Stadt Münster, Amt für Grünflächen und Umweltschutz: Luft

Kampagne "Saubere Luft für Münster"

Kampagnenmotiv: Saubere Luft für Münster

Für eine bessere Luftqualität wirbt die neu gestartete Öffentlichkeitskampagne mit dem Slogan: "Saubere Luft für Münster". Im Rahmen dieser Kampagne möchten alle Beteiligten - die Bezirksregierung, Stadt und Wirtschaftsverbände - in den kommenden Jahren für verschiedene Maßnahmen werben, um insbesondere die Überschreitungen der NOx- und Feinstaub-Grenzwerte an stark belasteten Stellen im Stadtgebiet zu vermeiden.

Luftqualitätsplan in Münster

Die in Münster im Jahr 2007 vom Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz durchgeführten Messungen an der Weseler Straße ergaben, dass dort ein Stickstoffdioxidproblem (NO2) existiert. Für ein Gebiet, in dem die Summe von Grenzwert (Jahres- oder Kurzzeitgrenzwert) und Toleranzmarge für einen oder mehrere betroffene Schadstoffe überschritten wird, muss die zuständige Behörde einen Luftqualitätsplan aufstellen (§ 47 Abs. 1 BImSchG, Art. 8 Abs. 3 Luftqualitätsrahmenrichtlinie), der alle erforderlichen Maßnahmen beinhaltet, um eine Einhaltung der Grenzwerte ab dem jeweiligen Stichtag auf Dauer sicherzustellen. Ein Luftqualitätsplan hat damit die Aufgabe, die Anstrengungen der öffentlichen Verwaltung zur Verbesserung einer lufthygienisch nicht den Zielvorgaben entsprechenden Situation in einem bestimmten Gebiet zu organisieren.

Der Luftqualitätsplan wurde von der Bezirksregierung Münster, unter Beteiligung des Landesamtes für Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen und den betroffenen Fachstellen der Stadtverwaltung Münster sowie Interessenverbänden erstellt. Hauptziel ist die schnelle Minderung von Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub. Alle Verursachergruppen, die zu den zu hohen Emissionen beitragen, sind durch geplante Gegen-Maßnahmen betroffen: also die Industrie ebenso wie Hausbrand und Verkehr. Jede Maßnahme eines breiten Bündels von Minderungsmaßnahmen wurde vor Inkrafttreten des Luftreinhalteplanes auf ihre Verhältnismäßigkeit und Wirksamkeit überprüft.

Die Maßnahmen im Überblick:

Bis Ende des Jahres 2012 wird es eine Auswertung zur Wirksamkeit der Maßnahmen geben. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird die Bezirksregierung über die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen entscheiden.

Warum lacht Peter?

Peter Pendler lebt in Greven, arbeitet in Münster – und war es leid:
Jeden Tag aufs Neue ärgerte er sich im Auto auf dem Weg zur Arbeit über das ewige Stop-and-go, die leidige Parkplatzsuche und die hohen Spritpreise.


Jetzt ist alles anders:
Wenn er nun an seinem Arbeitsplatz ankommt, hat Peter ein entspanntes Lächeln im Gesicht.
Er hat schon Zeitung gelesen und obendrein mehr Geld im Portemonnaie. Peter hat jetzt ein FirmenAbo.“

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Ansprechpartner und weitere Informationen

Ralf Besler
Tel. 02 51/4 92-67 98



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