zu seiner Auflösung 1968 hatte dann das "Dezernat für Wiedergutmachung für politisch, rassisch und religiös Verfolgte" seinen Sitz in der Villa ten Hompel, anschließend die Staatliche Büchereistelle und das Gewerbeaufsichtsamt.
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Seit 1999 arbeiten am Kaiser-Wilhelm-Ring 28 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschichtsortes.