Bürgerinformation: Neue Kanalisation für die Warendorfer Straße
Am 28. September 2011 fand im Hansa Berufskolleg eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Ausbau der Warendorfer Straße zwischen Kaiser-Wilhelm-Ring und Emsstraße statt.
Nach der Begrüßung durch Bezirksbürgermeister Peter Fischer-Baumeister wurde das Bauablaufkonzept anhand einer Powerpointpräsentation vorgestellt.
Ablauf der Bürgerinformation:
- Warendorfer Straße, Teilabschnit Straßenbau und Ausbau Versorgungsleitungen
- Umfang der Baumaßnahme, Details
- Bauablaufprinzip
- Variantenauswahl, Vor- und Nachteile der Varianten
- Buslinienführung
- Zeitstrahl
- Baukosten/KAG
- Nachbarbaustellen
- Bauleitung
- Fragen
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Die komplette Präsentation, die in der Bürgerveranstaltung gezeigt und erläutert wurde:
Folien der 2. Bürgerversammlung am 28.09.2011 (PDF, nicht barrierefrei, 2.903 kB)
Umfang der Straßenbauarbeiten
- ca. 13.100 m² Fahrbahnflächen, Breiten bis 8,5 m in Asphalt, davon:
- ca. 600 m Länge im Vollausbau
- ca. 300 m Länge als Deckenüberzug
- ca. 12.700 m² Pflasterflächen (Geh-/Radweg, Parkplätze)
Umfang der Arbeiten an den Versorgungsleitungen
- ca. 4015 m Kabel
- ca. 1250 m Wasserleitungen
- ca. 600 m Gasleitungen
- ca. 120 m Fernwärmeleitungen
- ca. 40 Hausanschlusserneuerungen
- zuzüglich Versorgungsleitungen der Telekom
Bauablaufprinzip
Berücksichtigung von Vorgaben:
- Abfolge der Gewerke zeitlich nacheinander
- Bau in Abschnitten
- Abschnitte möglichst örtlich auseinandergezogen
- Parkraumvorhaltung wechselseitig/abschnittsnah
- Erscheinungsbild des Baustellencharakters mildern
- Gesamtbauzeit-Begenzung bis Ende 2013
Verkehrsführung
- Reduzierung auf zwei verengte Verkehrsspuren
- Einrichtung einer Arbeitsspur
- Plan 1 Bauablauf der Fahrbahn (PDF, 1.660 kB)
- Plan 2 Bauablauf der Nebenanlagen (PDF, 3.530 kB)
- Übersicht Zeitstrahl (PDF, 42 kB)
Varianten zur Verkehrsführung
Es wurden zwei Varianten für die Verkehrsführung untersucht: eine Baustellensignalregelung und eine Einbahnstraßenregelung.
Ausbaureihenfolge innerhalb der Varianten:
1. Verlegung der Versorgungsleitungen 2012 und Frühjahr 2013
2. Ausbau der Nebenanlagen mit Geh-/ Radwegen sowie Parkstreifen in 2012 und erster Hälfte 2013
3. Ausbau der Fahrbahnbereiche in zweiter Hälfte 2013
Die Entscheidung fiel für die Baustellensignalregelung.
Vor- und Nachteile der Variante Baustellensignalregelung:
- minus: zusätzliche Baustellenampeln mit Staubildung
- minus: längere Bauzeit
- plus: keine Verkehrsverlagerung auf andere Straßen
- plus: keine größeren beziehungsweise entscheidenden Verkehrsbehinderungen auf Nachbarstrecken
- plus: vorteilhafte Parkraumnutzung
- plus: gute Erreichbarkeit für Anlieger, Geschäfte
Baukosten
- Straßenbaukosten insgesamt: ca. 2,6 Mio. EURO zuzüglich Kosten der Versorgungsträger
- Förderbeiträge: ca. 1,2 Mio. EURO = 60 % von 2 Mio. EURO zuwendungsfähige Kosten
- Beitragsfähige Kosten (KAG): 775.000 EURO
Ansprechpartner zu KAG-Fragen:
Helmut Stöppel, Tel.: 02 51/4 92-69 23
Ansprechpartner zur Planung:
Cornelia Borgwardt, Tel.: 02 51/4 92-66 50
Bauleitung
Ansprechpartner für das Tiefbauamt:
Bauleiter: Karl-Bernhard Holtmann, Tel.: 02 51/4 92-69 61
Ansprechpartner für die Stadtwerke:
Bauleiter: Carsten Mensing, Tel.: 02 51/6 94- 34 85
Im Anschluss der Präsentation wurden Fragen beantwortet:
- Zurzeit bestehen Schwingungen in der heutigen Fahrbahn. Die heutige Fahrbahn ist vom Aufbau sehr inhomogen, insbesondere ist zu den Fahrbahnrändern auf ca. 3,50 m Breite unter der vorhandenen Asphaltdeckschicht eine Betonfahrbahn vorhanden. Es ist davon auszugehen, dass durch den Ausbau der Warendorfer Straße (homogener Aufbau) die Schwingungen reduziert werden.
- Die Arbeiten der Versorgungsträger und die Kanalbauarbeiten sollen nicht gleichzeitig durchgeführt werden, weil der Geh- und Radfahrverkehr sowie der Kfz-Verkehr, das Parken sowie die Erreichbarkeit der Anlieger, Geschäfte, Gastronomie während der Bauarbeiten weiterhin möglich sein soll.
- In der Fahrbahn soll ein lärmoptimierter Asphalt eingebaut werden.
- In den angrenzenden Nebenstraßen sind keine Arbeiten der Versorgungsträger während der Arbeiten auf der Warendorfer Straße geplant.
- Der Lärmpegel bei den Straßenbauarbeiten und Arbeiten der Versorgungsträger wird ähnlich sein wie bei den momentan laufenden Kanalbauarbeiten.
- Fußgänger und Radfahrer werden während der Bauarbeiten nicht auf gegenüberliegende Seite sondern durch die Baustelle oder auf der Arbeitsspur geführt.
- Die vorhandene Betonfahrbahn wird während der Bauarbeiten möglichst erschütterungsarm aufgebrochen.
- Erschütterungen beim Entfernen der vorhandenen Befestigungen und dem Neubau der Straße sind nicht zu vermeiden.
- Störungen an den vorhandenen Versorgungsleitungen während der Bauarbeiten können vorkommen. In solch einem Fall beheben die Stadtwerke die Störung so schnell wie möglich. Notstromaggregate sind nicht vorgesehen.
- Arbeiten an Versorgungsleitungen, die ein Abschalten notwendig machen, werden teilweise in den Nachtstunden durchgeführt. Darüber werden die betroffenen Kunden informiert.
- Es ist nicht geplant, vorhandene Bäume während der Baumaßnahme zu fällen.
- Bei Bauarbeiten in Eingangs- und Zufahrtsbereichen finden frühzeitig Abstimmungen zwischen Baufirma und Anlieger statt.
- Zwischen Warendorfer Straße 119 und 127 befinden sich mehrere Geschäfte und Gastronomie. Die Bauarbeiten in den Nebenanlagen dort können nicht auf einen bestimmten jahreszeitlichen Zeitraum begrenzt werden, sondern müssen sich dem Bauabwicklungskonzept einordnen.





