Stadt Münster: Homepage der Villa ten Hompel

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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!

Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – ist mehr als ein Museum. Heute bieten wir als "didaktische Schnittstelle" Raum für die Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am authentischen Ort.


Aktuelle Meldungen


Gisela Möllenhoff, Rita Schlautmann-Overmeyer und Gerda Dubowsky 2013

Gerda Dubowsky mit 101 Jahren in Israel gestorben

(09.02.2015) "Heimat" so versicherte die in Münster aufgewachsene Jüdin Gerda Dubowsky im Jahr 1990, "ist immer noch mein Deutschland gewesen. Da bin ich geboren. Das ist meine Erziehung, das ist meine Sprache. Ich sehe es heute auch noch so." Gerne wäre sie nach der Einladung der Stadt Münster 1991 ein weiteres Mal über den Prinzipalmarkt oder zum münsterschen Weihnachtsmarkt gegangen, traute sich das aber im fortgeschrittenen Alter nicht mehr zu. Wenige Wochen vor ihrem 102. Geburtstag ist Gerda Dubowsky in Haifa gestorben. Mehr über Gerda Dubowsky


Dr. Eyal Kaminka. Leiter der ISHS, mit Stefan Querl. Foto: Peter Hudak

Neues Bündnis gegen Antisemitismus vernetzt Europa

(09.02.2015) Ein neues Fortbildungsnetzwerk gegen Diskriminierung, Gewalt und Antisemitismus hat die Shoah-Gedenkstätte Yad Vashem von Jerusalem aus für Europa auf den Weg gebracht. Dr. Eyal Kaminka (l.), Leiter der International School for Holocaust Studies (ISHS) in Yad Vashem, empfing dazu Stefan Querl vom Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster als einen von vier bundesdeutschen Delegierten mit Fachleuten aus allen EU-Staaten in Rom, auch um den Gemeinschaftsgeist der 1957 dort geschlossenen Römischen Verträge symbolstark neu zu betonen. Im März soll Stefan Querl über den "Teaching"-Verbund vom Nahen Osten bis nach Europa in der NRW-Staatskanzlei in Düsseldorf Bericht erstatten helfen. Informationen zur Internationalen Schule für Holocaust-Studien (ISHS)


Die Projektgruppe: Philipp Erdmann, Annika Hartmann, Dr. Andrea Hanke,  Anja Gussek, Markus Goldbeck

Forschungsprojekt zur Geschichte der Stadtverwaltung von 1920 bis 1960

Im Auftrag der Stadt Münster wird über den Lehrstuhl von Professor Thomas Großbölting das Zusammenwirken von Nationalsozialismus und Stadtverwaltung untersucht und die Nachwirkungen dieser Zeit im Verwaltungshandeln aufgespürt. Informationen zum Projekt


Villa ten Hompel

NRW-Ministerpräsidentin übernimmt Schirmherrschaft über neue Dauerausstellung

Die Villa ten Hompel war im Nazi-Regime Schaltzentrale für die Machenschaften der Ordnungspolizei und nach Kriegsende Ort der Entnazifizierung sowie Wiedergutmachung für Verfolgte der Hitler-Diktatur. Seit 1999 wird in dem authentischen Geschichts- und Erinnerungsort jüngere Zeitgeschichte aus der Täter- wie aus der Opferperspektive vermittelt. "Geschichte - Gewalt - Gewissen" heißt das Leitthema der neuen Dauerausstellung, deren Eröffnung für März 2015 vorgesehen ist. Die Schirmherrschaft wird Ministerpräsidentin Hannelore Kraft übernehmen. Zur Pressemeldung.


Aktuelle Veranstaltungen

Veranstaltungsvorschau zum 2. Halbjahr 2014

Theater in der Villa, Radtouren, besondere Themenführungen, Tagungen und selbstverständlich auch die beliebten Mittwochsgespräche stehen im zweiten Halbjahr auf unserem Veranstaltungsprogramm - und in Kürze auch etwas ausführlicher auf unseren Webseiten.
Übersicht der Veranstaltungen (PDF, 70 KB)


 

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18

Bürozeiten
Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Wir rufen Sie gerne zurück.


Die Ausstellung ist wegen Umbauarbeiten bis Ende März 2015 für Besucher geschlossen.

Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.


So sind wir zu erreichen:
Per Bus mit den Linien 2, 10 (Haltestelle: Hohenzollernring / Finanzgericht) und 7 (Haltestelle: Elisabet-Ney-Straße)